Posts mit dem Label Was wäre wenn... werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Was wäre wenn... werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 13. Mai 2016

Was wäre, wenn... die Strohhut-Bande nicht auf Aokiji getroffen wäre

Originaler Verlauf:
Nach dem Davy Back Fight läuft Tondjit beim Versuch sein Haus zu betreten gegen etwas gegen. Es stellt sich heraus, dass eine Person vor dem Haus im Stehen eingeschlafen war. Als Robin schockiert auf diese Person reagiert, erklärt sie, dass der Mann, der vor ihnen steht Aokiji ist, ein Admiral des Marinehauptquartiers und somit neben Sengoku einer der höchstrangigen Männer der Marine.
Zuerst beruhigt er die Strohhut-Bande, dass er keinen Befehl erhalten hat sie aufzuspüren und lediglich herausfinden wollte, ob Robin nach der Niederlage der Baroque-Firma wirklich den Strohhüten beigetreten ist.
Nachdem er mithilfe seiner Gefrier-Frucht das Meer eingefroren hat, um Tondjit die Reise zum nächsten Abschnitt von Long Ring Long Land zu ermöglichen, ändert er jedoch seine Meinung. Er stellt klar, dass die Weltregierung die Strohhut-Bande unterschätzt und, dass sie aus gefährlichen Individuen bestehen, die in kürzester Zeit sehr stark gewachsen sind. Er äußert Bedenken, dass die Bande anfangen könnte die Marine oder die Weltregierung zu attackieren und sagt, dass es am besten wäre sie sofort zu töten. Als er dann auch noch behauptet, dass Robin jede Gruppe und Organisation, die mit ihr in Verbindung stand, ins Verderben gestürzt hat und, dass der Strohhut-Bande das gleiche Schicksal droht, lässt sich die Archäologin so stark provozieren, dass sie Aokiji angreift.
Es kommt zu einem kurzen Kampf, in dem Ruffy, Zorro und Sanji mühelos von Kuzan besiegt werden, sehr zum Schock der restlichen Bande. Daraufhin friert er auch noch Robin komplett ein. Lysop und Chopper können jedoch mit ihr fliehen, während Zorro, Nami und Sanji bereit sind den Admiral aufzuhalten. Allerdings fordert Ruffy Kuzan zu einem Kampf Mann gegen Mann heraus und dieser akzeptiert, woraufhin auch die anderen Drei fliehen können.
Jedoch ist auch Ruffys Kampf sehr kurz und der Strohhut-Kapitän wird ebenfalls komplett eingefroren. Aokiji sieht jedoch davon ab ihn zu töten, da er Garp noch etwas schuldet. Er realisiert auch, dass er die restliche Bande verschonen muss, da er dem Duell zugestimmt hat und macht sich wieder auf den Weg zum Marinehauptquartier.
Schlussendlich gelingt es Chopper Ruffys und Robins Leben zu retten und die Bande setzt ihre Reise fort.

Alternativer Verlauf:
Aokiji ist nicht auf Long Ring Long Land aufgetaucht, sodass die Strohhut-Bande nach dem Davy Back Fight ihre Reise normal hätten fortführen können. Der Kampf gegen den Admiral wäre logischerweise ebenfalls ausgeblieben.


Was unserer Meinung nach passiert wäre:
Die erste logische Konsequenz, die aus dieser Änderung entstanden wäre, ist, dass die Strohhut-Bande nie gegen Aokiji gekämpft hätte. Das hätte dazu geführt, dass Ruffy und Robin nicht beinahe gestorben wären, auch wenn diese Tatsache für den weiteren Verlauf der Handlung eher irrelevant war. Außerdem hätte Kuzan in diesem Fall nicht das Meer einfrieren können, sodass Tondjit nicht zum Rest seiner Gruppe hätte zurückkehren können. Allerdings hätte er immer noch die Möglichkeit gehabt bei den nächsten Ebben seine Gruppe einzuholen.

Möglicherweise hätte Robin ohne das Treffen auf Aokiji in Water Seven anders gehandelt. Der Admiral erklärte der Strohhut-Bande nämlich, dass die Archäologin der sichere Untergang für jede Gruppe und Organisation war, zu der sie gehörte. Auf Enies Lobby erklärte sie dann, dass sie Angst hat, dass die Strohhüte sie irgendwann als Last ansehen und verstoßen werden und nennt als das Zusammentreffen mit Kuzan zusammen mit dem Vorfall mit der CP9 als Beispiel für die Unglücke, die sie mit sich bringt.
Wäre die Bande nicht auf den Admiral getroffen, würde zumindest ihr erstes Beispiel wegfallen und sie hätte vielleicht nicht so viel Angst davor gehabt, dass die Strohhüte sie verstoßen könnten. Unter Umständen hätte sie ihnen früher vertraut und sich von ihnen retten lassen.

Zudem hat Ruffy in Enies Lobby erklärt, dass er nach dem Kampf gegen Aokiji realisiert hat, dass er noch zu schwach ist und so nicht seine Freunde beschützen kann. Aus diesem Grund hat er seine neuen Techniken Gear Zwei und Gear Drei entwickelt, die sogar jetzt noch in der Neuen Welt nützlich sind. Vor allem hätte der Strohhut-Kapitän ohne seine Gear-Techniken auf Enies Lobby nicht bestehen können. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass er Bruno ohne Gear Zwei besiegt hätte, aber spätestens bei Lucci wäre er ohne diese Kräftesteigerung gescheitert.
Dies hätte letztendlich für die Niederlage der Strohhut-Bande gesorgt, was zur Folge gehabt hätte, dass sie Robin nicht hätten retten können.

