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Freitag, 12. August 2016

Charakter-Review: Kamy

Allgemeines:
Kamy ist eine Küssener Gurami-Meerjungfrau, die eines Tages von Okta aus einem See-Wildschwein gerettet wurde und sich daraufhin mit ihm anfreundete. Kurz danach entschied sie sich dazu dem Fischmenschen zu helfen Takoyaki zu verkaufen.
Im späteren Verlauf der Handlung trifft sie dann auf die Strohhut-Bande und bittet diese um Hilfe Okta zu befreien. Außerdem führt sie die Piraten zu Rayleigh, einem Coating-Handwerker. Nach dem Zeitsprung begleitet sie die Bande zudem bei ihrer Reise über die Fischmenscheninsel.
Ihr Traum ist es eine Designerin zu werden. Derzeit ist sie die Schülerin von Pappag, der Geschäftsführer der Modemarke Criminal, der jedoch ebenfalls ihr Haustier und ständiger Begleiter ist.

Fabian:
In meinen Augen war Kamy ein sehr guter Charakter, um die Handlung auf dem Sabaody Archipel und auf der Fischmenscheninsel voranzubringen.

Dadurch, dass die Strohhut-Bande sie aus Versehen rettete, trafen sie auf eine Meerjungfrau, die auf der Fischmenscheninsel heimisch war und hatten somit einen Bezug zu dieser. Erst durch Kamy hatten die Strohhüte eine konkrete Vorstellung, wie sie die Insel, die 10.000 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, erreichen könnten. Außerdem bot sie sich gleichzeitig an die Bande zur Insel zu bringen.

Darüber hinaus war sie eine hervorragende Möglichkeit, um Okta wieder in die Handlung zu bringen. Der Oktopus-Fischmensch rettete Kamy nach seiner Flucht von einem Gefängnisschiff und zeigte somit seit dem Arlong Arc, dass er auch eine gutmütige Persönlichkeit hat. Auch wenn er sie und Pappag später noch einmal an die Makro-Bande auslieferte, kehrte er zurück und ist seitdem der Beschützer der beiden.
Nur durch Kamys Bitte, dass die Strohhut-Bande helfen soll Okta zu befreien und ihrer Entschlossenheit dies sogar alleine zu tun, waren die Strohhüte noch einmal bereit dem Fischmenschen zu verzeihen und selbst Nami konnte über die schrecklichen Ereignisse ihrer Vergangenheit hinwegsehen. Damit half Kamy einen weiteren wichtigen Charakter für den Sabaody Archipel und Fischmenscheninsel Arc einzuführen, immerhin kannte Okta Rayleigh, sodass die Strohhut-Piraten nicht nur einen Ummantlungstechniker hatten, sondern der ehemalige Vize-Kapitän der Roger-Piraten sollte auch noch Ruffys Trainingspartner während des Zeitsprungs werden.

Aber auch die Tatsache, dass sie von Peterman gefangengenommen wurde und bei der Human Auction verkauft werden sollte, war ein wichtiger Bestandteil der Story. Nicht nur, dass die Strohhut-Bande und die Zuschauer in den Sklavenhandel von One Piece eingeführt worden, Ruffys Attacke auf Sankt Carlos, die ein Resultat aus Kamys Entführung war, führte dazu, dass der Marineadmiral Kizaru anrückte und damit zur Niederlage der Strohhüte und deren Trennung. Dies hatte zur Folge, dass Ruffy ins Impel Down eindringen und Bestandteil des Kriegs der Besten sein konnte. Währenddessen traf er auf einige Charaktere, die nun seine Verbündeten sind, unter anderem Boa Hancock, Emporio Ivankov und Jimbei. Und schlussendlich führten all diese Ereignisse zum Zeitsprung.

Jedoch war Kamys Rolle nach dem Zeitsprung ebenfalls nicht unwichtig, obwohl die Relevanz deutlich geringer ist. Sie konnte die Strohhut-Bande auf der Fischmenscheninsel herumführen. Durch die negative Einstellungen der meisten Fischmenschen, Meermänner und Meerjungfrauen wäre es vermutlich schwer gewesen eine andere Person zu finden, die dies getan hätte. Gleichzeitig war Kamy aber keine so große Persönlichkeit, um Ereignisse, wie die versehentliche Übernahme des Ryuuguu-Palastes zu entschärfen, sodass die Strohhüte sich immer noch selbst beweisen mussten und nicht einfach die Gunst der Fischmenschen hatten. Lediglich Jimbeis Vertrauen in Ruffy beeinflusste das Ansehen der Piraten ein wenig.

Ich fand es ein wenig schade, dass Kamys Rolle nach dem Zeitsprung etwas in den Hintergrund rückte, da ich den Charakter eigentlich sehr mag. Sie hatte kaum Auftritte nach dem Zeitsprung und wurde mehr oder weniger von der Strohhut-Bande mitgezogen. Angefangen bei der Einladung in den Ryuuguu-Palast, über die Flucht mit Nami zum Seewald bis zum Abschied von der Bande.
Vor allem ihre Naivität, die teilweise mit der von Ruffy und Chopper mithalten kann, sowie ihre übertriebenen Reaktionen gefielen mir sehr gut und waren immer zum Lachen gut. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr gutmütig und hilfsbereit, was sie schnell zu einer Freundin der Strohhut-Piraten machte.

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich Kamy und ihre Art sehr mag und, dass man ihre Rolle auf dem ersten Blick leicht unterschätzt. Denn wie oben aufgeführt, ist sie für sehr viele große Ereignisse in der Handlung verantwortlich gewesen, auch wenn logischerweise einige andere Vorkommnisse zu diesen Ereignissen beitrugen.

Lars:
Kamy gehört zu den Charakteren, die ich bereits bei ihrem ersten Auftritt mochte. Dies hängt höchstwahrscheinlich mit ihrer Persönlichkeit und ihrer allgemeinen Art zusammen, weil ich mich mit dieser identifizieren kann. Teilweise verhalte ich mich nämlich genauso tollpatschig und erschrocken wie sie.

Jedoch gibt es noch einige andere Gründe, weshalb ich diesen Charakter mag, auch wenn sie weder einen großen Auftritt, noch viel Eingriff in die Handlung von One Piece hatte. Alleine ihr Charakter reicht für mich schon aus, um Kamy zu mögen. Darüber hinaus gefällt mir ihr Erscheinungsbild sowohl vor, als auch nach dem Zeitsprung.
Auch gefällt mir ihre Entwicklung. Auf mich wirkte Kamy nach den zwei Jahren viel reifer und vertrauter, was ich sehr gut fand, vor allem, da ihre naivere Art vor dem Zeitsprung häufiger dazu geführt hat, dass sie von Seekönigen verschlungen wurde. Allgemein finde ich die Meerjungfrau sehr witzig und kann mich, wie bereits erwähnt, ein wenig mit ihrem Verhalten identifizieren.

Aber neben ihrem Charakter finde ich auch die Handlung, die durch Kamy entstanden ist, sehr gut, ebenso wie die kurze Zeit, die sie zusammen mit der Strohhut-Bande verbracht hat.
Angefangen hat dies schon bei ihrem ersten Auftritt auf der Thousand Sunny bis hin zu dem Punkt, wo die Strohhüte mit ihr Okta retteten. Dabei konnte sie die Piraten, und vor allem Nami, davon überzeugen dem Fischmenschen zu helfen.
Außerdem gefällt mir ihre Verbindung zu Okta, Rayleigh und Shacky. Dadurch konnte sie die Strohhut-Bande darüber informieren, dass sie einen Coating-Handwerker brauchen, um ihr Schiff so zu modifizieren, dass sie die Fischmenscheninsel erreichen können. Das führte dazu, dass Kamy die Bande ein wenig begleitet hat, was mir, wie oben bereits erwähnt, gut gefiel.

Als Kamy dann von Peterman entführt wurde und bei der Human Auction verkauft werden sollte, spitzte sich die Story zu. Zum Entsetzen der Bande bot Sankt Carlos bei der Auktion 500 Millionen Berry, wodurch Nami nicht mehr in der Lage war ihn zu überbieten.
Gerade als es so aussah, als hätte die Bande keine Chance mehr Kamy zu befreien, tauchte Ruffy auf und in der Aufregung wurde dann Okta angeschossen. Somit ist die Meerjungfrau für einen Moment verantwortlich, der für mich zu einem der epischten Momente in ganz One Piece zählt. Zwar hat sie nur passiv dazu beigetragen, dennoch hat mir ihr Teil gefallen. Sie wollte verhindern, dass Okta oder die Strohhut-Bande beim Versuch sie zu retten verletzt wird und wollte deswegen nicht gerettet werden. Das ist eine Charaktereigenschaft von Kamy, die ich einfach unglaublich finde. Bei witzigen Charakteren finde ich es immer wieder erstaunlich, dass Oda es schafft, dass selbst solche Personen in der Lage sind im richtigen Moment für Gänsehaut zu sorgen.

