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Freitag, 10. Juni 2016

Arc-Review: Enies Lobby Arc

Allgemeines:
Der Enies Lobby Arc ist der 15. Arc des Manga und der 23. Arc des Anime.
Nachdem Lysop, Robin und Franky im Water 7 Arc von der CP9 gefangengenommen wurden, werden die drei nun von der Strohhut-Bande, der Franky Family und der Galeera verfolgt. Lysop stößt später als Sogeking zu der Verfolger-Gruppe, die später Enies Lobby stürmen, während Robin und Franky die Justizinsel erreichen.
Im Manga umfasst die Handlung des Arcs 56 Kapitel und im Anime 46 Episoden. Nach dem Enies Lobby Arc folgt sowohl im Manga, als auch im Anime der Thousand Sunny Arc.

Fabian:
Der Enies Lobby Arc dürfte bis heute mein Lieblings-Arc sein und stellt für mich den Höhepunkt der Handlung vor dem Zeitsprung dar. In meinen Augen hat der Arc einfach alles richtig gemacht. Es gab einen grandiosen Einstieg, die Kämpfe der Strohhut-Bande sind teilweise jetzt noch meine Favoriten und auch die Handlung, vor allem Robins Vergangenheit, fand ich einfach unvergleichlich gut.

Der Einstieg in den Arc gefällt mir so gut, weil in Water 7 bereits ein Großteil der Vorgeschichte abgehandelt wurde, sodass der Enies Lobby Arc keinen großen Aufbau brauchte. Vor allem die Fülle an Charakteren, die der Strohhut-Bande in dem Arc folgt, finde ich ziemlich gut. Die Franky Family und die Handwerker von der Galeera haben meiner Meinung nach ein sehr gutes Team gebildet, die glaubhaft einen Großteil der Justizinsel unter Kontrolle bringen konnten. Das führte auch dazu, dass sich die Strohhüte nicht so ausgiebig mit den Kräften aus der Insel auseinander setzen mussten und dadurch kam es schneller zum Kampf gegen die CP9.

Das ist auch das nächste Highlight von mir: Die Kämpfe. Ruffys Kampf gegen Lucci, Zorros Kampf gegen Ecki, Sanjis Kampf gegen Jabura, Choppers Kampf gegen Kumadori und Namis Kampf gegen Kalifa gehören bis heute zu meinen Lieblingskämpfen für den jeweiligen Charakter.
Unter anderem auch, weil viele starke Techniken hier zum ersten Mal vorgestellt wurden. Ruffys Gear Zwei sieht man zwar schon bei seinem Kampf gegen Bruno, jedoch wir dieser Gear erst im Kampf gegen Lucci ausgereizt. Außerdem sieht man hier zum ersten Mal Gear Drei. Darüber hinaus feiern hier Zorros Neun-Schwerter-Stil: Asura und Sanjis Diable Jambe ihr Debüt. Choppers Monster Point ist hier auch das erste Mal zu sehen, auch wenn in einer unkontrollierten Form.
Aber auch Frankys Kampf gefällt mir sehr, vor allem, da der Cyborg nach seinem Kampf gegen Nero noch deutlicher zeigt, wie stark er eigentlich ist.
Mir gefällt Ruffys Kampf am meisten in diesem Arc, weil man erneut sieht, wie weit er für seine Freunde gehen würde. Obwohl er in dem Kampf viel einstecken musste und sogar mehren Sechs-Königspistolen standhalten musste, schafft er es am Ende doch noch genug Kraft aufzuwenden, um den Kampf letztendlich mit einer Gum-Gum-Jet Gatling zu beenden.

Aber auch die Handlung ist einfach überwältigend. Zum einen Lysop, der die Bande eigentlich verlassen hat, aber als Sogeking wieder zu dieser zurückkehrt, um Robin zu helfen und auch Franky, der sich dazu entscheidet der Strohhut-Bande zu helfen, was im Endeffekt der Grundstein für dessen Eintritt in die Bande war.
Ich hatte auch das Gefühl, dass dieser Arc deutlich mehr Action enthält als andere Arcs. Angefangen mit Ruffys Alleingang, bei dem er über 5000 Soldaten und Agenten mühelos besiegt, bis er schließlich auf dem Dach des Gerichtsgebäudes auf Bruno trifft. Während der Strohhut-Kapitän dann gegen den Agenten der CP9 kämpft, starten die restlichen Strohhüte, sowie die Franky Family und Galeera ihren Sturm auf Enies Lobby. Wie eingangs erwähnt, fand ich vor allem das Teamwork der letzten beiden Gruppen sehr gut, wodurch sie sogar Oimo und Karsee besiegen konnten und später sogar den Richter Baskerville. Außerdem waren sie der Grund, weshalb die Brücke zum Justizturm überhaupt heruntergelassen werden konnte. Auch sehr gut gefiel mir, dass Oimo und Karsee später auf der Seite der Strohhut-Bande war, da Lysop ihnen von Boogey und Woogey erzählte. Das brachte für mich auch Erinnerungen an den Little Garden Arc wieder und zeigte mir nochmal, dass in One Piece jedes Treffen noch einmal relevant werden kann.