Logischerweise hätte sich nicht nur das Schicksal der Strohhüte geändert, sondern auch das von Kuzan. Ohne sein erstes Zusammentreffen mit Robin hätte er keinen Grund gehabt nach Water Seven zu gehen. Zwar war er dort keine Bedrohung für die Strohhut-Bande, allerdings hat er dort der Archäologin eine zweite Chance gegeben. In seinem geheimen Gespräch mit ihr offenbart er sogar, dass er vorhatte es ein für alle Mal zu beenden und sie sterben zu lassen, unter anderem auch, da er dachte, dass das auch ihr Wille ist. Darüber hinaus fand er es aber auch zu gefährlich sie weiterhin frei herumlaufen zu lassen, während sie immer noch kein Zuhause gefunden hat. Lediglich die unerwartete Niederlage der CP9 verhinderte Robins Tod.
Durch das Eingreifen von Zorro, Nami und Sanji, sowie durch den kurzen Kampf gegen Ruffy hat Aokiji jedoch gesehen, dass die Strohhüte willig sind für sie zu kämpfen, auch wenn sie sich einem übermächtigen Gegner stellen müssen. Zusammen mit dem Angriff der Bande auf Enies Lobby war das vermutlich genug, damit der Admiral realisierte, dass Robin endlich ein Zuhause, sowie Freunde gefunden hat.
Ohne das Zusammentreffen wäre Kuzan vielleicht immer noch der Meinung gewesen, dass die Archäologin eine zu große Gefahr darstellt und hätte sie an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt vermutlich angegriffen und getötet. Vor allem in einem richtigen Kampfszenario, wo er den Strohhüten nicht alleine gegenüber gestanden hätte, hätte er wahrscheinlich deutlich drastischer handeln müssen.

Und auch für die Leser beziehungsweise Zuschauer hat dieses Treffen eine wichtige Bedeutung. Neben der Tatsache, dass man hier erneut gesehen hat, wie weit jedes einzelne Mitglied der Strohhut-Bande gehen würde, um einen Freund zu beschützen, hat man in der Szene auch wichtige Informationen über das System der Marine erhalten. So wusste man dank Robins Erklärung, dass es nur drei Admiräle gibt, die neben den Flottenadmiral die höchste Position innehalten und somit zur stärksten Streitmacht dieser Organisation gehören. Zusätzlich zu dieser Aussage kommt auch noch hinzu, dass Aokiji die Angriffe von Ruffy, Zorro und Sanji mühelos geblockt und gekontert hat und den Strohhut-Kapitän in einem Eins-gegen-Eins-Kampf innerhalb von kürzester Zeit besiegen konnte, ohne eine einzige Verletzung davonzutragen.
Dies war sehr wichtig beim zweiten Auftritts eines Admirals. Als die Strohhut-Bande auf dem Sabaody Archipel angekommen war, wurden sie darüber informiert, dass das Angreifen eines Himmelsdrachenmenschen zur Folge hat, dass einer der drei Admiräle gerufen wird. Man könnte ohne das Treffen mit Aokiji die Stärke eines Admirals nicht abschätzen, aber im originalen Verlauf hatte man eine ungefähre Vorstellung von der Kraft, die ein Admiral besitzt. Dementsprechend war auch die Reaktion bei Kizarus Auftritt anders, da man bereits einen mächtigen Mann erwartete und nicht verwundert war, dass dieser mühelos einige Supernovae ausschaltete. Darüber hinaus hatte man beim Aufeinandertreffen der Strohhut-Bande mit Borsalino wahrscheinlich bereits die Vermutung, dass sie auch gegen ihn keine Chance haben.


Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Robins weiterer Verlauf in der Handlung wahrscheinlich am stärksten verändert hätte. Vielleicht hätte sie der Strohhut-Bande ohne das Treffen mehr vertraut, aber gleichzeitig wäre die Chance, dass Aokiji sie bei einem späteren Treffen tötet höher gewesen. Auch seine zweite Chance für sie wäre vermutlich ausgeblieben.
Darüber hinaus hätte Ruffy nicht seine Gear-Techniken entwickelt, was ihn auf Enies Lobby zu schwach gemacht hätte. Und auch ohne den Vorfall mit der CP9 wäre der Strohhut-Kapitän ab diesem Zeitpunkt seinen Gegnern ohne Gear Zwei und Gear Drei unterlegen.
Schlussendlich hat auch der Leser beziehungsweise Zuschauer einen Vorteil durch diese Szene gehabt, da man zum einen mehr Wissen über die Marine erhielt und zum anderen ab diesem Moment an die ungefähre Stärke eines Admirals kannte beziehungsweise dessen Überlegenheit gegenüber der Strohhut-Bande.

Was ist eure Meinung zum Treffen der Bande auf Kuzan? War es notwendig für den weiteren Verlauf der Handlung oder hätte sich die Geschichte auch ohne Aokiji irgendwann in die aktuelle Richtung entwickelt?

Freitag, 23. Oktober 2015

Was wäre, wenn... die Bernsteinbleikrankheit niemals in Flevance ausgebrochen wäre

Originaler Verlauf:
Die Bewohner von Flevance entdeckten eines Tages ein seltenes weißes Blei, das Bernsteinblei, was sie förderten und daraus stellten sie verschiedenste Waren her, unter anderem Farbe und Keramik, aber auch Waffen. Durch das Blei verfärbte sich auch das Land weiß, wodurch sie als Weiße Stadt bekannt wurde und mit einem Winterland aus einem Märchen gleichgesetzt wurde. Durch das Blei und den Produkten, die daraus hergestellt wurden, erlangte Flevance schließlich großen Reichtum. Die Weltregierung, die sich inzwischen in den Handel eingebracht haben und halfen die Waren zu verschiffen, stellte eines Tages fest, dass Bernsteinblei durch Berührung ein Gift absondert, was im Endeffekt zu der sogenannten Bernsteinbleikrankheit führt. Dabei sind die Mengen, die von den verarbeiteten Produkten ausgehen eher ungefährlich. Die wahre Gefahr geht von dem unverarbeiteten Erz aus. Die Weltregierung verheimlichte die Gefahr jedoch, um noch mehr Geld mit Flevance zu machen. Nur der Adel des Landes wurde von der Weltregierung evakuiert, die restliche Bevölkerung wurde ihrem Schicksal überlassen.
Die Symptome der Krankheit sind weiße, schmerzende Stellen auf der Haut, sowie sich weiß färbende Haare. Außerdem haben Erkrankte chronische Schmerzen und fühlen sich schlapp. Die Krankheit ist nicht bei Körperkontakt ansteckend, wird aber genetisch an Kinder vererbt. Die Bernsteinbleikrankheit verkürzt die Lebenszeit des Erkrankten je nach Konzentration des Bleis. Da Kinder sowohl die Konzentration ihres Vaters, als auch ihrer Mutter erben, verkürzt sich somit die Lebensdauer über die Generationen, bis schließlich eine Generation keine Kinder mehr bekommen kann und ausstirbt.
Da außerhalb von Flevance nicht bekannt war, dass die Krankheit nicht ansteckend ist, wurde dem Land nicht geholfen und es wurde unter Quarantäne gestellt und von dem umliegenden Ländern abgeschottet. In ihrer Verzweiflung fing die Bevölkerung einen Krieg mit den Nachbarländern an, wodurch im Endeffekt das gesamte Land ausgelöscht wurde. Einzig Trafalgar D. Water Law konnte aus dem Land entkommen und sich von der Bernsteinbleikrankheit heilen und lebt heute noch als Pirat weiter.