Ein weiterer Grund, weshalb ich die Meerjungfrau mag, ist das Wiedersehen mit ihr nach dem zwei Jahren. Wie oben schon gesagt, wirkt Kamy auf der Fischmenscheninsel auf mich ein wenig erwachsender, was meiner Meinung nach sehr gelungen dargestellt wird. Unter anderem führt sie die Strohhut-Bande auf der Insel herum und zeigt ihnen Pappags Laden, den ich ziemlich beeindruckend finde. Das passt auch zu Kamys Wunsch eines Tages eine begnadete Modedesignerin zu werden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir sowohl Kamys witzige, als auch ihre einfühlsame Art sehr gut gefällt und ich diesen Charakter als sehr gelungen ansehe. Darüber hinaus ist sie in meinen Augen sehr gut in die Story integriert und hat ein hervorragendes Charakterdesign.


Was haltet ihr von Kamy? Und denkt ihr auch, dass ihre Rolle für die Handlung so wichtig war?

Freitag, 12. Februar 2016

Charakter-Review: Don Quichotte de Flamingo

Allgemeines:
Don Quichotte de Flamingo ist ein ehemaliger Samurai der Meere und der Kapitän der Don Quichotte Familie. Zudem war er der König von Dressrosa, nachdem er das Land übernommen hatte. Er hat von der Faden-Frucht gegessen, die es ihm erlaubt Fäden zu erschaffen. Der Himmlische Dämon hat es geschafft diese Fäden in mächtige Waffen zu verwandeln und hat sogar so viel Kontrolle über seine Teufelskraft, dass diese erwacht ist.
Er war zudem ein Himmelsdrachenmensch, bis sein Vater sich dazu entschied diesen Status aufzugeben. Da er dadurch all seine Macht und seinen Status verlor und auch noch seine Mutter deswegen starb, tötete er seinen Vater dafür.
Der Samurai der Meere hatte zudem eine Verbindung zu Trafalgar Law, den er kurzzeitig in seine Bande aufnahm. Sein leiblicher Bruder, Don Quichotte Rocinante, sorgte aber dafür, dass Law De Flamingos Bande verließ. Da dadurch dessen Pläne zerstört wurden, erschoss er auch seinen eigenen Bruder.
Letztendlich endete sein Kampf mit Ruffy in einer Niederlage und er verlor darüber hinaus seinen Titel als Samurai der Meere, sowie seinen Status als König von Dressrosa. Er wurde danach zum Impel Down gebracht. Jack versuchte zwar ihn zu befreien, scheiterte allerdings, weswegen sich der Himmlische Dämon derzeit vermutlich im Unterwassergefängnis befindet.

Fabian:
Don Quichotte de Flamingo gehört derzeit zu meinen Lieblingscharakteren. Mir gefallen sein Charakterdesign, seine Geschichte und auch seine Kräfte.

Bei seiner Einführung hatte er mich eher wenig interessiert. Als er zusammen mit Bartholomäus Bär beim Treffen der Sieben Samurai der Meere seinen ersten Auftritt hatte, hatte ich kein sehr großes Interesse an ihm. Zwar wurde seine Fähigkeiten, welche er vermutlich einer Teufelsfrucht verdankte, geheimgehalten, aber trotz alledem musste ich damals nicht einmal unbedingt wissen, was dies für eine Frucht war. Und auch bei seinem zweiten Auftritt, bei dem er Bellamy für seine Niederlage gegen Ruffy bestrafte, wurde mein Interesse nicht geweckt. Bis zum Vorfall bei der Human Auction auf dem Sabaody Archipel wurde es dann still um ihn, bis er bei einem Telefonat mit Disco offenbarte, dass er beim Krieg der Besten teilnehmen wird.
Bei diesem Krieg fing ich auch an langsam Interesse für den Himmlischen Dämon zu entwickeln. Zum einen wurde mehr über seine Teufelskraft offenbart: Diese schien nicht nur auf das Kontrollieren von Menschen beschränkt zu sein, sondern schien auf irgendeine Art und Weise auch Schnitte erzeugen zu können. So schnitt er Little Oz Jr. einen Fuß ab und köpfte Crocodile, wobei Letzterer dank seiner Logia-Fähigkeit überlebte. Man sah ein wenig mehr von De Flamingos Stärke, aber auch sein Charakter wurde weiter beleuchtet. Seine wahnsinnige Persönlichkeit kam hier deutlich zum Vorschein. Nicht nur, dass er während des ganzes Krieges breit grinste, darüber hinaus lachte er sogar, als Whitebeard mit seiner Teufelskraft große Teile des Marinefords zerstörte und vollkommenes Chaos ausbrach. Und die Tatsache, dass er keine Probleme damit hatte Gecko Moria anzugreifen und sogar bereit war diesen zu töten, zeigte seine grausame und skrupellose Ader. Diese wird später auch noch mal bei seinem Treffen mit einem Vertreter der Weltregierung deutlich. Dieser kritisierte ihn, da der Himmlische Dämon Moria nicht tötete, woraufhin De Flamingo drohte ihn anzugreifen. Schlussendlich gehört sein Zitat beim Krieg der Besten, wo er darüber redet, dass der Gewinner des Krieges entscheidet, wessen Gerechtigkeit gewinnt, bis heute zu einen meiner Lieblingszitate.
Logischerweise wurde mein Interesse an diesen Charakter noch größer, als im Punk Hazard Arc bekannt wurde, dass er eine größere Rolle spielen wird und zum Ende klar wurde, dass er der nächste Hauptantagonist werden wird. Allein schon seine Vorstellung nach dem Zeitsprung, wenn er mit Vergo redet, ist unglaublich. Während des Gesprächs wird er von Baby 5 angegriffen, die zwar zu seiner Bande gehört, allerdings ist dieser Fakt dem Zuschauer zu diesem Zeitpunkt unbekannt. De Flamingo wird mehrere Male von ihr attackiert und sogar weggeschleudert, lässt sich aber nicht eine Sekunde davon beirren und redet einfach mit Vergo weiter, als würde nichts passieren. Später kommt auch noch sein Auftauchen auf Punk Hazard dazu, als die Strohhut-Bande und Law die Insel bereits verlassen hatte. Dort zeigt er nicht nur, dass er Königshaki besitzt, sondern kann auch Smoker innerhalb von Sekunden besiegen. Allerdings war der Vizeadmiral durch seinen Kampf gegen Vergo bereits stark angeschlagen und zudem hat er versucht seine Männer vor dem Angriff des Himmlischen Dämon zu beschützen. Bei seinem Versucht Smoker zu töten, um zu verhindern, dass er sein Wissen über De Flamingos geheime Identität als der Untergrundvermittler Joker verbreiten kann, wurde er überraschenderweise von Kuzan aufgehalten. Ich fand es ziemlich beeindruckend, dass er von Aokijis Ice Age eingefroren wurde und sich von selbst wieder befreien konnte. Er vermied es zwar danach gegen den ehemaligen Admiral zu kämpfen, dennoch fand ich es ziemlich gut, dass er sich scheinbar nicht von Kuzan aus der Ruhe bringen ließ.

Als auf Dressrosa dann bekannt wurde, dass Don Quichotte de Flamingo auch noch ein Himmelsdrachenmensch ist, war ich ziemlich überrascht. Mit so einer Offenbarung hatte ich nicht gerechnet, vor allem, da es zu dem Zeitpunkt keinen Sinn machte, da De Flamingo ein Pirat ist. Als offenbart wurde, wie es dazu kam, dass der Samurai der Meere seinen Status als Weltaristokrat verlor und, dass er nach dem Verlust dieses Titels ein schreckliches Leben führen musste und sogar seine Mutter verlor, fing ich an Mitleid mit ihm zu haben. Dies zeigt meiner Meinung nach sein extrem gutes Charakterdesign. Immerhin ist er zu diesem Zeitpunkt bereits der Feind der Strohhut-Bande und man weiß auch, was er Dressrosa angetan hat und sollte eigentlich keinerlei Sympathie mit De Flamingo empfinden und dennoch hilft die Vergangenheit zu verstehen, weshalb der Himmlische Dämon zu dem geworden ist, was er zu diesem Zeitpunkt ist.