Neben der Action fand ich aber auch die Handlung um Robin einfach grandios. Die Archäologin war zuerst fest entschlossen zu sterben und wollte unter keinen Umständen gerettet werden. Dann erfährt man als Leser beziehungsweise Zuschauer, was in Robins Vergangenheit passiert ist und kann plötzlich ihre Gefühle nachvollziehen. In meinen Augen ist Robins Hintergrundgeschichte eine der traurigsten in der bisherigen Handlung von One Piece.
Angefangen bei der Tatsache, dass sie als Teufelsfruchtnutzerin von den anderen Bewohnern von Ohara abgelehnt wurde, bis hin zu der Tatsache, dass Ohara von der Weltregierung attackiert wurde und schlussendlich durch einen Buster Call vollständig ausgelöscht wurde. Auch, dass Robin mit Sauro abgesehen von den anderen Archäologen endlich einen weiteren Freund gefunden hat, aber dieser während des Buster Calls von Aokiji getötet wurde, ist für mich ein sehr trauriger Teil der Vergangenheit.
Dazu kommt auch noch, dass Robin nach vielen Jahren endlich die Chance hatte mit ihrer Mutter Olvia wiedervereint zu werden und ihren langgehegten Traum mit ihrer Mutter Händchen zu halten, endlich erfüllen konnte, aber diese schlussendlich auf der Insel zurückblieb und vermutlich beim Buster Call ums Leben kam.
Gleichzeitig finde ich aber auch Sauros Aussage, dass niemand auf der Welt alleine ist und irgendwann Freunde finden wird, unglaublich schön, vor allem, da in der Gegenwart die Strohhüte zu diesem Zeitpunkt bereit dazu waren ihre Leben für Robin zu geben.
Außerdem haben wir in der Vergangenheit einen kurzen Ausblick auf Akainu, sowie auf dessen Charakter erhalten, bis dieser deutlich später endlich seinen ersten Auftritt hatte.

Aber auch die Handlung in der Gegenwart ist ziemlich gut gelungen. Besonders gefällt mir Robins Sinneswandel, als sie endlich realisiert, dass sie in der Strohhut-Bande ihre wahren Freunde gefunden hat. Die Szene, in der die Archäologin ruft, dass sie Leben will, ist dabei einer meiner Lieblingsszenen. Und auch das Rennen gegen die Zeit gefällt mir sehr gut. Während Robin von Spandam zum Tor der Gerechtigkeit gebracht wird, müssen die Strohhüte gegen die CP9 kämpfen, um den richtigen Schlüssel zu ihren Seesteinhandschellen zu finden. Gleichzeitig versucht Ruffy die Archäologin wieder zurückzuholen, was jedoch von Lucci verhindert wird. Allerdings übernimmt Franky später diese Aufgabe. Währenddessen versucht Robin ebenfalls mit aller Kraft zu fliehen mit der Begründung, dass ihre Freunde bestimmt kommen werden.
Außerdem kommt ungefähr in der Mitte des Arcs auch noch die Bedrohung des Buster Calls hinzu, was ich ebenfalls für ein sehr gelungenes Story-Element halte, vor allem, weil es zeigt, wie Robin dank ihrer Freunde ihre Angst überwindet und schlussendlich an der Seite von ihnen gegen den Angriff kämpft.

Schlussendlich finde ich auch das Auftauchen der Flying Lamb nach Ruffys Sieg über Lucci überragend. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, was diesen Moment umso schöner machte und die Flucht der Strohhut-Bande auf der Lamb war in meinen Augen ein grandioser Abschluss für diese Auseinandersetzung. Aber auch Kuzans Erklärung an alle Einheiten, dass sie den Kampf verloren haben, fand ich ziemlich gut.
Gleichzeitig machte dies aber auch den Abschied von der Flying Lamb deutlich schwerer. Zuerst hat man das Gefühl, dass die Bande endlich mit dem Schiff weitersegeln kann und dann zerbricht die Lamb und die Strohhüte müssen sich notgedrungen von ihr verabschieden. Dies hat mir mal wieder deutlich aufgezeigt, wie grandios Oda darin ist den Leser oder Zuschauer mit anderen Charakteren mitfühlen zu lassen. Ich konnte nachvollziehen, weshalb den Strohhüten der Abschied so schwer fiel und für mich gehört der Abschied von der Flying Lamb bis heute zu den emotionalsten Momenten überhaupt.


Wie eingangs erwähnt sind dies die Faktoren, weshalb ich den Enies Lobby Arc als einer der besten Arcs bisher empfinde und, warum er für mich den Höhepunkt der Handlung vor dem Zeitsprung darstellt.


Lars
Für mich zählt der Enies Lobby Arc, neben dem Marineford und Arlong Arc, zu einem der besten in ganz One Piece. Das Gesamtpaket passt einfach perfekt, denn schon alleine der Grund für diesen grandiosen Arc bereitet mir Gänsehaut. Wenn ich den Arc Revue passieren lasse, dann bekomme ich jedes mal Lust ihn erneut zuschauen, dies liegt eben an der gesamten Auffassung.