Alternativer Verlauf:
Die Bernsteinbleikrankheit ist nie ausgebrochen, entweder weil das Blei nicht giftig ist oder nie gefunden wurde. Flevance wäre niemals unter Quarantäne gestellt worden und hätte folglich auch nie einen Krieg gestartet. Das heißt das Land gäbe es heute noch und die gesamte Bevölkerung wäre nicht ausgelöscht worden.


Was unserer Meinung nach passiert wäre:
Da wir kaum Menschen aus Flevance kennen, würden sich die meisten Veränderungen auf Trafalgar Law konzentrieren.

Ohne die komplette Auslöschung seiner Familie, seiner Freunde und all seinen Bekannten hätte der Chirurg des Todes niemals so einen Hass auf die ganze Welt entwickelt. Und da dieser Hass der einzige Grund war, weshalb Law zu De Flamingo ging, um sich der Don Quichotte Familie anzuschließen, wäre vermutlich auch das nicht passiert, sondern er wäre vermutlich ein Arzt geworden, wie sein Vater, und wäre im North Blue geblieben. Er wäre kein Pirat geworden und auf dem Sabaody Archipel hätte es dann auch nur 10 Supernovae gegeben.

Hätte das Treffen mit De Flamingo und der Don Quichotte Familie nicht stattgefunden, wäre Law im Endeffekt auch nie auf Rocinante getroffen. Allerdings hätte dies nicht unbedingt Corazóns Tod verhindert, immerhin war er dennoch ein Spion der Marine und hätte trotzdem auffliegen können, allein schon, da Vergo ebenfalls die Marine infiltriert hat und somit Rocinantes wahres Vorhaben eines Tages entdeckt hätte. Da Law aber die Operations-Frucht nur durch die Hilfe von De Flamingos Bruder bekam, ist es wahrscheinlich, dass er die Teufelsfrucht nie bekommen hätte. Unter Umständen wäre diese aber auch nie in die Hände der Barrels-Piraten und ins Visier der Don Quichotte Familie geraten und der Chirurg des Todes hätte seine Teufelskraft unter anderen Bedingungen bekommen, immerhin ist diese Fähigkeit sehr vorteilhaft für einen Arzt und nicht nur als Kampfkraft vorgesehen. Ohne irgendeine Verbindung mit Corazón hätte Law aber auch keinen Grund gegen De Flamingo vorzugehen und hätte in der Gegenwart vermutlich nichts mit dem Samurai der Meere zu tun.

Wie oben schon erwähnt, wäre Trafalgar Law kein Pirat geworden und kein Supernovae oder Samurai der Meere geworden. Zum einen hieße das, dass es nach dem Zeitsprung einen anderen Samurai der Meere gegeben hätte, aber auch, dass der Chirurg des Todes und Ruffy sich nicht kennen würden. Dadurch hätte es für Law keinen Grund gegeben am Marineford aufzutauchen und den Strohhut-Kapitän zu retten. Aus unserer Sicht gab es zu diesem Zeitpunkt aber keine andere Möglichkeit, dass Ruffy vom Marinehauptquartier hätte fliehen können oder, dass seine Verletzungen behandelt worden wären. Es wäre also möglich gewesen, dass der Strohhut-Kapitän beim Krieg der Besten gestorben wäre.

Zudem war Law ein wichtiger Bestandteil der Handlung auf Punk Hazard. Da die Strohhut-Bande durch einen Hilferuf auf die Insel aufmerksam wurden, hätten sie diese wahrscheinlich auch ohne Law angesteuert und Ruffys Kampf gegen Caesar wäre vermutlich auch passiert, da der Gummimensch allein schon wegen den Kindern auf Punk Hazard einen Grund hatte gegen den Gas-Menschen zu kämpfen. Alternativ hätte die Bande auch Kinemon geholfen, um Momonosuke zu finden, was möglicherweise auch zu dem Kampf geführt hätte, da das Treffen mit dem Samurai ebenfalls nicht im Zusammenhang mit Law stammte. Aber die Strohhüte hätten nach dem Kampf gegen Caesar keinen Grund gehabt diesen als Geisel zu nehmen, da dies die Idee von Law war. Zudem hat der Chirurg des Todes auch für Verwirrung gesorgt, da er Nami, Sanji, Chopper und Franky untereinander vertauschte, sodass diese kurzzeitig nicht mit voller Kampfkraft kämpfen konnten, was schlussendlich aber vermutlich nur die Entführung von Nami in Frankys Körper verhindert hätte, da sich diese Strohhüte gegen die Yeti Cool Brothers hätten wehren können.
Darüber hinaus wäre Smoker nicht von dem Samurai der Meere abgefangen worden und es hätte keinen Kampf zwischen Law und ihm gegeben. Das hätte möglicherweise bedeutet, dass es zu einen Kampf zwischen Ruffy und Smoker gekommen wäre, dessen Ausgang wir nicht vorhersagen können, da es nach dem Zeitsprung nicht deutlich hervorgeht, wer in diesem Duell gewinnen würde. Aber auch wenn Smoker nicht durch den Chirurg des Todes besiegt worden wäre, der Kampf zwischen Vergo und ihm wäre dennoch passiert und diesen hätte Smoker vermutlich ohne Laws Hilfe verloren, da Vergo ihn am Ende besiegen konnte und Smoker lediglich Laws Herz holen konnte, damit dieser den letzten Angriff ausführt. 
Ein weiterer wichtiger Faktor auf Punk Hazard war die Allianz der Strohhut-Bande mit der Heart-Bande, die von Ruffy und Law beschlossen wurde. Diese wäre ebenfalls nicht ins Leben gerufen worden und Kaido wäre nicht zum Ziel geworden, jedenfalls noch nicht, immerhin hat der Strohhut-Kapitän angekündigt alle vier Kaiser besiegen zu wollen.