Ein weiteres Aspekt, den ich sehr an diesem Charakter mag, ist eine Stärke. Er ist zurzeit vermutlich der stärkste Gegner, den Ruffy bisher besiegt hat. Zum einen mag ich mittlerweile seine Teufelskraft, die mich anfänglich eigentlich gar nicht interessiert hat. Nachdem jedoch bekannt wurde, was die Faden-Frucht dem Nutzer für eine Stärke verleiht, änderte sich dies jedoch. Ich finde es einfach unglaublich, dass De Flamingo mit seinen Fäden mühelos komplette Gebäude zerschneiden und sogar Körperteile abtrennen kann. Und auch sein Vogelkäfig ist eine ziemlich überwältigende Technik. Nicht nur, dass sie ein ganzes Land einsperren kann, wenn sich der Käfig zusammenzieht, ist diese Technik zudem auch noch sehr tödlich. Allgemein ist die Faden-Frucht, vor allen mit De Flamingo als Nutzer, eine sehr gefährliche und vor allem tödliche Teufelskraft. Die Tatsache, dass er sie auch noch erweckt hat, macht sie sogar noch stärker.
Diese überwältigende Stärke ist mehrmals demonstriert worden. Wie oben bereits geschrieben, konnte er mühelos Smoker besiegen und auch Law musste sich bei seinem ersten Kampf geschlagen geben, allerdings war er bei diesem Kampf bereits geschwächt. Sanji war der Teufelskraft ebenfalls nicht gewachsen und auch der zweite Kampf von Law endete in einer Niederlage. Dass er nach diesem Kampf noch lebte, verdankte er nur der Tatsache, dass Ruffy rechtzeitig eingriff. Meiner Meinung nach ist es auch unfassbar, wie widerstandsfähig der Himmlische Dämon ist. So konnte er sich in einem Kampf gegen Ruffy und Law gleichzeitig behaupten, obwohl er dabei auch einige Verletzungen erleiden musste. Nach der endgültigen Niederlage des Chirurg des Todes sah es sehr schlecht für den Strohhut-Kapitän aus, da De Flamingo mühelos dessen Gear Zwei-Attacken entweder widerstehen oder ausweichen konnte und auch sein Gear Drei war nutzlos, da es der Technik an Geschwindigkeit fehlte, um mit dem Samurai der Meere mithalten zu können. Erst Ruffys Gear Vier war effektiv gegen ihn und konnte ihn sowohl treffen, als auch verletzen. Jedoch konnte Don Quichotte de Flamingo auch die Gear Vier-Attacken überstehen und mithilfe seiner erwachten Teufelskraft den Strohhut-Kapitän solange beschäftigen, dass dessen Ausdauer ausging und er diese Form nicht weiter aufrecht erhalten konnte. Erst die Gum-Gum-King-Kong-Gun war stark genug, um De Flamingo letztendlich zu besiegen. Dabei muss man sagen, dass diese Attacke die stärkste ist, die Ruffy bisher benutzt hat und genug Wucht hat, um eine komplette Stadt in zwei Teile zu reißen. Außerdem hat es der Himmlische Dämon vor seiner Niederlage noch geschafft den Gummimenschen mehrere Male anzugreifen und zu verletzen und konnte ihn sogar kurz wie eine Marionette kontrollieren.
Neben der Kampfkraft ist auch die Fähigkeit Menschen wie Marionetten zu kontrollieren sehr praktisch, sowie die Möglichkeit sich mit den Fäden selbst zu verarzten, vor allem bei inneren Verletzungen, die ein normaler Mensch nicht ohne Hilfe behandeln könnte. Hier möchte ich anmerken, dass die Fähigkeiten der Faden-Frucht vermutlich der einzige Grund waren, weswegen De Flamingo Laws Gamma Knife überlebt hat.

Und selbst nach seiner Niederlage hat der Samurai der Meere mich noch einmal begeistert. Als er von der Eskorte der Marine zum Impel Down gebracht wurde, hielt er noch eine kurze Rede über den Krieg der Vorherrschaft in der Neuen Welt und, dass es bald einen neuen König der Piraten geben wird.
In diesem Moment hatte ich irgendwie das Gefühl, dass De Flamingo noch einmal wiederkehren wird und persönlich hoffe ich auch darauf. Zwar wurde behauptet, dass Jack bei dem Versuch den Himmlischen Dämon zu befreien, gescheitert ist, aber dies bedeutet auch, dass es Personen gibt, die daran interessiert sind ihn wieder zu befreien, weswegen eine Rückkehr von De Flamingo meiner Meinung nach gar nicht so unwahrscheinlich ist.

Alles in allem denke ich, dass ich alle Gründe, weswegen Don Quichotte de Flamingo zu meinen derzeitigen Lieblingscharakteren zählt, genannt habe und will abschließend noch einmal wiederholen, dass ich auf eine Rückkehr dieses Charakters hoffe und mich auf diese freue.

Lars:
Für mich war, ist und bleibt De Flamingo einer meiner absoluten Lieblingsantagonisten in One Piece.
Ehrlich gesagt kann ich dafür keinen genauen Grund nennen, jedoch fing ich schon mit seinem ersten Auftritt im Anime an ihn zu mögen. Witzigerweise fand ich zu diesem Zeitpunkt seinen Namen Don Quichotte de Flamingo, sowie sein Charakterdesign am besten an ihm. Da man zu der Zeit nur sehr wenig von ihm gesehen hat, reichten mir diese beiden Gründe, um den Himmlischen Dämon zu mögen. Er hat mich sofort am Anfang in den Bann gezogen. In meinen Augen stach er aus der Masse heraus und das obwohl man damals keine wichtigen Information über ihn wusste. Die einzige Information hatte, war die Tatsache, dass er zu den berüchtigten Samurai der Meere gehört, was erahnen lässt, wie stark er sein muss.

Meine Meinung über De Flamingo änderte sich drastisch, nachdem ich gesehen habe, wie kaltblütig und hemmungslos er ist. Ich fand diesen Charakter bereits damals unglaublich böse. Zum Beispiel benutzte er nach Bellamys Niederlage seine Teufelskraft, um ihn durch Circies besiegen zu lassen, obwohl die Hyäne ihm treu untergeben war. Er war hinterlistig, darüber hinaus immens stark und gleichzeitig auch noch geheimnisvoll.
Ein weiterer Punkt, weswegen ich bereits damals De Flamingo so sehr mochte, war seine Teufelsfrucht, die zu dem Zeitpunkt noch unbekannt war. Mir gefiel diese sehr gut, auch wenn man kaum Fähigkeiten von der Frucht gesehen hat. Das allgemeine Konzept der Teufelsfrucht sprach mich an. Die Möglichkeit andere Menschen kontrollieren zu können, um diese dazu zu zwingen Dinge zu tun, die sie eigentlich niemals tun würden, passte meiner Meinung nach einfach ungemein zu dem Samurai der Meere. Es gibt in meinen Augen keine andere Teufelsfrucht, die sein teuflisches Wesen so gut herübergebracht hätte.

Im Endeffekt fand ich es auch überhaupt nicht schlimm, dass im Vorhinein so wenig von ihm gezeigt wurde. So wurde ich beispielsweise beim Marineford umso mehr von De Flamingo überwältigt, als er sein Können demonstrierte. Bei dem Krieg der Besten konnte man auch gut seine Stärke sehen, wenn man sein Verhalten gegenüber den restlichen Mitstreitern beachtet. Darüber hinaus konnte man die Kraft des Samurais der Meere auch bestaunen, als dieser problemlos Crocodile mit seinem Fuß abwehrte. Das sah meiner Meinung nach einfach unglaublich aus.
Allgemein wirkte er während des gesamten Krieges ruhig und hielt sich eher zurück. Und genau das gefiel mir sehr gut. Als Marionettenspieler passt es zu ihm, dass er andere Leute kontrolliert und diese für ihn kämpfen lässt, anstatt selber großartig aktiv zu werden.
Als er jedoch der Attacke von Little Oz Jr. auswich, indem er in die Luft sprang und ihm mit seiner Kraft, die uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollkommen bekannt war, in der selben Bewegung seinen Fuß abtrennte, war ich erneut ziemlich überrascht. Dieser Charakter schaffte es erneut mich in den Bann zu ziehen.

Generell gefiel mir das Verhalten von De Flamingo, da es perfekt mit diesem Charakter zusammenspielte. Er besitzt eine überwältigende Stärke und dies zeigte er auch Crocodile und vor allem Gecko Moria. Und auch als er sich mit dem Vertreter der Weltregierung traf, zeigte er wieder, wie diabolisch er ist. Ich fand es einfach faszinierend, dass der Himmlische Dämon einfach das tut, was er will. Schlussendlich sehe ich es so, dass der Marineford Arc nur einen kleinen Vorgeschmack auf diesen Charakter gab.