Eine Piratenbande stürmt die Gerichtsinsel der Weltregierung mit einigen Verbündeten, um ein Crewmitglied aus den Fängen der CP9 zu befreien und ihren Tod zu verhindern. Das ist grob gesagt das, was in dem Arc passiert. Allerdings wurde es einfach so unfassbar gut in Szene gesetzt, sodass wirklich alles spannend ist und auch bleibt. Quasi ein Wettlauf gegen die Zeit.
Wenn ich darüber nachdenke, dass sich die Strohhut-Bande mit allem, was sie haben gegen die Weltregierung stellt, um eine Freundin zu befreien, kann ich gar nicht genug bekommen. Aber nicht nur der Grund für diesen Arc lässt mich ihn so sehr lieben, sondern auch der Auftritt auf die Insel, die Charaktere, das Verhalten von der Strohhut-Bande und den Verbündeten und die Kämpfe sind einfach Punkte, die haben mich in jeder Hinsicht beeindruckt. Aber auch das Ende des Arcs.
Wobei ich erwähnen muss, dass die Kämpfe einfach das Highlight des Arcs für mich sind.
Vorab möchte ich aber noch kurz das Design von der Insel und deren Umgebung loben. Es ist einfach eine sehr interessante Insel, welche sich über einem riesigen Loch befindet und quasi in der Luft steht. Es ist einfach so ein unglaublicher Anblick, welcher der Gerichtsinsel nur gerecht wird. Außerdem finde ich es ebenfalls gut, dass sich die Insel mehr oder weniger zweiteilt. Einmal die Stadt, in der sogar Menschen leben und ein Gericht. Zum anderen, am Ende des riesigen Abgrundes der Justizturm. Ebenfalls finde ich die Verbindung von Enies Lobby zu den beiden anderen Weltregierungseinrichtungen Marineford und Imepl Down sehr interessant.

Aber wie gerade schon gesagt, finde ich das Eintreffen der Bande auf die Insel einfach unfassbar, aufgrund des Inseldesigns. Ich glaube, kein Arc konnte mich so schön zu Beginn zum Lachen bringen wie dieser. Obwohl es eben ein epischer Moment in der Geschichte von One Piece ist. Ich meine, der Zug, Rocketman, welcher mit voller Geschwindigkeit einen Zaun als Rampe benutzt, um die Insel zu erreichen, ist einfach ein spektakulärer Auftritt, der es verdient hat erwähnt zu werden.
Außerdem sagte Spandam, nachdem die Strohhut-Bande auf Enies Lobby angekommen war und ein Ausnahmezustand ausbrach, dass so etwas noch nie passiert ist.
Und das zeigt mir noch einmal in was für eine Gefahr sie sich begeben haben, um jemanden zu retten.
Ich finde es auch gut, dass es nicht möglich war, dass sie mit dem Zug direkt zum Justizturm konnten, so mussten sie sich nämlich durch die Stadt schlagen, was ich auch ziemlich cool fand.

Schnell kam es dann auch zu einem ersten richtigen Kampf, welchen ich immer wieder gerne schaue. Und zwar Ruffy gegen Bruno. Der Kampf an sich war relativ einseitig, nachdem man eben von Ruffys geheimer Technik Gear Zwei erfahren hat. Und auch das ist ein weiterer Pluspunkt im Arc. Ich konnte mich daran einfach nicht sattsehen, wie Ruffy so stark ist. Ebenfalls der kleine Teaser an Gear Drei hatte mich in den Bann gezogen und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat.

Und dann kam ein unglaubliches Bild, einer der schönsten und epischsten Momente aus ganz One Piece für mich. Das Bild von der Strohhut-Bande, während sie auf dem Gericht der CP9 in einer Reihe gegenüberstehen, um Robin zu befreien. Und Franky. Das war einfach einer der besten Momente, und auch wenn ich mich gerade wiederhole, hat es seinen Grund, denn es ist einfach so verdammt episch in Szene gesetzt. Ich verbinde tatsächlich einfach so viel damit, dass ist einfach unfassbar. Es war, ist und bleibt eines meiner Lieblingsmomente aus One Piece. Vor allem als Ruffy Robin gefragt hat, ob sie leben möchte, denn dann würde er sie retten, komme was da wolle.
Und als Robin es in die Welt rief, bekam ich so eine Gänsehaut. Einfach zwei der epischsten Momente so dicht hintereinander.
Und dann der Abschluss. Sogeking zerstörte die Flagge auf den Befehl von Ruffy. Die Strohhut-Bande gegen die komplette Welt. Ich kann es nicht beschreiben, so begeistert bin ich von der ganzen Situation