Die darauffolgende Insel, Dressrosa, war auch stark durch Law geprägt, jedoch sind die grundlegenden Ereignisse auch ohne den Chirurg des Todes möglich. Da Kanjuro auf Dressrosa gefangen war, hätten Kinemon und Momonosuke diese Insel wahrscheinlich als nächsten Anlaufpunkt genommen und die Strohhut-Bande hätte die Beiden begleitet, wenn auch mit einem anderen Hintergedanken. Dressrosa würde auch ohne Laws Eingreifen in der Gegenwart De Flamingo gehören, da dies sowieso das Ziel des Himmlischen Dämons war.
Und auch der Kampf zwischen Ruffy und dem Samurai der Meere wäre unter anderen Umständen zustande gekommen, ganz davon abgesehen, dass der Chirurg des Todes ursprünglich einen Kampf gegen De Flamingo vermeiden wollte.
Das Turnier im Corrida Kolosseum wäre dennoch abgehalten worden und der Strohhut-Kapitän hatte sowieso daran teilgenommen, um die Feuer-Frucht zu gewinnen. Dies geschah ohnehin ohne das Wissen von Law. Dort ist Ruffy auf Rebecca getroffen, was seiner eigenen Aussage nach auch ein Grund für ihn war zu kämpfen. Bei der Teilnahme am Turnier wäre Franky auf den Spielzeugsoldaten getroffen, der sich später als Kyros und den Anführer der Tontatta-Armee herausstellen sollte. Dies war ein Grund für den Cyborg zu kämpfen und ein alternativer Beweggrund, um die Smile-Fabrik zu zerstören.
Der Verlauf des Arcs wäre in den Grundzügen also dennoch so abgelaufen. Ruffy hätte am Turnier teilgenommen und hätte am Ende wegen Rebecca einen Grund gehabt gegen De Flamingo zu kämpfen, auch wenn dieser Law nicht niedergeschossen hätte. Franky hätte den Spielzeugsoldaten getroffen und wäre von ihm aufgeklärt worden, was es mit den Spielzeugen auf sich hat, wodurch dieser ebenfalls einen Grund gehabt hätte, um zu kämpfen. Sabo wäre ebenfalls auf der Insel gewesen, da er und die Revolutionäre wegen de Flamingos Waffenhandel auf Dressrosa waren und ebenfalls unabhängig von Law gehandelt haben. Ein Unterschied wäre vermutlich gewesen, dass die CP Aigis 0 und Fujitora nicht aufgetreten wären, da diese nur im Land waren, da De Flamingo von den Samurai der Meere zurückgetreten ist. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass Nami, Sanji, Chopper, Brook und Momonosuke noch Teil der Handlung gewesen wären, da diese ursprünglich nur flohen, um vor dem Himmlischen Dämon zu entkommen. Und dieser hätte in der alternativen Handlung weder Law verfolgt und wäre so zur Thousand Sunny gekommen, noch wäre er hinter Caesar her gewesen, da sich dieser nicht bei der Strohhut-Bande befinden würde.
Schlussendlich wäre es also trotz Laws Abwesenheit zum Kampf von der Strohhut-Bande, den Kämpfern aus dem Kolosseum und den Tontatta gegen die Don Quichotte Familie gekommen. Und die meisten Kämpfe wären fast gleich abgelaufen, lediglich Ruffys Kampf gegen De Flamingo hätte schwerer werden können, da zum einen Law nicht vorher gegen ihn gekämpft und ihn so verletzt hätte, und zum anderen, da der Chirurg des Todes im Endeffekt Trébol besiegt hat, den der Strohhut-Kapitän in der alternativen Handlung noch als zusätzlichen Feind hat.

Nach der Niederlage der Don Quichotte Familie wäre die Abreise unter Umstanden einfacher gewesen, da, wie oben erwähnt, weder Fujitora, noch die Marine in Dressrosa wären und darüber hinaus würde zusätzlich auch noch die Möglichkeit bestehen, dass die Gruppe auf der Thousand Sunny niemals hätte fliehen müssen. Somit wären nicht nur die vier Strohhüte noch anwesend gewesen, sondern auch das Schiff.
Davon abgesehen besteht die Möglichkeit, dass sich das nächste Ziel der Bande geändert hätte und sie nicht nach Zou hätten segeln müssen. Zuerst einmal wären die Strohhüte nicht dazu gezwungen gewesen, da die Gruppe auf der Thousand Sunny vermutlich nicht hätte fliehen müssen, wie bereits oben erklärt. Zwar hätten Kinemon, Kanjuro und Momonosuke immer noch den Grund Zou anzusteuern, da es ihr ursprüngliches Ziel war und sich der letzte Samurai ihrer Gruppe vielleicht dort befindet. Jedoch ist uns derzeit keine Möglichkeit bekannt, wie die Strohhut-Bande Zou hätte erreichen können, ohne die Vivre Card, die auf die Heart-Bande zeigt, die sie von Law bekommen haben.

Als Fazit kann man also sagen, dass sich alle Ereignisse, die mit Law zu tun hatten, niemals so abgespielt hätten. Auffällig sind dabei das Fehlen eines Supernovae und die ausgebliebene Rettungsaktion auf dem Marineford. Nach dem Zeitsprung ist aber auch ein Großteil der Handlung ohne Law möglich, da dieser zwar immer ein Faktor im Ablauf war, aber niemals für alle Ereignisse alleinverantwortlich war. So hätten sich Punk Hazard und Dressrosa vermutlich ähnlich abgespielt, nur mit leicht veränderten Beweggründen der Strohhut-Bande. Dennoch ist es möglich, dass die Handlung nach Dressrosa sich drastisch geändert hätte, da ohne Law und seine Bande Zou nicht hätte erreicht werden können.
Könnt ihr euch Punk Hazard und Dressrosa auch ohne Law vorstellen oder glaubt ihr die Handlung hätte ohne den Chirurg des Todes einen ganz anderen Ablauf gehabt?

Freitag, 7. August 2015

Was wäre, wenn... Ace Blackbeard auf Banaro nicht konfrontiert hätte

Originaler Verlauf:
Um an die Finster-Frucht zu gelangen, tötete Blackbeard Thatch, den Kommandanten der vierten Division der Whitebeard-Bande, welcher die Frucht ursprünglich fand. Jedoch stellt der Mord an einem Bandenmitglied ein Verstoß gegen die eiserne Regel der Piraten dar und der Kommandant der zweiten Division, Portgas D. Ace macht sich auf die Suche nach dem Verräter, unter anderem, da Teach ursprünglich ein Mitglied seiner Division ist.
Nach einiger Zeit kann Ace Teach auf Banaro, einer Insel in der Nähe von Water 7, aufspüren und will ihn zur Rechenschaft ziehen. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Blackbeard sich dazu entscheidet seine Finster-Kraft vorzuführen, wodurch das Dorf auf der Insel komplett zerstört wird.
Schlussendlich verliert Ace gegen Teach und wird von diesem an die Marine ausgeliefert. Dadurch wird Blackbeard zu einem Samurai der Meere ernannt und der Kommandant der zweiten Division der Whitebeard-Piraten wird zum Tode verurteilt und soll öffentlich hingerichtet werden. Dies ist allerdings eine direkte Kriegserklärung gegen Whitebeard, wodurch der Krieg der Besten ausgelöst wurde.