Nach dem Krieg der Besten erfuhr man längere Zeit nichts mehr von ihm, bis auf Punk Hazard bekanntgegeben wurde, dass er mit Caesar Clown zusammenarbeitet und Teufelsfrüchte im Untergrund zu verkaufen. Und darüber hinaus macht er diese Geschäfte auch noch mit einem der vier Kaiser.
Ich finde es einfach unglaublich, was man alles über De Flamingo erfährt und er ist für mich einer der coolsten Antagonisten, die es gibt. Er ist unfassbar stark, hat Verbindungen zu so vielen Personen, ist ziemlich diabolisch und auch noch ein Genie. Es war in meinen Augen schon immer faszinierend, dass der Himmlische Dämon so ein böses Denken und Handeln an den Tag legt. Sein Deckname „Joker“ macht dies für mich sogar noch besser.
All diese Tatsachen waren bis hierhin eigentlich schon überragend. Jedoch hörte seine Charakterentwicklung an diesem Punkt noch nicht auf. Man erfuhr zudem noch, dass er Königshaki besitzt, dass er problemlos Smoker besiegen konnte und, dass er auch vor Kuzan keinerlei Angst hatte. Darüber hinaus kommt auch noch hinzu, dass er der König von Dressrosa ist. De Flamingo überraschte mich einfach immer mehr.
Aber die größte Überraschung, die ich überhaupt nicht glauben konnte, war für mich die Information, dass er, obwohl er ein Pirat und Samurai der Meere ist, ein Himmelsdrachenmensch ist. Dieser Status verlieh ihm die absolute Macht. Er konnte Berichte fälschen und ließ so Law glauben, dass er auf dessen Forderungen eingegangen war, obwohl De Flamingo diesen in Wirklichkeit gar nicht Folge geleistet hat. Dazu konnte er auch noch mit Fujitora zusammenarbeiten, um den Chirurg des Todes zu besiegen und hatte sogar Wissen über das heilige Land Mary Joa. Dieser Charakter ist einfach legendär.

Und dann gibt es auch noch seine Hintergrundgeschichte, die erzählt, wie aus dem Weltaristokraten ein Pirat wurde und, wie er eigentlich all seine Macht verlor, sich diese aber mit dem Nationalschatz von Mary Joa sicherte. Ich fand diese Geschichte einfach unglaublich. In De Flamingos Vergangenheit wurde auch seine kaltblütige Art deutlich sichtbar. Er tötete einfach seinen eigenen Vater, da dieser der Grund war, weshalb sie unter normalen Menschen leben mussten und seine Mutter starb.
Dadurch konnte man seinen Hass mehr oder weniger nachvollziehen. Damals hassten ihn alle Menschen und diesen Hass erwidert er jetzt und quält diese Menschen, zum Beispiel durch den Menschenhandel auf dem Sabaody Archipel oder durch seine fiesen Pläne auf Dressrosa. Allein schon, wie er Dressrosa übernahm, finde ich überwältigend. Er ist ein gnadenloses Monster, aber gleichzeitig genial. Das ist, was ich an diesem Charakter so mag.

Seine jüngere Vergangenheit zeigte aber auch, wie wichtig ihm seine Bande ist. Zum Beispiel erlaubte er es niemanden über sie zu lachen. So wurde er auch wütend, als jemand es wagte Pica wegen seiner Stimme auszulachen. Und auch die Tatsache, dass er Himmlische Dämon Law aufnahm, gefiel mir, obwohl ich wusste, was er mit dem Jungen machen würde.
Die Tatsache, dass er seinen eigenen Bruder umgebracht hat, ist eine der wenigen Dinge, die ich an diesem Charakter verabscheue, genauso wie die Tatsache, dass er Law mehrere Male brutal niederschoss.

Gerade bei dem Chirurg des Todes zeigte De Flamingo, wie böse er sein kann. Zum Beispiel schoss er mit Bleikugeln auf ihn, um ihn an seine Krankheit und den Tod von Corazón zu erinnern. Eine weitere Seite, die den Charakter noch faszinierender macht.
Ich möchte außerdem erwähnen, dass ich das Turnier im Corrida Kolosseum, was durch ihn zustande gekommen ist, auch ziemlich gut fand. Und auch der Grund für dieses Turnier war wieder ein perfider Plan. Dies und die Tatsache, dass er ganz Dressrosa mit seinem Vogelkäfig auslöschen wollte, hoben noch einmal seine teuflische Art hervor.

Außerdem bleibt er auch in vielen Situationen ganz ruhig und verändert seinen Gesichtsausdruck nicht. Dazu kommt auch noch seine Lache, durch die er seine Überlegenheit gegenüber seiner Feinde noch deutlicher zeigt.
Als er jedoch am Ende von Ruffy vernichtend geschlagen wurde, habe ich mich tatsächlich gefreut und fand es sogar witzig, dass er sich letztendlich überschätzt hat. Mir gefiel vor allem der Moment, in dem seine Brille zerbrach, was für mich ein Bestandteil seines Designs ist, welches ich, wie am Anfang schon gesagt, mag.
Aber eine der wichtigsten Eigenschaften, die ich an diesem Charakter so sehr mag, sind seine Reden. Sie sind einfach unglaublich und auch im Nachhinein, nachdem ich so viel mehr über dieses Charakter weiß, gefallen sie mir immer noch gut. Auf dem Marineford erklärte er, was Gerechtigkeit ist und auf Jaya verkündete er die neue Ära. Eine ziemlich coole Eigenschaft, wie ich finde.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir De Flamingos Charakterdesign, sein Auftreten und sein Verhalten sehr gefallen. Diese diabolische Art passt einfach perfekt zu ihm und seine Reden sind überwältigend.
Ich mag diesen Charakter sehr, auch wenn er Sachen getan hat, die mir nicht so gefielen. Er hat mich schlussendlich einfach so sehr überzeugt, dass er bis jetzt für mich zu den besten Feinden, wenn nicht sogar der Beste, der Strohhut-Bande zählt.

Was ist eure Meinung von Don Quichotte de Flamingo? Und wünscht ihr euch, dass er wiederkehrt oder nicht?

Freitag, 24. Juli 2015

Charakter-Review: Gecko Moria

Allgemeines:
Gecko Moria ist ein ehemaliges Mitglied der Sieben Samurai und der Kapitän der Moria-Piratenbande. Zusammen mit Absalom, Perona und Hogback bildete er die "Mysteriösen Vier", die menschlichen Anführer. Seine Schatten-Frucht ermöglicht es ihm die Schatten anderer Menschen zu stehlen und deren Kraft zu nutzen. Diese Fähigkeit machte er sich zunutze, indem er mit der Hilfe von Hogback eine Armee von Zombies aufstellte. Seine Geheimwaffe und zugleich der stärkste Zombie seiner Armee war Oz, der mit Ruffys Schatten wieder zum Leben erweckt wurde. Nach seiner Niederlage gegen die Strohhut-Bande verlor er seine gesamte Zombie-Armee, behielt aber seinen Titel. Erst nach dem Krieg der Besten wurde er von De Flamingo attackiert, welcher ihn zugleich erklärte, dass er seinen Posten als Samurai der Meere verloren hatte. Moria konnte aber unter unbekannten Umständen entkommen. Laut De Flamingo ist Gecko Moria an seinen Verletzungen gestorben. Ob dies stimmt ist unbekannt. Sein aktueller Standort und sein Zustand sind nicht bekannt.