Und dann ging es langsam zu den Kämpfen und ich wusste schon, was Ruffy gegen Bruno gezeigt hatte, also war ich umso gefesselter. Ich wollte endlich sehen, wie es zwischen der Strohhut-Bande und der CP9 zur Sache geht. Wie oben schon einmal gesagt, zählt jeder Kampf für mich zum Highlight des Arcs. Aber ich muss ehrlich sagen, den Kampf Ruffy gegen Rob Lucci toppt für mich alles. Dieser eine Kampf, der auch seine Zeit ging, ist bis jetzt noch mein Lieblingskampf in ganz One Piece.
Aber bevor wir zu diesem kommen, wollte ich eben noch kurz auf die anderen Kämpfe der Strohhut-Piraten eingehen. Es hat meiner Meinung nach gut harmoniert, wie die Kämpfe entstanden sind, durch die Schlüsselsuche etc. Vorab möchte ich aber sagen, dass mir Frankys Einsatz in seinem Kampf auch extrem gut gefallen hat. Und wie er ihn letztendlich gewonnen hat, war auch spannend bis zum Schluss.
Überrascht war ich, dass Sanji erst gegen Kalifa "gekämpft" hat. Aber Nami hat sich der Sache relativ schnell angenommen und es war ziemlich interessant, zumal man Nami nicht so voller Tatendrang für Kämpfe sieht. Es war einfach ein sehr cooler und starker Kampf. Wie auch bei allen anderen gefiel mir auch ihre neue Technik. Ich war sehr beeindruckt und es passte einfach perfekt zu ihr.
Der nächste Kampf war der von Chopper. Da hat mich das Ende des Kampfes im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen. Ich war einfach teils schockiert, aber auch endlos unter Adrenalin. Einer meiner Lieblingscharaktere eskalierte eben enorm und besiegte seinen Gegner in Sekunden durch den Monster Point. Das Kumadori sich in der Stadt wiederfand, war einfach nur unglaublich. Der Verlauf, dass Chopper sogar Nami angreifen wollte, mochte ich nicht unbedingt, aber zeigte mir wie ernst es Chopper war zu gewinnen. Er legte alles auf eine Karte und wurde im Endeffekt von Franky vor sich selbst beschützt. Einfach Wahnsinn diese Szenen.
Bei Lysop beziehungsweise Sogeking fand ich den Schuss auf Spandam ebenfalls erwähnenswert und sehr stark. Hat mich auf jeden Fall beeindruckt, dass es laut dem Marinesoldaten unmöglich sei von so einer Distanz zu treffen. Umso cooler fand ich diesen Schuss.
Relativ uneinig bin ich mir bei den Kämpfen Sanji gegen Jabura und Zorro gegen Ecki. Ich kann mich relativ schlecht entscheiden, da ich beide einfach unfassbar gut finde. Beide gefallen mir vom Ort des Kampfes, der Aufmachung, den Gegnern und auch der Kampf an sich.
Bei Sanji war es einfach Diable Jambe, das mich komplett von sich überzeugt hatte. Mit dem Zitat am Ende war es einfach eine so dermaßen epische Szene für mich. Das er sich hat selbst treffen lassen, um seinen Gegner den Rest zu geben. Mit dem brennenden Bein war es optisch auch einfach Weltklasse. 
Allerdings fand ich Zorros Kampf an sich spannender, viel mehr Action, der Witz kam durch Lysop auch nicht zu kurz und Zorros geheime Technik Asura war legendär. Zorro hat gut eingesteckt und während des Kampfes geriet auch der Justizturm, durch Eckis Attacke, in Gefahr. Zorro ist für mich einfach ein Charakter, der ist in jeder Hinsicht ein brutaler Badass, bei dem es einfach immer episch und gut aussieht, wie er einen Kampf gewinnt. Und genau da kann ich mich nicht zwischen ihm und Sanji entscheiden.

Ruffys Kampf gegen Lucci fand ich von allen aber wie gesagt am besten. Mir hat einfach alles gefallen. Wie sie gekämpft haben und die Attacken von beiden Seiten gefielen mir ebenfalls. Die Teufelskraft von Lucci gefiel mir ebenfalls sehr gut. Außerdem konnte man in diesem spannenden Kampf auch beobachten, was mit einer Zoan-Teufelskraft alles möglich ist und, was für Potential sie bietet. Auch als Franky Ruffy helfen wollte, meinte er nur, dass es sein Kampf war, was ich auch ziemlich gut fand. Der Verlauf des Kampfes war ein hin und her, es war relativ schwer zu sagen, wer die Nase vorne hatte. 
Aber dann fing Ruffy mit seinem Gear Zwei und Gear Drei an und ich war überwältigt. Man hat ihn zwar Gear Drei schon benutzt "sehen", als er das große Tor im Tunnel zerstört hatte und danach ganz klein war, aber es dann in voller Action zu sehen, war einfach unglaublich. Spätestens als Lucci einfach aus dem Raum geschlagen wurde, war ich hin und weg.
Gear Zwei wurde schon bei Bruno gezeigt, aber bei Lucci war es gefühlt wieder ein anderes Level. Ich mochte es sehr gerne. Gear Zwei ist tatsächlich auch mein Lieblings-Gear von Ruffy, aufgrund der Geschwindigkeit und das Aussehen mit dem Dampf.
Aber wie gesagt, nicht nur die neuen Techniken, sondern der Kampf an sich und vor allem das epische Ende des Kampfes gefielen mir. Als Ruffy scheinbar besiegt war und nicht mehr aufstehen konnte, rief Lysop ihm zu, dass er jetzt endlich gewinnen soll.  Sie hatten sich zwar getrennt und Ruffy erkannte ihn nicht unter der Sogeking-Maske. Aber das war wie auf dem Gerichtsturm eine Szene, die hat sich eingebrannt. Ich bekomme jedes mal Gänsehaut, weil es einfach so wahnsinnig ist. Als Lysops Rede ihn überzeugte, raffte er sich auf, wurde zwar noch einmal durch eine sehr starke und gut aussehende Sechs-Königspistole fast besiegt, aber er raffte sich erneut, sogar im Fall, auf. Lucci ging siegessicher davon, aber man hat dann nur noch Ruffys Blick im Gear Zwei gesehen und dann kam meine zweitliebste Attacke: Die Gum-Gum-Jet-Gatling. Rob Lucci aktivierte seinen Eisenpanzer, aber der half nichts und er wurde gegen die Wand geschlagen und immer tiefer reingedrückt. Diese Szene machte diesen Kampf für mich perfekt. Ruffy schlug ihn mit aller Kraft durch die Wand und er besiegte Rob Lucci. Allerdings konnte er sich danach nicht mehr rühren. Wie diese Szene dargestellt wurde, ist einfach unfassbar. Ich kann nur sagen, dass ich das Ende des Kampfes einfach nur überragend finde.
Einer meiner Lieblingskämpfe, der auf jeden Fall einer der Gründe ist, wieso dies einer meiner Lieblings-Arcs ist. Für mich auf jeden Fall berechtigt.