Alternativer Verlauf:
Blackbeard hat Thatch weiterhin getötet und wird auch von Ace verfolgt, jedoch kann der Kommandant Teach nicht aufspüren, bevor dieser Banaro verlässt. In Folge dessen kämpfen Ace und Teach nicht auf dieser Insel und Blackbeard kann seine Reise, wie ursprünglich vorgesehen, fortsetzen.


Was unserer Meinung nach passiert wäre:
Ohne Ace' Eingreifen hätte sich Blackbeard auf den Weg nach Water 7 gemacht. Im Impel Down hat dieser auch bekannt gegeben, dass sein ursprünglich Plan gewesen ist Ruffy zu konfrontieren und zu töten, um diesen dann der Weltregierung zu übergeben, um im Gegenzug ein Mitglied der Samurai der Meere zu werden. Nur durch den Vorfall auf Banaro hat sich sein Vorhaben geändert, das heißt, dass er vermutlich in Water 7 aufgetaucht wäre.
In diesem Szenario gibt es mehrere mögliche Verläufe. Zum einen hätte Blackbeard es schaffen können die Strohhut-Bande zu konfrontieren. Da diese zu diesem Zeitpunkt geschwächt war, hätte Teach leichtes Spiel gehabt, allerdings war er zu diesem Zeitpunkt schon deutlich stärker, als Ruffy und seine Bande, wie er im Kampf gegen Ace bewiesen hat. Selbst mit der Hilfe der anwesenden Galeera hätte die Blackbeard-Bande gewonnen. Bei diesem Szenario hätte Ruffy verloren und wäre entweder getötet worden oder wäre ins Impel Down gebracht worden, wie es mit Ace geschah.
Ein weitere Möglichkeit ist, dass Garp eingegriffen hätte. Zum einen ist es unwahrscheinlich, dass er einfach zugeguckt hätte, wie sein Enkel stirbt und zum anderen wäre möglicherweise Corby ebenfalls dazwischen gegangen und der Vizeadmiral hätte seinen Schüler ebenfalls beschützen müssen. Darüber hinaus ist Marshall D. Teach ein Pirat und damit ein Feind der Marine, zumal vermutlich auch Teile von Water 7 bei einem Angriff der Piraten zerstört worden wäre. In diesem Fall hätte Garp als Mitglied der Marine die Pflicht einzugreifen und die Piratenbande gefangen zu nehmen. In diesem Szenario hätte möglicherweise auch Kuzan eingegriffen, da Blackbeard bekanntermaßen sehr stark ist. Zudem wäre bei dieser Möglichkeit die Strohhut-Bande entkommen, entweder, da sie durch Garp und möglicherweise auch Kuzan gerettet wurden oder nach Beginn des Kampfes zwischen der Blackbeard-Bande und den beiden Marineoffizieren geflohen wären. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass bei diesem Szenario Teach und seine Bande gefangengenommen wurden.
Das dritte Szenario ist nur gegen Ende des Thousand Sunny Arcs möglich. Blackbeard konfrontiert Ruffy und seine Bande mit dem Ziel den Kapitän zu töten, jedoch können die Strohhüte fliehen, ähnlich wie bei dem Zusammentreffen der beiden Banden nach Jaya. Damals wurden die beiden Piratenbanden durch den Knock Up-Stream getrennt. In diesem Szenario wäre die Strohhut-Bande vermutlich mit dem Coup de Burst geflohen, so wie sie es auch bei der Flucht vor Garp in der richtigen Handlung taten. Dabei besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, dass Teach seine Verfolgung fortgesetzt hätte, da er sein Ziel noch nicht erreicht hat.
Da in unserer alternativen Handlung Ace dennoch auf der Suche nach Blackbeard ist, wäre es möglich, dass der Kampf zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet und zudem auf einer anderen Insel. Bei diesem Kampf besteht auch die Möglichkeit, dass Ace zusätzlich seinen Bruder rächen will, falls Teach diesen tatsächlich erwischt hätte. Falls das Duell zwischen den Beiden tatsächlich dennoch stattfindet, wäre es vermutlich ebenfalls zu dem Krieg der Besten und, je nach dem Ausgang von Ruffys und Blackbeards Begegnung, auch zu den Ereignissen im Impel Down. Der einzige Unterschied würde darin bestehen, dass die Stadt auf Banaro nicht bei dem Kampf zerstört wurde, allerdings wäre dann vermutlich die alternative Insel in Mitleidenschaft gezogen worden.
Dennoch gibt es auch zu dem weiteren Handlungsverlauf von Ace drei weitere Alternativen. Möglicherweise hätte Ace es ansonsten nicht mehr geschafft Teach zu konfrontieren beziehungsweise hätte seine Verfolgung aus irgendwelchen Gründen aufgeben müssen. In diesem Fall wären weder die Ereignisse im Impel Down, noch der Krieg der Besten passiert, wodurch im Endeffekt viele Charaktere beeinflusst würden. Weder Whitebeard, noch Ace wären gestorben, Buggy und die hochrangigen Männer der Baroque Firma hätten vermutlich nie die Chance bekommen zu fliehen und Jimbei und Moria hätten wahrscheinlich ihren Posten als Samurai der Meere behalten. Blackbeard hätte aber vermutlich dennoch versucht seine neuen Bandenmitglieder aus dem Unterwassergefängnis zu befreien, wäre aber unter Umständen daran gescheitert und sogar von Magellan getötet worden, da dieser nicht durch Ruffys Ein- und Ausbruch abgelenkt gewesen wäre.
Die zweite Alternative ist nur möglich, wenn Ruffy ins Impel Down gesperrt worden wäre, anstelle von Ace. In diesem Fall hätte der Kommandant der zweiten Division möglicherweise einen Angriff auf das Gefängnis gestartet, vielleicht sogar mit der Hilfe der Whitebeard-Bande. Vielleicht wäre sogar Dragon aktiv geworden, der wahrscheinlich einen Tod von Ruffy verhindern wollen würde. Zu diesem Szenario kann man jedoch nicht viel sagen, da das Stärkeverhältnis zwischen den Whitebeard-Piraten beziehungsweise der Revolutionäre gegenüber der Besatzung des Impel Downs unbekannt und schwer einzuschätzen ist. Falls die restliche Strohhut-Bande nicht gefangengenommen wurde, wäre möglicherweise auch diese ins Unterwassergefängnis eingebrochen, vielleicht hätte sie sich sogar mit der Whitebeard-Bande oder den Revolutionären verbündet. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Strohhüte im Alleingang gescheitert wären, da sie ohne Unterstützung nicht gegen die Wärter angekommen wären.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass Ruffy öffentlich hingerichtet werden würde, immerhin ist er der Sohn von Dragon, welcher der meistgesuchte Mann der Welt ist. Auch in diesem Fall hätten möglicherweise die Strohhüte, die Whitebeard-Piraten oder die Revolutionäre eingegriffen. Aber auch in diesem Szenario ist der Ausgang nicht vorhersehbar, da einige wichtige Ereignisse im Krieg der Besten von Ruffy verursacht wurden und ohne seine Beteiligung nicht beziehungsweise anders passiert wären.
Alle Alternativen, die dazu geführt hätten, dass Ace nicht gestorben wäre, hätten zudem einen Effekt auf Sabo gehabt. Denn ohne dessen Tod hätte der Revolutionär sein Gedächtnis möglicherweise nie zurück erlangt. Es wäre aber auch möglich, dass der Tod von Ruffy den selben Schock ausgelöst hätte. Alternativ könnte auch die bloße Gefangennahme von Ruffy genug sein, um Sabos Amnesie entgegenzuwirken, da der Revolutionär seinen kleinen Bruder als schwächer und hilfsbedürftiger in Erinnerung hat, weswegen eine Notsituation von Ruffy seinem Unterbewusstsein schlimmer erscheint, als eine von Ace.
Abgesehen davon, ob der Strohhut-Kapitän gestorben wäre oder nicht, hätte ein anhaltende Amnesie von Sabo ebenfalls Einfluss auf die Handlung Dressrosas. Durch die Waffenlieferungen von De Flamingo wäre Sabo möglicherweise dennoch in dem Land aufgetaucht, aber nicht mit der Intention sich mit Ruffy zu treffen. Auch würden ohne die Verbindung zwischen Ruffy und Sabo die Kämpfe des Stabschefs gegen Fujitora und Burgess vermutlich wegfallen. Wobei Letzterer wahrscheinlich keinen Auftritt in Dressrosa gehabt hätte, da es ohne Ace' Tod kein Turnier um die Feuer-Frucht gegeben hätte. Das hätte schlussendlich nicht nur dazu geführt, dass Sabo nicht die Logia-Frucht isst, sondern hätte im Endeffekt die gesamte Handlung des Dressrosa Arcs drastisch verändert. Allerdings besteht auch die Chance, falls sowohl Ace, als auch Ruffy noch am Leben wären, dass einer von Beiden auf Sabo getroffen wäre und er dadurch sein Gedächtnis wiedererhalten hätte.