Fabian:
Ich stehe Gecko Moria eher neutral gegenüber. Es ist nicht so, dass ich den Charakter nicht mag, jedoch gehört er auch nicht zu meinen Favoriten, weder allgemein, noch bei den Sieben Samurai der Meere. Ich kann zwar teilweise verstehen, weshalb er so handelt, wie er es tut, da seine komplette Bande gegen einen der Vier Kaiser zu verlieren wahrscheinlich eine schreckliche Erfahrung ist, jedoch teile ich seine Denkweise dennoch nicht. Eine Bande aus unsterblichen Anhängern zu erschaffen, hätte vermutlich nicht einmal funktioniert, da man deutlich mehr Stärke braucht, um gegen einen Kaiser kämpfen zu können und nicht einfach nur eine riesige Armee. Außerdem gefällt mir der Gedanke nicht, dass er durch die Kraft und die Fähigkeiten von anderen Menschen der König der Piraten werden will.
Das ist auch einer meiner größten Kritikpunkte an Moria: Seine Stärke. Zwar ist er in der Lage seinen Gegner einfach auszuschalten, indem er ihm den Schatten klaut, woraufhin er ohnmächtig wird, aber trotzdem hatte ich irgendwie immer das Gefühl, dass Gecko Moria für ein Mitglied der Sieben Samurai der Meere eigentlich zu schwach ist. Das liegt aber an seiner sehr passiven Kampfweise. So hat er Ruffy, der den Samurai der Meere besiegen wollte, um seinen Schatten und die von seinen Freunden zurückzuhalten, nicht einmal persönlich angegriffen sondern mit seinem Doppelmann oder seinen Brick Bats abgewehrt. Letztere haben sogar den Gummimenschen gebissen, um diesem Schaden zuzufügen. Als Ruffy dann einen Angriff von unterhalb gestartet hat, konnte er Moria problemlos angreifen, selbst ohne Verwendung von Gear Zwei oder Gear Drei, da dieser dagegen keine Verteidigung parat hatte. Logischerweise gehören Doppelmann und Brick Bats zu den Fähigkeiten von der Schatten-Frucht und sind dadurch abhängig von Morias Fähigkeiten und Stärke, dennoch macht sein passiver Kampfstil auf mich den Eindruck, dass der Samurai der Meere kämpferisch nicht sehr gut ist. Vor allem hatte man im Thriller Bark Arc auch noch Ryuma, Absalom und Perona als Vergleich. Deren Kämpfe haben mir deutlich besser gefallen, da die Drei deutlich aktiver in den Kampf eingegriffen haben. Dazu kommt auch noch, dass der Hauptantagonist des Thriller Bark Arcs nicht unbedingt Moria ist, sondern eher Oz. Zwar ist Oz auch ein Resultat von Morias Teufelskraft, nimmt seine Stärke aber auch eher von Ruffys Schatten und seiner enormen Körpergröße. Jedoch stammt Oz' Fähigkeit, sich wie Ruffy zu dehnen, auch von der Schatten-Frucht, wodurch der Länderräuber die Gum-Gum-Attacken des Strohhut-Kapitäns sogar noch besser imitieren konnte. Meiner Meinung nach sieht man dennoch in dem allerletzten Kampf, dass der Samurai der Meere ohne Gefolge doch eher schwächer ist als Ruffy. Als dieser nämlich seine Technik Shadow's Asgard benutzt hat, um Tausend Schatten in sich aufzunehmen, war er zwar stark genug, um die Thriller Bark mühelos zu beschädigen, jedoch nutzte ihm diese Stärke nichts, da der Gummimensch immun gegen physische Schläge ist. Dieser konnte dann mit seinem Gum-Gum-Giant-Jet-Shell alle Tausend Schatten wieder befreien, ohne dass Moria groß Gegenwehr leisten konnte.
Und auch beim Krieg der Besten konnte man sehen, dass Gecko Moria nicht zu den stärksten Charakteren gehört. Zwar gab es eine Szene, wo er Little Oz Jr. Mit einem Schatten durchstoßen und schwer verletzen konnte, jedoch konnte er den Riesen dennoch nicht final besiegen und in anderen großen Kämpfen musste er sogar eine Niederlage in Kauf nehmen. Einmal gegen Jimbei, der dank seinem Fischmenschenkarate Morias Zombies mühelos ausschalten konnte. Und auch als der Samurai der Meere einige Schatten in sich aufnahm, hatte er keine Chance gegen den Fischmenschen, da dieser ihn durch einen starken Treffer dazu zwang die Schatten wieder freizugeben. Allerdings ist Jimbei auch ein starker Charakter, zumal er ebenfalls ein Samurai der Meere war und als Meister des Fischmenschenkarate zählt. Außerdem hat der Fischmensch dank seiner Kontrolle über Wasser einen Vorteil gegenüber Moria. Elementvorteile halfen auch Ruffy, um Sir Crocodile und Enel zu besiegen, wobei Letzterer eigentlich deutlich stärker war als der Gummimensch. Und der zweite Kampf, den Moria verlor, war der Kampf gegen De Flamingo. Aber man muss auch hier festhalten, dass De Flamingo ein ziemlich starker Charakter ist und auch noch die Unterstützung von einigen Pacifista hatte.
Eigentlich würde ich es nicht schlimm finden, dass Gecko Moria nicht zu den stärksten Charakteren in One Piece zählt, aber seine Überheblichkeit stört mich in der Hinsicht. Zum einen hat er sich über Ruffy lustig gemacht, dass dieser keine Chance in der Neuen Welt hat. Zwar war diese Aussage zu diesem Zeitpunkt vollkommen korrekt, jedoch hatte der Samurai der Meere ebenfalls auf der zweiten Hälfte der Grandline versagt. Auch seine Selbstsicherheit gegenüber Jimbei und seine Aussage, dass er sich dessen Schatten nehmen wollte, nur um kurze Zeit darauf problemlos besiegt zu werden, hat mich ein wenig enttäuscht. Man muss aber dazu sagen, dass seine angeberische Art im Zusammenspiel mit seinen Niederlagen vermutlich ein gewolltes Stilmittel von Oda sind, da man Feinde öfter überheblich darstellt, nur um diese später versagen zu lassen.
Zwar wirkt es jetzt möglicherweise so, dass ich Gecko Moria nicht mag, vor allem, da ich keine positiven Punkte anspreche, aber wie eingangs erwähnt, stehe ich dem Charakter neutral gegenüber. Es ist mittlerweile ja bereits angedeutet worden, dass Moria noch lebt und wahrscheinlich noch eine Auftritt haben wird. Zum einen wurde der Samurai der Meere vor De Flamingos finalem Angriff gerettet, auch wenn dieser behauptet, dass Moria seine Verletzungen nicht hätte überleben können. Darüber hinaus hat der Himmlische Dämon erklärt, dass Moria einfach verschwunden ist, obwohl dies kein Bestandteil seiner Teufelskraft ist. Dies und der Fakt, dass ein Reporter namens „Absa“ vom Krieg der Besten berichtet hat, lässt vermuten, dass er von Absalom und seiner Unsichtbarkeits-Frucht gerettet wurde. Auch Oda hat dies mehr oder weniger bestätigt, da er erklärte, dass Absalom seinen Anführer möglicherweise gerettet hat. Nach den zwei Jahren hat Absalom unter seinem Pseudonym die Allianz von Eustass Kid, Scratchman Apoo und Basil Hawkins bekanntgegeben und segelte dann mit einem Boot von dem Stützpunkt der Kid-Piraten weg. Das erkennt man daran, dass das Boot den Schriftzug „Thriller Bark“ auf den Segeln trägt. Es ist also bestätigt, dass sich Absalom in der Neuen Welt befindet und ich bin mir sicher, dass er sich mit Moria dort befindet.

Auch wenn ich dem Charakter noch neutral gegenüber stehe, würde mich ein erneuter Auftritt des ehemaligen Samurai der Meere nicht stören. Und sollte er dann noch einmal stärker geworden sein, werde ich meine Meinung über ihn möglicherweise noch einmal ändern. Ganz von dem Charakter abgesehen, finde ich die Schatten-Frucht auch sehr interessant und würde mich über neue Fähigkeiten dieser Teufelsfrucht freuen.