Nichtsdestotrotz gibt es noch ein paar weitere Punkte die ich nennen möchte, weshalb der Arc so gelungen für mich ist.
Auch zu erwähnen ist der Buster Call, der während der Kämpfe ausgelöst wurde. Mit dem Wissen, was Robin damals durchgemacht hatte und eben dieser Buster Call ihre Heimat komplett auslöschte, konnte man erahnen, was sich auf Enies Lobby ihr beziehungsweise der Strohhut-Bande in den Weg stellt. Es passte aber auch sehr gut in den Arc mit rein, zumal sich die Strohhut-Bande ja schon mit der Weltregierung und der kompletten Welt angelegt hatte. Mir gefiel es an sich sehr gut, wie sie gegen ihn vorgegangen sind und, wie sie gekämpft haben.
Ein weiterer Punkt ist Robins Vergangenheit. Mit Abstand die traurigste und gefühlvollste von allen aus der Bande. Es war einfach schwer zuzuhören, was Nico Robin schon mit so einem jungen Alter durchmachen musste. Daher konnte man die Angst vor dem Verlust von weiteren Freunde und die Angst vor einem Buster Call komplett verstehen. Außerdem hat man einen wichtigen Charakter kennengelernt, der jedoch damals sein Leben ließ, um sie zu retten: Hagwar D. Sauro. Er machte Robin Hoffnung und beschützte Sie. Auch wenn er nur einen kurzen Auftritt hatte, mochte ich ihn sehr. Aufgrund seiner Art. Das noch zu der wirklich herzzerreißenden Vergangenheit.
Ebenfalls gefiel mir im Arc, dass Kalifa und Ecki Teufelsfrüchte gegessen haben. Ist zwar nichts Weltbewegendes, aber ich fand es sehr schön es einmal zu sehen.

Kommen wir zu meinem letzten Punkt. Und zwar meine ich die Flucht vor dem Buster Call und die Zeit mit der Flying Lamb. Es war ein wirklich schönes Gefühl das Schiff wieder zu sehen, nachdem es aus Frankys Versteck gespült wurde. Auch die kurze Zeit, wo die Rettung von Nico Robin bereits gefeiert wurde, gefiel mir sehr. Es war einfach schön sie wieder zusammen zu sehen.
Umso schmerzhafter wurde es dann, als es für die Lamb auf dem Weg nach Water Seven keine Hoffnung auf Reparatur gab. Schweren Herzens entschied Ruffy sich, dass dies die letzte Reise mit der Merry war und nahm sich eine Fackel und zündete sie an.
Die komplette Szene war für mich einfach so dermaßen traurig. Die komplette Bande war dabei, wobei Ruffy Sogeking nicht als Lysop erkannte. Es war einfach so berührend, da man sich in das Schiff schon verliebt hatte, als es von Kaya zur Verfügung gestellt wurde. Und nach so vielen Abenteuern und Situation, die zusammen gemeistert wurden, ist hier nun das Ende. Jede Erinnerung kam den Charakteren in den Sinn und sie dachten an die schöne Zeit. Für mich eine der traurigsten Szenen. 
Aber das ging alles noch etwas schlimmer, als Ruffy sich bei der Lamb entschuldigte. Jedem der Strohhüte gingen die Tränen, verständlich. Er entschuldigte sich dafür, was er alles falsch gemacht hatte. Aber die Flying Lamb bedankte sich nur nochmal bei allen, dafür dass sie immer gut Acht gegeben haben und sagte noch, dass sie bei ihnen glücklich war. Es ist wieder einmal unbeschreiblich.

Und das waren auch schon alle meine Gründe, weshalb der Enies Lobby Arc zu einem meiner Lieblings-Arcs gehört. Es gibt so überragend epische Szenen, bei denen man aus dem Staunen gar nicht raus kommt. Aber es gibt auch welche, wie mein letzter Grund, bei dem eine unglaublich traurige Stimmung geschaffen wird. Einfach ein unglaublicher Arc mit Höhen und Tiefen, die einen dermaßen fesseln.


Was haltet ihr von dem Arc und, was sind eure Highlights? Der Auftakt, die Vergangenheit oder die Kämpfe? Oder stellt etwas anderes für euch den Höhepunkt dieses Arcs dar?

Freitag, 20. November 2015

Arc-Review: Marineford Arc

Allgemeines:
Der Marineford Arc ist der 22. Arc des Mangas und der 32. des Anime. Er spielt nach Ruffys Ausbruch aus dem größten Gefängnis der Welt, dem Impel Down, und handelt hauptsächlich vom Krieg der Besten, der auf der Insel stattfindet, auf der sich das Marinehauptquartier befindet - Marineford. Diese gibt dem Arc auch den Namen. Die Handlung konzentriert sich dabei auf die drei Parteien, die am Krieg beteiligt sind: Die Marine, die das Ziel hat Portgas D. Ace, den Sohn des Piratenkönigs Gol D. Roger, hinzurichten, die Whitebeard-Bande, die ihren Kommandanten der zweiten Division retten wollen und deswegen einen Krieg mit der Marine eingehen wollen und die Ausbrecher aus dem Impel Down, die sich aus unterschiedlichsten Gründen am Krieg beteiligen wollen. Sowohl im Manga, als auch im Anime folgt auf diesem Arc der Nachkriegs Arc, der Ruffys Kindheit näher erleuchtet. Der Marineford Arcs umfasst im Manga 32 Kapitel und im Anime 38 Episoden.