Im Endeffekt würde sich ohne diese Konfrontation entweder sehr wenig oder die komplette Handlung verändern. Gerade der Ein- und Ausbruch von Ruffy ins Impel Down und der Krieg der Besten sind die beiden Ereignisse, die durch unsere alternative Handlung möglicherweise nie passiert wären. Die beiden Ereignisse hätten aber auch trotzdem stattfinden können, wobei Ruffy anstelle von Ace gefangengenommen wurde beziehungsweise hingerichtet werden soll. Und in unseren Szenarios wären neben der Whitebeard-Bande, auch die Strohhut-Bande und die Revolutionäre mögliche Angreifer auf das Impel Down oder das Marine Ford.
Auch die Handlung von Dressrosa und Sabos weiterer Verlauf in der Geschichte sind im Endeffekt stark von dieser Konfrontation abhängig und hätten sich je nach Szenario ebenfalls komplett verändern können.
Schlussendlich wollen wir von euch wissen, welches von den oben genannte Szenarios für euch am wahrscheinlichsten ist. Oder habt ihr persönlich noch weitere Alternativen?

Freitag, 17. April 2015

Was wäre, wenn... Falkenauge Don Creek nicht angegriffen hätte

Originaler Verlauf:
Nachdem sich die Piratenbande von Don Creek, dem Paten des East Blue, circa eine Woche auf der Grandline befindet, wird diese von dem Samurai der Meere Mihawk Dulacre angegriffen. Dabei wird fast die gesamte Flotte des Paten, die aus 50 Piratenkapitänen mit deren Schiffen besteht, ausgelöscht. Nur das Mutterschiff konnte mit 100 Mitgliedern zurück in den East Blue fliehen. Dabei wird die Bande von einem Marineschiff angegriffen. Dieses Marineschiff steht unter dem Kommando von Oberleutnant Fullbody. Um seinen Kapitän zu retten, gibt sich der erste Offizier der Mannschaft, Gin, als Don Creek aus und wird gefangen genommen. Da Fullbody im Verlauf der Handlung das schwimmende Restaurant Baratié besucht, gelangt auch Gin dorthin. Später holt er auch Don Creek hinzu.
Gleichzeitig macht sich Falkenauge ebenfalls auf den Weg zum Baratié, um dort das letzte Schiff von Creeks Armada zu zerstören.

Alternativer Verlauf:
Die Creek-Piratenbande kann die Grandline sicher betreten und wird nicht von Falkenauge angegriffen. Dies bedeutet, dass Don Creek nicht wieder zurück in den East Blue hätte fliehen müssen und in Folge dessen hätte er auch nie das Baratié angegriffen.