Lars:
Persönlich finde ich, dass Gecko Moria ein sehr interessanter Charakter ist, jedoch ist er gleichzeitig auch ein sehr einzigartiger Charakter ist, da sich seine Art mit kaum einem anderern Charakter vergleichen lässt. Alles in Allem finde ich ihn dennoch sehr sympatisch und witzig, aber auch speziell, vor allem im Hinblick auf seine Eigenschaften und seinen Werdegang als Pirat. Darüber hinaus fand ich seinen ersten Auftritt sehr gelungen, unter anderem, da mich die Atmosphäre der Thriller Bark und des Mysteriösen Dreiecks sehr beeindruckt hat. Diese Umgebung passte auch sehr gut zu der Einführung des Samurais der Meere. Neben seinem Aussehen passten auch seine Teufelskraft und die Tatsache, dass Moria mit Zombies involviert war, sehr gut zu dem vorgestellten Szenario.
Als ich den Thriller Bark Arc das erste Mal sah unterschied sich meine Vorstellung von ihm allerdings von seinem tatsächlichen Aussehen, jedoch konnte ich mich schnell an sein Aussehen gewöhnen und kann mir mittlerweile kein anderes Charakterdesign für den ehemaligen Samurai der Meere mehr vorstellen.
Auch hebt sich Moria in meinen Augen am meisten von den restlichen Samurai der Meere ab, hauptsächlich durch seine Zombiearmee und seiner Thriller Bark, welches wahrscheinlich das größte Piratenschiff der Welt ist. Und obwohl er sich von den anderen Mitgliedern abhebt, ist er meiner Meinung nach einer der schlechteren Vertreter der Samurai der Meere. Zwar gefällt mir seine Herangehensweise an Pläne, dennoch scheiterte er bislang an der Umsetzung. Zudem lässt er auch größenteils andere an seiner Stelle kämpfen. Zum Beispiel war der größte Kampf auf der Thriller Bark gegen Oz, der Ruffys Schatten in sich trug, und nicht gegen Moria, wie sonst üblich. Darüber hinaus war er so überzeugt davon, dass er siegen würde und die Strohhut-Bande zu einem Teil seiner Zombiearmee machen kann, dass er eitel genug war die Hilfe von Bartholomäus Bär abzulehnen und diesem auch noch sagte, dass er sich alles in Ruhe ansehen soll.
Nichtsdestotrotz ist er aus meiner Sicht ein starker Pirat, der mit seiner Teufelsfrucht großes Potenzial besitzt. Zudem denke ich, dass er in der Lage sein könnte seine Tausend-Schatten-Form besser zu kontrollieren, wenn er seine Teufelskraft weiterhin optimiert. Dadurch würde er eine weitaus größere Gefahr darstellen als zuvor. Davon abgesehen, finde ich seine Teufelsfrucht sehr interessant, vor allem, da sie so viele Variationen bietet, wie zum Beispiel die Erschaffung eines Klons oder das Einsetzen von Schatten in andere Körper. Zukünftig hoffe ich, dass man noch mehr von der Schatten-Frucht sehen wird.
Wie bereits am Anfang erwähnt, finde ich, dass Gecko Moria sich mit kaum einem anderen Charakter vergleichen lässt. Jedoch ähnelte seine Persönlichkeit in seiner Vergangenheit stark der von Ruffy. Ursprünglich wollte Moria ebenfalls König der Piraten werde und hatte Vertrauen in sich und seine Bande. Jedoch veränderte sich diese Eigenschaft gänzlich, als er und seine gesamte Bande von Kaido, einem der Vier Kaiser, besiegt wurden. Er hatte Probleme sich mit dieser Tatsache abzufinden und stellte sowohl sich, als auch das Leben in Frage. Letzteres führte dazu, dass er Hogback in seine Bande aufnahm und damit begann eine Armee aus Zombies aufzubauen. Seine Idee dahinter war, dass ein Mensch, der bereits tot ist kein weiteres Mal sterben kann. Und auch, wenn der Zombie besiegt wurde, konnte man ihm einfach einen neuen Schatten einsetzen. Ich konnte Morias Vorgehen zwar nicht ganz nachvollziehen, dennoch war es ein interessanter Bestandteil der Handlung.
Schlussendlich kann ich nur noch einmal wiederholen, dass ich diesen Charakter in Ordnung finde und auf jeden Fall gespannt bin, was zukünftig noch mit Gecko Moria passieren wird. Eigentlich sollte er ja auf dem Marineford getötet werden, verschwand jedoch einfach und wurde einfach für tot erklärt.
Ich hoffe, dass seine Wiederkehr sehr spektakulär wird und, dass er auch an Kraft gewonnen hat. Zudem würde ich es mir wünschen, dass er im weiteren Verlauf der Handlung noch von Bedeutung sein wird.


Wie findet ihr Gecko Moria? Und was erhofft ihr euch von seiner Rückkehr oder denkt ihr, dass er nicht wiederkehren wird?

Freitag, 6. März 2015

Charakter-Review: Kali Dadan

Allgemeines:
Kali Dadan ist die Anführerin einer Bergräuberbande auf Mount Corbo, welcher auf der Insel Dawn Island liegt, auf der auch Ruffy gelebt hat. Monkey D. Garp hatte viele Verbrechen ihrer Bande vertuscht, weshalb sie dem Vizeadmiral noch einige Gefallen schuldete. Dies nutzte Garp aus, damit Dadan an seiner Stelle auf Ace aufpasst. Später bekam sie auch die Aufgabe auf seine Enkel Ruffy aufzupassen. Somit war Dadan eine Art Ziehmutter für die Beiden. Im späteren Verlauf hat Dadan auch kurz die Aufsicht über Sabo, da Ace und Ruffy diesen eines Tages ungefragt mit zum Stützpunkt der Bande brachten.

Fabian:
Ich persönlich konnte Dadan am Anfang gar nicht leiden. Sie wirkte gegenüber Ruffy sehr gemein, so nahm sie sich auch vor den kleinen Gummijungen nur für sie arbeiten zu lassen. Auch kam sie relativ gleichgültig rüber – sie schien sich überhaupt nicht für Ace oder Ruffy zu interessieren. Dieses Verhalten ist allerdings auch verständlich, immerhin ist sie eine Bergbanditin und hat nur auf die Beiden aufgepasst, weil Garp sie dazu gezwungen hat. Dieser hat sie nämlich regelrecht erpresst mit der Tatsache, dass er alle Verbrechen von Dadans Bande verheimlicht.
Im Verlauf der Handlung änderte sich meine Meinung aber drastisch. Zuallererst sei gesagt, dass sich Ace und Ruffy kein bisschen von Dadans Art haben unterkriegen lassen. Ganz im Gegenteil: Die Beiden haben sie nicht wirklich als Autoritätsperson angesehen und ihre Befehle missachtet. Vor allem Ace hat Dadan teilweise sogar herumkommandiert. Auch wurde nach einige Zeit klar, dass auf Ace und Ruffy aufzupassen eine ganz schöne Herausforderung ist, immerhin haben sich diese auf Mount Corbo mit den wilden Tieren angelegt und in der nahegelegen Stadt auch immer für Ärger gesorgt. Dass die Beiden dann später auch noch Sabo mitbrachten, machte die Situation für die Bergräuberin nicht besser. Nicht nur, dass das Chaos dadurch noch größer wurde, die Essensvorräte wurden dadurch auch stärker belastet.
Aber ihre Entwicklung geht noch weiter: Als sich Ace, Sabo und Ruffy schlussendlich dazu entschieden aus dem Haus der Bergräuber auszuziehen und eine eigene Basis im Wald zu errichten, machte sich Dadan so große Sorgen, dass sie Dogura und Magura, beide Mitglieder ihrer Bande, hinterher schickte, um deren Sicherheit zu gewährleisten. Als die Beiden den Standort des Verstecks ausfindig machen konnte, wollte Dadan sogar noch einmal selber die Lage überprüfen und hat dadurch die Fallen, welche von den drei Jungs präventiv errichtet wurden, zu spüren bekommen.
Wie wichtig ihr Ace und Ruffy waren, zeigte sich auch später, als ein Feuer im Gray Terminal ausbrach. Nicht nur, dass Dadan sich vergewissern wollte, ob es den Jungs gut geht, sie hielt zudem auch noch den gefürchteten Piraten Bluejam auf, welcher Ace und Ruffy töten wollte. Als sich Ersterer dann auch noch dazu entschloss gegen den Kapitän zu kämpfen, blieb Dadan mit ihm im brennenden Terminal zurück. Zwar hat sie dadurch einige Verbrennungen erlitten, aber schlussendlich konnten die Beiden Bluejam besiegen.
Aber nicht nur in der Vergangenheit kam diese Fürsorge zum Vorschein. Als sowohl Ace, als auch Ruffy die Insel verließen, um Piraten zu werden und sich dann bei ihr für alles bedankten, brach sie Tränen aus, was zeigte, dass ihr der Abschied doch schwer fällt.
Und auch nach dem Krieg der Besten auf dem Marine Ford griff Dadan Garp an, welcher gerade seine Heimatinsel besuchte. Sie war unglaublich wütend auf den Vizeadmiral und warf ihm vor seine Karriere über das Wohl seiner Familie zu stellen. Während sie Garp angriff, fing sie auch an zu weinen, was erneut zeigt, dass Ace ihr nicht gleichgültig war. Als dann Makino Dadan aufhalten will mit der Begründung, dass der Tod von Ace auch Garp schwer getroffen hat, erwidert diese nur, dass es Ruffy am schlimmsten getroffen hat, immerhin hat er seinen Bruder verehrt. Als sie dann auch noch aufs Meer hinausschreit, dass sie Ruffy unterstützen wird, egal was für ein Pirat er wird, zeigen sich auch Dadans wahren Gefühle gegenüber diesem.

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich Dadans Entwicklung sehr gelungen finde und ich ihren jetzigen Charakter sehr gut leiden kann. Des Weiteren hoffe ich auf ein weiteres Zusammentreffen zwischen Ruffy und ihr.