Fabian:
Der Marineford Arc stellt vermutlich den Höhepunkt der Handlung vor dem Zeitsprung dar und macht dies in meinen Augen grandios. Es gibt bisher keinen anderen Arc, der so viele starke Charaktere in der Handlung vereint. Whitebeard, der stärkste Mann der Welt, zusammen mit 14 seiner 16 Kommandanten, die höchste Kriegsmacht der Marine, namentlich der Großadmiral Sengoku, sowie die drei Admiräle Akainu, Kizaru und Aokiji und sogar der Held der Marine - Monkey D. Garp und alle ehemaligen und aktuellen Samurai der Meere, die sich auf die beiden Seiten aufteilen. Darüber hinaus haben wir aber auch noch die Ausbrecher aus dem Impel Down, die sich aus bekannten und neuen Charakteren zusammensetzen. Zu den bekannten Personen gehören Ruffy, Buggy, Mr. 3, Crocodile und Mr. 1. Und neue Charaktere sind Emporio Ivankov, Inazuma, sowie der Samurai der Meere Jimbei. Meiner Meinung nach spricht allein schon die Aufzählung dieser Charaktere für die Grandiosität dieses Arcs.

Durch die Fülle an Charakteren kommt es logischerweise auch zu einer Vielzahl von epischen Szenen und Kämpfen. Hier auf jeden einzelnen Kampf einzugehen, würde den Rahmen deutlich sprengen, allerdings sollte man in meinen Augen erwähnen, wie viele Charaktere hier zum ersten Mal in richtigen Kämpfen zusehen sind: Auf der Seite der Whitebeard-Piraten haben wir zum einen Edward Newgate, der in diesem Arc auch gleichzeitig seinen letzten Kampf bestreiten. Er hat sich jedem Admiral mindestens ein Mal zum Kampf gestellt und hat dabei sogar Akainu schwer verwunden und beinahe töten können. Auch hat er die Insel schwer verwüstet und das Marinehauptquartier komplett zerstört. Und dabei war Newgate zu diesem Zeitpunkt schon sehr alt und krank, zumal häufiger gesagt wurde, dass Whitebeard sehr geschwächt ist und nicht einmal annähernd die Kraft zeigt, die er zu seiner Hochzeit hatte. Das zeigt schon, was für eine Legende Whitebeard war. Darüber hinaus war dies auch die erste Darstellung der Erdbeben-Frucht, die stärkste aller Paramecia-Teufelsfrüchte, die in Newgates Händen diesen Titel auch definitiv verdient hat.
Dann gibt es auch noch die 14 Kommandanten, wobei man aber nur Marco, Jozu und Vista in den wichtigeren Kämpfen sieht. Die restlichen Kommandanten haben zwar auch Auftritte gehabt und gekämpft, standen aber ganz sicher nicht im Fokus.
Marco hat von einer antiken Zoan-Frucht gegessen, die ihm die Kräfte eines Phönix verleiht, was ihn unverwundbar macht, da dieser mystische Vogel über Selbstheilungskräfte verfügt. Erst mithilfe von Seestein konnte man den Kommandanten so stark verletzen, dass dieser kurzzeitig nicht mehr kampffähig war. Marco hat sich sogar Kizaru und Aokiji entgegen gestellt, einmal um Whitebeard und einmal um Ruffy zu schützen.
Jozu hat eine noch unbekannte Teufelskraft, die es ihm erlaubt seinen Körper in Diamanten zu hüllen. Er hat es geschafft Crocodile stark zu verletzen und einen Angriff von Falkenauge abzulenken. Es braucht schlussendlich einen Marineadmiral, um ihn zu besiegen. Denn am Ende wurde er von Aokiji in einem Duell besiegt.
Und schlussendlich gibt es noch Vista, der erste Schwertkämpfer, den wir gesehen haben, der sich Mihawk Dulacre entgegenstellte und nicht sofort eine Niederlage erlitt. Zwar ist uns bekannt gewesen, dass Shanks sich Falkenauge entgegenstellen konnte, aber diesen Kampf haben wir bisher noch nicht gesehen.

Auf der Seite der Marine haben wir zwar Aokiji und Kizaru schon kämpfen sehen, aber erst in diesem Arc mussten sie sich anstrengen. Kuzan hat in der Vergangenheit Ruffy mit Leichtigkeit besiegt und auch Borsalino konnte die Supernovae auf dem Sabaody Archipel ohne große Gegenwehr vernichtend schlagen. Jedoch waren wegen diesen beiden Auftritten weder die Fähigkeiten, noch die Stärke der Beiden eine Überraschung.
Anders sieht es hier bei Akainu aus, den wir zum ersten Mal in Aktion sehen. Zwar lässt sich seine Kraft dank der anderen beiden Admiräle erahnen, aber seine Fähigkeit wurde erst im Krieg offenbart. Und diese ist mit der Magma-Frucht eine sehr mächtige Fähigkeit. Mithilfe dieser Kraft konnte Sakazuki ebenbürtig gegen Whitebeard kämpfen und diesen auch stark verletzen.
Dazu kommt dann auch noch Sengoku, der auch erst zu dem Zeitpunkt seine Mensch-Mensch-Frucht Modell: Daibutsu zeigt. Zwar hat man von dieser Kraft noch nicht so viel gesehen, aber sie war stark genug, um der gesamten Blackbeard-Bande mit einer einzigen Attacke stark zuzusetzen.

Letztendlich haben wir dann noch einige weitere Charaktere, die erst im Krieg ihre Stärke bewiesen, aber nicht ihr volles Potenzial offenbarten. Falkenauge, der im Kampf gegen Vista nicht sofort gewinnen konnte, aber sich trotzdem nicht großartig anstrengen musste und Don Quichotte de Flamingo, der erstmals ein wenig mehr seiner Kräfte zeigte, zum einen als er Little Oz Jr. den Fuß abschnitt und zum anderen, als er Crocodile angriff. Dennoch hielt er sich eher bedeckt, so wurde damals auch noch nicht offengelegt, welche Teufelsfrucht der Samurai der Meere gegessen hatte.