Was unserer Meinung nach passiert wäre:
Zuerst einmal hätte Ruffy keine Möglichkeit gehabt seine Strafarbeit loszuwerden. Ursprünglich sollte der Strohhut-Kapitän nämlich ein Jahr lang im Baratié arbeiten. Diese Arbeit wurde er nur los, da er Don Creek und seine Bande vertrieb. Auch ist Sanji erst im Verlauf des Kampfes klar geworden, was Ruffy für eine wahre Persönlichkeit hat. Ohne diese Erkenntnis wäre Sanji möglicherweise nie der Strohhut-Bande beigetreten, immerhin hat er dies am Anfang auch abgelehnt.
Darüber hinaus wäre der Kampf zwischen Zorro und Falkenauge entfallen. Dadurch hätte Mihawk möglicherweise nie Zorros Potenzial erkannt und er hätte ihn während der Trennung der Strohhüte vielleicht nie trainiert. Auch hätte Zorro nicht seine Schwerter verloren. Aber genau dieser Verlust verleitete den Piratenjäger dazu sich zwei neue Schwerter zu holen: das Kitetsu der dritten Generation und das Yubashili. Das Kitetsu gehört zu den Könnerschwertern und das Yubashili zu den Meisterschwertern und damit deutlich besser als Zorros alten namenlose Schwerter. Inwiefern Zorro mit seinen alten Schwertern auf der Grandline hätte kämpfen können, können wir nicht sagen, allerdings wären die Schwerter vermutlich auch zeitnah zerstört worden.
Auch hätte Zorro nie die Narbe von Falkenauge bekommen, die nicht nur sein Erscheinungsbild verändert, sondern ihm auch im Kampf gegen Okta und Arlong behindert hat.
Zudem hätte der Piratenjäger ohne die Niederlage auch nie geschworen, dass er nie wieder verlieren wird. Dies zeigte nicht nur Zorros Willen der stärkste Schwertkämpfer der Welt zu werden, sondern auch seine Treue und sein Vertrauen zu Ruffy, da er seine Kapitän in diesem Moment bereits als König der Piraten bezeichnete.
Ohne den Kampf hätten Zorro und Lysop auch Nami, die mitsamt der Flying Lamb geflohen war, früher verfolgen können. Ob dies einen Vorteil gebracht hätte ist unklar, immerhin kannten Johnny und Yosaku das Ziel der Navigatorin, wodurch diese gar nicht entkommen konnte. Möglicherweise hätten Zorro und Lysop Nami aber in diesem Fall abfangen können, bevor diese den Arlong Park betreten hätte. Aber auch hier muss man abwägen, ob dies einen Vorteil gebracht hätte.
Allerdings ist Falkenauge auch außerhalb der Handlung wichtig, da er für den Leser beziehungsweise den Zuschauer als Maßstab für die Stärke der Samurai der Meere angesehen werden konnte. Dadurch hatte man eine ungefähre Vorstellung, wie stark Sir Crocodile sein könnte, als dieser ebenfalls als Mitglied der Sieben Samurai der Meere vorgestellt wurde.
Letztendlich hätte noch die Möglichkeit bestanden, dass Zorro auf der Grandline gegen Falkenauge antritt. Aber wir sind uns ziemlich sicher, dass der Piratenjäger auch in diesem Fall verloren hätte, wenn auch nicht so deutlich. Vielleicht hätte sich Zorro dann bei diesem Kampf den Respekt von Mihawk verdient.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Handlung möglicherweise gar nicht so stark verändert hätte. Vielleicht hätte sich Sanjis Beitritt zu der Bande etwas verkompliziert und möglicherweise wäre Zorro nie von Falkenauge trainiert worden, aber ansonsten hätte es keine weitreichenden Konsequenzen für die Story gegeben, wenn Mihawk Don Creek nicht angegriffen hätte.
Oder denkt ihr, dass es dadurch noch mehr Veränderungen gegeben hätte?

Freitag, 6. Februar 2015

Was wäre, wenn... Nami nicht krank geworden wäre

Originaler Verlauf:
Auf der Urzeit-Insel Little Garden werden Zorro, Nami und Vivi von dem Baroque-Agenten Mr. 3 gefangen genommen. Dieser will die Drei mithilfe seines Wachskandelabers in Wachsfiguren verwandeln. Lysop verhindert dies, indem er das Kandelaber mithilfe eines mit Benzin getränkten Seils in Brand steckt. Durch diese Aktion kommen die Drei zwar frei, allerdings verbrennt Namis T-Shirt dabei komplett. Da sie nun kein Oberteil mehr trägt, ist sie ein leichtes Ziel für Insekten. Tatsächlich wird sie, kurz nachdem Ruffy Mr. 3 besiegt hatte, von einem sogenannten Kestia-Käfer gebissen. Zuerst sieht sie den Biss als harmlos an, aber einige Zeit später bricht sie auf der Flying Lamb zusammen. Die Strohhut-Bande entscheidet sich daraufhin von ihrem direkten Kurs nach Alabasta abzuweichen und einen Arzt für Nami aufzusuchen. So erreichen sie die Winter-Insel Drumm und treffen ihren jetzigen Schiffsarzt Tony Tony Chopper.

Alternativer Verlauf:
Nami wird nicht von dem Kestia-Käfer gebissen. Deswegen wird sie auch nicht krank und die Strohhut-Bande kann den direkten Weg nach Alabasta nehmen. Aus diesem Grund legt die Bande nie an Drumm an und treffen auch nicht auf Chopper und haben dadurch bei der Ankunft auf Alabasta keinen Schiffsarzt.