Lars:
Bei ihrem ersten Auftritt kam Kali Dadan für mich wie eine eiskalte und gefühllose Person rüber, die sich nur widerwillig um Ace und Ruffy gekümmert hat. Diese Annahme wurde durch ihr Verhalten bestätigt: Sie wollte Ace zur Arbeit zwingen und Ruffy zum Weinen bringen.
Nicht nur, dass Dadan schon genug mit Ace und Ruffy zu tun hatte, darüber hinaus musste sie später auch noch auf einen weiteren Jungen aufpassen: Sabo. Zwar machte dieser ihr das Leben auch nicht einfacher, dennoch war er von den drei Jungs der ruhigste.
Dadan kümmerte sich so wenig wie möglich um die beiden beziehungsweise die drei Jungs, so mussten sich diese selbst versorgen. Zum Beispiel mussten sie sich ihr Essen selber fangen.
Aber dennoch bot Dadan den Jungs eine minimale Hilfe an, wodurch sie das Versprechen, welches sie Garp gab, nicht brach. Dieser hatte nämlich mit der Festnahme der Bergräuberin gedroht, falls diese nicht auf Ace und Ruffy aufpasst.
Zwar brachte Dadan den Kindern viel Leid und Schmerz, dennoch kam von ihr auch viel Hilfe, was man im Verlauf des Arcs immer deutlicher mitbekommt. Und genau dadurch änderte sich meine Meinung über sie drastisch.
Es kam immer mehr das Gefühl auf, dass Dadan sich um die Jungs sorgt und diese ihr sogar ans Herz gewachsen sind.
Ein Beispiel für ihre Hilfe und Fürsorge sieht man, als Ace und Ruffy zusammen mit Sabo ausgezogen sind. Die Bergräuberin machte sich sogar so viele Gedanken, dass sie sich dazu entschied Dogura und Magura loszuschicken, damit die Beiden sich vergewissern, ob es den Kindern gut geht und was sie alleine machen.
Ein weiteres Beispiel stellt der Kampf gegen Bluejam dar, den sie zusammen mit Ace bestritt. Eigentlich hatte sie geplant zu fliehen, sobald es ihr gelungen war Ruffy und Ace zu retten, um nicht gegen die Piraten kämpfen zu müssen. Als sich Ace allerdings weigerte ebenfalls zu fliehen, entschied sich Dadan dazu mit ihrem Ziehsohn zurückzubleiben und zu kämpfen. Dass sie sich tatsächlich an dem Kampf beteiligt, hätte ich nicht von ihr erwartet und dies hat mich sehr überrascht.
Zudem fand ich ihre Reaktionen, als sie sich von Ace und Ruffy verabschiedet hat, sehr überwältigend.
Denn wenn man bedenkt, dass sie eigentlich nie auf die Beiden aufpassen wollte und sich über die Jahre hinweg eigentlich nicht groß verändert hat, bemerkt man, dass sie Ace und Ruffy insgeheim doch sehr mochte.
Wie bereits erwähnt, sieht man dies sehr gut bei dem Abschied von ihr und Ace beziehungsweise ihr und Ruffy. Bei beiden Abschieden fing die Bergräuberin nämlich an zu weinen, als sich die Beiden auf die Reise machten.
Vor allem als Ruffy erklärte, dass er eigentlich keine Bergräuber mag, aber Dadan eine Ausnahme ist, wurde diese von ihren Emotionen überwältigt.
Eine der traurigsten Szenen war, als sie Garp für den Tode von Ace verantwortlich machte, was erneut zeigte, wie wichtig Ace und Ruffy für sie sind.
Sie warf dem Vizeadmiral vor, dass diesem die Marine wichtiger ist, als seine Familie, weswegen er auch nichts unternommen hat.
Und Ace wollte sogar noch kurz vor seinem Tod, dass Ruffy Dadan in seinem Namen grüßt, was zeigt, dass sogar Ace die Bergräuberin mochte.
Zum Schluss kann ich sagen, dass ich Dadan unheimlich sympathisch finde, obwohl am Anfang des Arcs genau das Gegenteil der Fall war. Innerhalb der Handlung gefiel sie mir immer mehr, unter anderem durch ihre Entwicklung, welche den Umgang mit Ace, Sabo und Ruffy betrifft. Aber auch der sehr gute und für One Piece typische Humor, welcher auch in diesem Arc vertreten war, ist für meine veränderte Meinung verantwortlich. Auf jeden Fall hoffe ich, dass Ruffy innerhalb der Handlung ein weiteres Mal auf Dadan treffen wird.


Was ist eure Meinung über Dadan? Und hat sich eure Meinung über sie über die Zeit ebenfalls verändert oder ist sie seit ihrem ersten Auftritt gleichgeblieben?

Freitag, 19. Dezember 2014

Charakter-Review: Nefeltari Vivi

Allgemeines:
Nefeltari Vivi ist die Prinzessin des Königreichs Alabasta. Ihren ersten Auftritt hatte sie kurz nachdem die Strohhut-Bande die Grandline betrat. Dort trat sie zusammen mit Mr. 9 als Miss Wednesday auf, beide Agenten der Baroque-Firma. Sie hatten am Rivers Mountain den Auftrag den Riesenwal La Boum zu erlegen, um mit dem Fleisch die Bewohner von Whiskey Peak zu versorgen.

Fabian:
Ich persönlich finde, dass Vivi ein sehr gelungener Charakter ist. So finde ich es zum Beispiel sehr interessant sie am Anfang als Gegner der Strohhut-Bande einzuführen und sie erst später zu einer Verbündeten zu machen, auch wenn sie der Bande nicht ganz freiwillig beitrat. Dennoch fügte sie sich schnell ein und passte dann auch ziemlich gut zu den anderen Strohhüten.
Auch ihre Persönlichkeit finde ich sehr ansprechend. So versuchte sie alles, um den Bürgerkrieg in ihrem Heimatland, Alabasta, zu verhindern und selbst, als dieser bereits begann, wollte sie alles tun, damit es während des Krieges keine Opfer gibt. Dabei war sie sogar bereit ihr eigenes Leben zu opfern. Letztendlich konnte Ruffy sie allerdings davon überzeugen, dass er und der Rest der Strohhut-Bande auch bereit sind ihre Leben zu riskieren, um den Bürgerkrieg zu beenden.
Aber obwohl Vivi dazu bereit war für ihr Heimatland gegen Sir Crocodile zu kämpfen, ist sie keine gute Kämpferin, was mich allerdings bei ihr nicht einmal großartig stört. Dennoch ist dies für mich ein Grund warum sie nicht dauerhaft in die Strohhut-Bande gepasst hätte. Zwar fand ich es auch sehr schade, als sich Vivi dazu entschied in Alabasta zu bleiben, um als Prinzessin für ihr Volk da zu sein, aber im Hinblick auf die darauffolgenden Ereignisse finde ich diese Entscheidung doch besser. Ich könnte sie mir auf Dauer nicht mit kämpferischen Fähigkeiten vorstellen, welche sogar für die Neue Welt ausreichen würden. Natürlich sind auch Nami und Lysop keine starken Kämpfer und ihre physische Stärke liegt teilweise auch deutlich unter dem Niveau der Neuen Welt, allerdings machen die Beiden diese Defizite durch ihre speziellen Kampftechniken wieder wett. Und genau so eine Kampftechnik könnte ich mir bei Vivi nicht vorstellen. Zwar ist sie nicht schwach und kann sich auch sehr gut wehren, aber auf Dauer hätte ich kein großes kämpferisches Potenzial in ihr gesehen.
Und um nochmal auf den Abschied von ihr zurückzukommen: Ich finde diesen Moment einfach unglaublich emotional, genauso wie der Fakt, dass das Kreuzsymbol für sie nun für immer ein Symbol der Freundschaft sein wird.
Dieser Abschied unterstreicht auch ihre Persönlichkeit: So ist deutlich geworden, dass für sie das Volk sehr wichtig ist. So ist sie, genau wie ihr Vater, der Meinung, dass ein Königreich ohne das Volk nicht existieren könnte und dieses auch den Menschen gehört und nicht der Adelsfamilie. Diese Einstellung hatte sie sogar bereits als kleines Mädchen, wo sie beim Zusammentreffen der Könige auf Wapol traf, welcher ihr aus Wut über ihren Vater eine Ohrfeige verpasste. Sie verhielt sich ihm gegenüber dennoch sehr freundlich und hielt sogar ihren Leibwächter Igaram zurück, nur um einen möglichen Krieg zwischen den Ländern zu vermeiden.

Schlussendlich kann ich nur noch einmal wiederholen, dass ich Vivi für einen unglaublich guten Charakter halte und ich mich unglaublich über ein Wiedertreffen mit ihr und der Strohhut-Bande freuen würde.