Der oben stehende Text beschreibt noch nicht einmal alle Kämpfe, sondern nur einen kleinen Teil. Für mich standen die Kämpfe nicht einmal im Mittelpunkt des Arcs. Logischerweise fand auch ich diese Duelle überwältigend, aber im Gegensatz zu den restlichen Auseinandersetzungen in One Piece waren die Kämpfe im Krieg recht kurz und es wurden nur selten Charaktere wirklich final besiegt. Der Hauptaugenmerk dieses Arcs war meines Erachtens nach immer die Fülle an unvergesslichen Momenten, sowohl spannende, epische, als auch emotionale.

Ich finde, dass man diese Momente nicht einfach zusammenfassen oder erklären kann, weswegen ich einfach ein paar Beispiele aufführen werde, die hoffentlich aufzeigen, weswegen ich diesen Arc so gelungen finde.

Ich fange mit fünf epischen Momenten an. Beginnen will ich mit dem Auftritt der Impel Down-Allianz. Während die Marine sich auf den Krieg mit der Whitebeard-Bande konzentriert, fallen plötzlich die Ausbrecher aus dem Unterwassergefängnis vom Himmel. Als Ruffy seinen Bruder entdeckt, ruft er nach ihm und kündigt somit die Teilnahme der Ausbrecher am Krieg an. Dieser Auftritt ist nicht nur sehr episch, sondern auch ziemlich witzig.
Ein weiteres Beispiel ist Ruffys kurzer Kampf gegen Corby. Der Marinesoldat meint, dass er sich zwar als Ziel gesetzt hat ein Marineadmiral zu werden, aber bislang noch nicht sehr viel gemacht hat, um dieses Ziel zu erreichen. Er hat sich sogar bisher während des gesamten Krieges versteckt. Er entscheidet sich deswegen dazu Ruffy entgegen zu treten. Jedoch ist der Strohhut-Kapitän deutlich stärker und kann Corby mit einem einzigen Schlag ins Gesicht ohnmächtig schlagen. Dennoch zeigt dieser Moment Corbys Willensstärke, immerhin kennt dieser Ruffys Stärke und wollte dennoch gegen ihn antreten.
Der dritte Moment fängt an, als Ace hingerichtet werden soll. Kurz bevor dieser tatsächlich stirbt, setzt Ruffy in letzter Sekunde unterbewusst sein Königshaki frei und ein Großteil der Soldaten, sowie die beiden Hinrichter auf dem Schafott verlieren das Bewusstsein, wodurch Ace gerettet wird. Der Strohhut-Kapitän war in diesem Moment vermutlich verzweifelt, da er keine Chance mehr hatte seinen großen Bruder zu erreichen. Deswegen hat er all seine Kraft gebündelt, um Ace dennoch retten zu können. Dies zeigt meiner Meinung nach deutlich, was Ruffy für eine starke Bindung zu seinem Bruder hat.
Mein viertes Beispiel ist die Szene, wo Ruffy auf der Steinbrücke von Inazuma auf das Schafott zurennt und dort von Garp aufgehalten wird. Dieser meint, dass sein Enkel ihn töten müsse, wenn er an ihm vorbei will. Kurz bevor es aber zum Aufeinandertreffen von Ruffy und Garp kommt, hält sich der Vizeadmiral zurück, da er sich an seine Zeit mit Ace und Ruffy erinnert, und lässt sich treffen. Dadurch kann der Strohhut-Kapitän seinen großen Bruder erreichen und mit der Hilfe von Mr. 3 diesen auch befreien. Zwar versucht Sengoku noch Ruffy und Ace zu stoppen, aber die Beiden können entkommen.
Der letzte epische Moment, den ich erwähnen will, ist das Ende des Krieges. Corby bittet weinend darum, dass dieser Krieg endlich aufhören soll, da sie ihr Ziel, Ace und Whitebeard zu töten, schon längst erreicht haben. Er meint, dass jeder, der ab diesen Zeitpunkt noch sein Leben riskiert dumm ist. Als Akainu daraufhin Corby umbringen will, erscheint plötzlich Shanks und blockt den Admiral und rettet dadurch den Marinesoldaten, der aber durch den Schock ohnmächtig wird. Als sich der Kaiser anbietet zusammen mit seiner Bande gegen jeden zu kämpfen, der noch kämpfen will, lehnen sowohl Sengoku, als auch Blackbeard das Angebot ab, wodurch der Krieg schlussendlich endet.