Was unserer Meinung nach passiert wäre:
Wäre Nami nicht krank geworden, hätte die Strohhut-Bande keinen Grund gehabt nach Drumm zu segeln, sondern wäre direkt nach Alabasta gereist. Dann hätte sich auf der Winterinsel wahrscheinlich niemand Wapol entgegenstellen können und das Königreich wäre wieder in die Hände des Blechmenschen gefallen.
Aber die noch viel größere Veränderung wäre gewesen, dass der Strohhut-Bande dann kein Schiffsarzt beigetreten wäre. Vermutlich hätte die Bande irgendwann einen anderen Arzt kennengelernt, welcher der Bande beigetreten wäre, allerdings ist dies natürlich nicht gewährleistet.
Aber neben dieser Veränderung wäre die Handlung auf Alabasta vielleicht auch anders gelaufen. Zu allererst hat sich Ruffy irgendwann in der Wüste verirrt und kam dann mit einem Kamel zurück zu seinen Freunden geritten. Chopper hat mit diesem Kamel, welches später von Nami Wimper genannt wurde, geredet und so herausgefunden, dass er nur Frauen erlaubt auf ihm zu reiten. Aber dies hätte die Bande möglicherweise auch ohne ihn herausgefunden. Was aber nicht möglich gewesen wäre, ist der Ritt auf der Umzugskrabbe nach Arbana. Diese Umzugskrabbe, welche später, ebenfalls von Nami, Schere genannt wurde, konnte Chopper mithilfe von Wimper in der Umgebung von Rainbase aufspüren und dazu überreden die Strohhüte mitzunehmen. Ein Treffen mit einer Umzugskrabbe sei laut Vivi auch noch sehr unwahrscheinlich, da sich diese hauptsächlich im Sand einbuddeln und damit nicht gefunden werden können.
Der Schiffsarzt der Bande befand sich auch nur außerhalb von Rainbase, da er die Verfolger der Baroque Firma abhängen musste, da Chopper die Identität von "Mr. Prinz" übernahm, welche ursprünglich von Sanji verkörpert wurde. Nur durch diesen Tausch gelang es dem Schiffskoch unbemerkt in das Goldregenkasino zu gelangen. Dieser Tausch wäre ohne Chopper wahrscheinlich unmöglich gewesen, da Ruffy, Zorro, Nami, Lysop, Vivi und Smoker von Sir Crocodile gefangen genommen wurden und dadurch nur Chopper als Ablenkung in Frage kam.
Auch war es nur durch Choppers Fähigkeit mit Tieren zu reden möglich herauszufinden, dass die Umzugskrabbe Schere eine Vorliebe für Tänzerinnen hat. Nur wegen dieser Erkenntnis nahm Nami ihren Mantel ab und zeigte dadurch die darunter liegende Tänzerinnenoutfit. Durch dieses sollte Schere so stark motiviert werden, dass er schnell genug rennen kann, um den Sandora, einen großen Fluss in Alabasta, zu überqueren. Allerdings wäre dieser Plan wahrscheinlich auch ohne Chopper irrelevant gewesen, da er nicht gelang und die Strohhut-Bande schlussendlich im Fluss versanken.
Auch hätte sich der finale Kampf in Arbana wahrscheinlich ganz anders abgespielt. Wenn man Wimper nicht mitzählt, hatte jeder aus der Strohhut-Bande einen Gegner von der Baroque Firma: Ruffy kämpfte gegen Sir Crocodile, Zorro gegen Mr. 1, Nami gegen Miss Doublefinger, Sanji gegen Mr.2 und Lysop und Chopper gegen Mr.4 und Miss Merry Christmas. Ohne Chopper würde diese Aufteilung nicht mehr funktionieren und Lysop hätte möglicherweise alleine gegen Mr.4 und Miss Merry Christmas kämpfen müssen. Vermutlich hätte der Scharfschütze diesen Kampf verloren, da er selbst mit Chopper als Kampfpartner große Schwierigkeiten hatte den Sieg davonzutragen.
Selbstverständlich ist der Kampf in Arbana nicht der einzige, der sich anders abgespielt hätte. Im weiteren Verlauf hätten natürlich auch seine Kämpfe gegen Gedatsu, gegen Kumadori, gegen Dr. Hogback und Cindry und gegen Dosun gefehlt. Aber auch in den Kämpfen der gesamten Strohhut-Bande, wie zum Beispiel den Kampf gegen Oz oder gegen PX-4 hat Chopper beigetragen, wodurch diese wahrscheinlich deutlich schwerer zu bewältigen gewesen wären. Da wir aber bereits äußerten, dass die Strohhut-Bande unter Umständen einen anderen Schiffsarzt bekommen hätten, lässt sich nicht sagen, ob diese Kämpfe einfach ausgefallen wären oder sie vom neuen Schiffsarzt übernommen worden wären.
Auch hätte damals auf Skypia jemand anderes die Flying Lamb bewachen müssen. Davon ausgehend, dass weiterhin Zorro, Nami und Robin entführt wären, hätte sich Nami vielleicht geweigert das Schiff alleine zu bewachen und hätte den Schwertkämpfer und die Archäologin dazu gezwungen auf dem Schiff zu bleiben. Dadurch wäre der Angriff von Shura auf das Schiff vermutlich anders gelaufen.
Auch wäre Chopper beim Davy Back Fight nicht von Foxy ausgewählt worden. Wahrscheinlich wäre ein anderer Schiffsarzt nicht ausgewählt worden, da Chopper nur gewählt wurde, da Porsche ihn so süß fand. Hätte Foxy stattdessen zum Beispiel Zorro oder Sanji gewählt, um die Bande für den K.O. Ringkampf zu schwächen. Hätte er dies gemacht, wäre eine Niederlage für die Strohhut-Bande in der zweiten Runde des Davy Back Fights um einiges wahrscheinlicher gewesen.
Die letzte große Veränderung, die wir uns vorstellen können, findet deutlich später statt, nämlich erst auf Punk Hazard. Dort war es nämlich Choppers Aufgabe Unterlagen zu finden, um ein Gegenmittel für die Kinder zu finden, welche auf der Insel gefangen gehalten wurden. Diese erhielten von Caesar Clown regelmäßig eine Droge, welche große Auswirkungen auf die Kinder hatte. Da neben Trafalgar Law Chopper der Einzige mit medizinischen Wissen war, war das Rentier die einzige Möglichkeit an die Aufzeichnungen zu kommen, da sich Law unterdessen um Monet und Caesar kümmern musste. Allerdings gilt auch hier, dass ein anderer Schiffsarzt diese Aufgabe ebenfalls hätte übernehmen können.
Abschließend wollen wir auch klarstellen, dass Chopper wahrscheinlich den Strohhüten oft genug das Leben gerettet hat. Einige Beispiele sind, dass er Lysop verarztet hat, nachdem er in Water 7 von der Franky Family zusammengeschlagen wurde. Auch kümmerte er sich auf der Thriller Bark um Zorro, der nach dem Kampf gegen Bartholomäus Bar lebensgefährlich verletzt war. Aber auch Ruffy war höchstwahrscheinlich auf eine Behandlung angewiesen, nachdem er gegen Rob Lucci gekämpft hatte. Von diesen Beispielen abgesehen, hat er sich selbstverständlich nach jedem Kampf um die Strohhüte gekümmert und deren Verletzungen behandelt. Dennoch hätte dies auch von einem anderen Schiffsarzt übernommen werden können.

Letztendlich ist es ziemlich offensichtlich, dass, falls Nami nicht krank geworden wäre, die größte Veränderung das Ausbleiben von Choppers Beitritt in die Strohhut-Bande gewesen wäre. Wir haben jetzt einige Punkte aufgezählt, die uns eingefallen sind und die wir als wichtig erachten. Es gibt vermutlich noch viel mehr Situationen, die sich verändert hätten. Wenn euch noch welche einfallen, könnt ihr diese natürlich in die Kommentare schreiben.
Auch würden wir gerne von euch wissen, wie ihr diesen alternativen Handlungsverlauf findet.