Lars:
Meiner Meinung nach ist Vivi eine mutige und mitfühlende Person, da sie das Wohl der Menschen über ihr eigenes stellt. Zwar kann man sich nicht direkt in ihre Lage versetzen, unter anderem, weil sie die Tochter eines Königs ist, aber dennoch sympathisiert man schnell mit ihr. Jedenfalls war das bei mir so.
Die Strohhüte wurden darum gebeten ihr zu helfen, als sich herausstellte, dass es sich bei Vivi um die Prinzessin des Königreichs Alabasta handelt, welche sich in die Baroque-Firma einschlich, um ihr Land zu schützen. Dies tat sie aus einem einfachen Grund: Sie wollte den Boss dieser Organisation, Sir Crocodile, davon abhalten ihr Heimatland zu übernehmen.
Durch den Umstand, dass sie für eine lange Zeit auf dem Schiff der Strohhüte mitgereist ist, hatte ich irgendwann das Gefühl, dass sie richtig zur Strohhut-Bande dazugehört, was ich mir schlussendlich dann auch gewünscht habe. Deswegen fand ich den Abschied von Vivi, sowie ihre Frage, ob sie denn bei einem Wiedertreffen mit der Bande immer noch Freunde wären, umso trauriger. Allerdings konnte ich ihre Entscheidung, in ihrem Heimatland zu bleiben, auch nachvollziehen. Dass die Strohhutbande Vivi bei der Abreise mit dem Kreuz auf dem Arm signalisierten, dass sie für immer Freunde sein werden, fand ich sehr gut.
Darüber hinaus finde ich an ihr beeindruckend, dass sie schon mit jungen Jahren Verantwortung übernommen hat. Ein Beispiel hierfür ist das Treffen mit Wapol auf einer Konferenz der Könige. Dort ohrfeigte der König von Drumm die, damals sehr junge, Prinzessin Vivi. Ihre Reaktion überraschte mich allerdings, denn sie entschuldigte sich dafür ihn angerempelt zu haben, mit dem Wissen, dass jeder kleine Auseinandersetzung zu einem Krieg führen könnte.
In ihrer Not fragte Vivi Ruffy, ob man den schnellsten Weg nach Alabasta nehmen könnte, da dort bald ein Bürgerkrieg ausbrechen wird. Unterwegs erkrankte Nami allerdings am 5-Tage-Fieber, woraufhin Vivi sich dazu entschied, dass die Bande zuerst einen Arzt aufsuchen soll. Dies zeigt mir erneut, dass Prinzessin Vivi eine sehr tapfere und fürsorgliche Person ist.
Eine sehr gute, aber auch sehr traurige Szene ist, als sich die Strohhut-Bande zusammen mit Vivi auf den nach Katorea machen, damit die Prinzessin so schnell wie möglich die Rebellen, welche dort ihren Stützpunkt haben, aufhalten kann. Dies war ihr besonders wichtig, da sie sich so erhoffte, dass niemand sterben würde. Dies zeigt erneut, dass sie das Wohl des Volkes über ihr eigenes stellt. Ruffy zeigt ihr allerdings nach einem kleinen Streit auf, dass es falsch wäre ihr eigenes Leben zu riskieren. Daraufhin erwidert Vivi, dass sie nur ihr eigenes Leben zum riskieren hat, allerdings schreit der Strohhut-Kapitän heraus, dass sie neben ihren eigenem Leben auch das ihrer Freunde aufs Spiel setzen kann. Ruffys Reaktion beruht darauf, dass die Strohhut-Bande und Vivi Freunde sein. Bei diesem Moment fand ich nicht nur die Reaktion, sondern auch das Verständnis aller Beteiligten, unglaublich gut.

Wie findet ihr Vivi? Welchen Moment mit ihr findet ihr am besten? Und hättet ihr euch gewünscht, dass sie der Strohhut-Bande betritt?

Freitag, 24. Oktober 2014

Charakter-Review: "Akainu" Sakazuki

Allgemeines:
Akainu ist bereits im Rückblick von Robins Vergangenheit als Vize-Admiral aufgetaucht, hatte damals allerdings noch keinen richtigen Auftritt. Seinen ersten richtigen Auftritt hatte er während dem Krieg der Besten auf dem Marine Ford als Admiral.

Als ehemaliger Admiral und mittlerweile als Großadmiral verfügt er über eine beträchtliche Stärke. Diese stellte er auf Marine Ford auch unter Beweis, als er im Kampf gegen Whitebeard diesen mehrmals schwer verwunden konnte. Da er eine Logiafrucht gegessen hat, ist er zudem eine große Gefahr für schwache Gegner, da diese nicht in der Lage sind ihn zu treffen. Außerdem hat Akainu mit Magma eine sehr starke und tödliche Naturmacht unter Kontrolle. So war er sogar in der Lage das Feuer von Ace' Feuerfrucht zu verbrennen.

Fabian:
Ich persönlich kann Akainu nicht leiden, aber das liegt hauptsächlich daran, dass sein Charakter-Design so unglaublich gut ist. Schon damals auf Ohara hat man erlebt wie skrupellos er ist, als er das Schiff, welches die unschuldigen Bewohner retten sollte, zerstören lies, um sicherzugehen, dass keiner der Archäologen entkommen konnte. Beim Krieg der Besten auf dem Marine Ford sah man ihn erneut und erlebte hier mit, wie er Squardo reinlegte, damit dieser Whitebeard angreift und einen Marinesoldaten tötete, weil er fliehen wollte. Diese Aktionen zeigen klar wie hinterhältig und brutal er ist. Aber die wahrscheinlich grausamste Tat von Akainu ist, dass er Ace vor Ruffys Augen umbrachte. Ab diesen Zeitpunkt wird Sakazuki auch als möglicher finaler Gegner von Ruffy angesehen.
Gleichzeitig ist er für mich aber auch ein sehr interessanter Charakter. Zum einen wäre da sein abgrundtiefer Hass gegenüber Piraten,der möglicherweise auf eine schlimme Erfahrung in seiner Vergangenheit zurückzuführen ist und zum anderen seine Verbindung zu Jewelry Bonney. Diese schrie Akainu an und behauptete ihm niemals zu verzeihen. Er selber erzählt, dass er sehr besorgt war, als er hörte, dass sie vom Sabaody Archipel entkommen konnte. Dies könnte entweder bedeuten, dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben oder Bonney irgendetwas Interessantes über Sakazuki weiß.

Alles im allem kann man wohl damit rechnen, dass Akainus Vergangenheit irgendwann aufgegriffen wird. Zudem ist es wahrscheinlich, dass ein Kampf gegen ihn am Ende von One Piece sehr wahrscheinlich ist, allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Ruffy wirklich sein Gegner sein wird. Zwar sehe ich ihn auch als potenziellen Gegner an, empfinde aber gleichzeitig Ruffys schnellen Kampfstil als nicht geeignet für den Kampfstil von Akainu, der eher langsam, dafür aber umso zerstörerischer ist.

Lars:
Ich finde Akainu scheußlich, allerdings liegt das nicht daran, dass wir One Piece hauptsächlich aus der Sicht der Piraten erleben und dadurch mehr mit den Piraten, als mit der Marine sympathisieren. Ich kann verstehen, dass man dieselben Ziele wie er verfolgt, wenn man sich in der Lage eines Marinesoldaten befindet. Jedoch liegt es nicht nur daran, dass ich Akainu nicht mag, denn zusätzlich gefällt mir die Art wie er seine Ziele umsetzt, beziehungsweise seine Pflicht erfüllt, nicht. So hat er zum Beispiel auf dem Marine Ford, während des großen Krieges, verbündete Soldaten, welche die Flucht ergreifen wollten, angegriffen. So hat er auch versucht Corby umzubringen, als dieser den Krieg beenden wollte. Ein anderes Beispiel ist, dass er durch eine Lüge Squardo, einem der Verbündeten von Whitebeard, dazu veranlasste diesen anzugreifen. All diese Taten dienten im Endeffekt nur dem Zweck, um den Krieg gegen Whitebeard zu gewinnen und gleichzeitig Portgas D. Ace hinzurichten, was ihm beides gelang.
Das schockierendste für mich war allerdings, dass Sakazuki damals auf Ohara den Befehl gab das Zivilistenschiff zu zerstören, um alles, was das Überleben eines der Archäologen möglich machen würde, zu verhindern. Dabei kümmert es ihn gar nicht, falls bei seiner Umsetzung der "Absoluten Gerechtigkeit" unschuldige Menschen sterben. Zudem verurteilt er auch Menschen nach deren Verwandten, falls diese Verbrecher sind oder der Weltregierung schaden wollen. So war Ruffy in seinen Augen eine Gefahr, da sein Vater der Anführer der Revolutionäre ist.


Wie findet ihr Akainu? Seit ihr unserer Ansicht oder mögt ihr ihn? Schreibt eure Meinung über Sakazuki in die Kommentare.