Nun will ich euch drei emotionale Momente aufzeigen. Dabei möchte ich noch einmal hervorheben, dass es sich bei diesen nicht einmal um Vergangenheiten handelt, sondern dass Oda es geschafft hat sehr emotionale Augenblicke in einen Krieg einzubauen. Anfangen will ich mit dem Moment, wo Squardo Whitbeard mit seinem Schwert durchstößt, weil Akainu ihn davon überzeugen konnte, dass Newgate seine Verbündeten an die Marine verkaufte, um Ace zu retten, was jedoch nicht der Wahrheit entsprach. Und obwohl Squardo Whitebeard verraten hatte und diesen auch noch schwer verletzte, verzieht der Kaiser ihm und betrachtete ihn immer noch als seinen Sohn, was dessen Liebe zu seiner Bande sehr gut wiederspiegelte.
Mein zweites Beispiel ist eine der bekanntesten Momente des Krieges: Ace’ Tod. Als Ruffy die Vivre Card seines großen Bruders verlor, wollte er sie wieder aufheben, wodurch er kurz abgelenkt war. Akainu wollte diese Chance nutzen, um ihn zu töten, jedoch ging Ace dazwischen, wodurch er von Sakazukis Magmafaust durchbohrt wurde. Dadurch wurden seine sämtlichen Organe verbrannt, wodurch er schlussendlich in Ruffys Armen starb. Für mich unumstritten der traurigste Moment in diesem Arc und zudem eine der traurigsten Momente in One Piece überhaupt. Nicht nur Ace’ Tod an sich, sondern auch Ruffys Verzweiflung und Trauer machen diese Szene so emotional.
Mein letztes Beispiel ist ein weiterer Tod: Der Tod von Edward Newgate. Als Blackbeard ebenfalls beim Marineford auftauchte, grifft Whitebeard ihn an. Kurz darauf wehrte sich Teach und schoss mit seiner gesamten Bande auf den schwer angeschlagenen Kaiser, bis dieser schließlich im Stehen starb. Dieser Moment ist nicht nur emotional, sondern auch episch und ein der Tod im Stehen ist in meinen Augen ein würdiges Ende für diesen legendären Piraten gewesen, vor allem im Zusammenhang mit der Erklärung, welche Wunden Whitebeard im Krieg erlitt und überlebte. Darüber hinaus beendete dies auch die alte Ära, wodurch gleichzeitig auch die aktuelle Ära begann.

Wie oben gesagt, denke ich, dass diese Beispiele begründen, weswegen ich diesen Arc als Höhepunkt der Handlung vor dem Zeitsprung betrachte. Man sollte zudem bedenken, dass diese achte Momente nur Beispiele waren und es sogar noch mehr erwähnenswerte Momente gibt.
Schlussendlich kann ich sagen, dass mir die Kämpfe und die Handlung sehr gefallen haben, aber dennoch ist dieser Arc für mich nicht der beste, gehört aber definitiv zu meinen Favoriten.


Lars:
Für mich persönlich ist der Marineford Arc bis jetzt mein ungeschlagener Lieblings-Arc, alleine schon wegen dem Wechsel von überragenden Kämpfen, die von vielen neuen Charakteren bestritten wurden zu emotionalen Momenten. Aber auch der Anlass für diesen Arc und der Fakt, dass Ruffy dort als unerfahrener Rookie ohne seine Freunde mit den Stärksten der One Piece-Welt kämpft, fließen in meine Meinung mit ein.

Wie gesagt, ich finde den Anlass für diesen Arc einfach überwältigend. Allein die Tatsache, dass Ruffys Bruder, Portgas D. Ace, im Marineford Arc hingerichtet werden soll und somit der Mittelpunkt von diesem ist, wodurch dementsprechend die gesamte Handlung auf Ace' Rettung basiert, verspricht, dass dieser Arc Ausmaße annehmen wird, die bisher noch kein Arc gezeigt hat. Es fängt bereits beim Start des Krieges der Besten an, der durch Whitebeards Auftritt ausgelöst wird. Denn dieser zeigt eindeutig, dass uns ein episches Aufeinandertreffen erwartet. Die Whitebeard-Bande hat ihr Schiff ummanteln lassen, um sich Unterwasser dem Marinehauptquartier zu nähern. Während sich die Marine auf das Meer konzentrierte und auch ihre Streitkräfte dort positionierten, tauchte Edward Newgate überraschend mitten in der Bucht auf, zusammen mit den Divisionen seiner Whitebeard-Bande, die allesamt entschlossen sind Ace' Hinrichtung zu verhindern. Und gegenüber steht die höchste Kriegsmacht der Marine. Dahingegen hatte Ruffy zwar auch einen sehr gelungen Auftritt, jedoch einen humorvollen. Dieser flog nämlich zusammen mit den Ausbrechern aus dem Impel Down aus dem Himmel mitten ins Kampfgeschehen.

Was mich an diesem Arc jedoch am meisten begeistert, ist die Tatsache, dass die Stärke der im Arc vorkommenden Charaktere eine noch nie dagewesene Stufe erreicht. Ruffys Stärke steht dahingegen in gar keinem Verhältnis, was den Marineford Arc für mich noch interessanter machte. Man hat hier bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Neue Welt bekommen und hat zu sehen bekommen, wie stark kommende Verbündete und Feinde ungefähr sein werden. Wie gesagt, stellte diese Stärke Ruffys Kraft in den Schatten, wodurch seine Aktionen in meinen Augen aber sogar noch besser wurden. Ich fand, dass der Strohhut-Kapitän in diesem Arc ziemlich gut dargestellt wurde, da er ziemlich viele Hindernisse überwand, von denen man dachte, dass er daran scheitern würde beziehungsweise, dass er sich gar nicht erst an diesen Hindernissen versuchen würde. So war zum Beispiel Ruffys Ansage gegenüber Whitebeard ein persönlicher Höhepunkt in diesem Arc. Zudem fieberte ich mit ihm mit und hoffte, dass es dem Strohhut-Kapitän gelingt seinen Bruder zu befreien, auch wenn es schlecht für ihn aussah.
Ruffy hat im Marineford Arc einfach alles gegeben: Er bat Ivankov erneut darum, dass er seine Adrenalin-Hormone bei ihm anwendet, obwohl diese ihm im Nachhinein schadeten. Er ließ sich von Jimbei mithilfe von dessen Fischmenschenkarate über die einschließenden Mauern schleudern, wodurch er direkt vor den drei Admirälen landete. Jedoch stellte sich der Strohhut-Kapitän diesen und legte sich später auch noch mit Garp an, wohl wissend, dass er schwächer ist als diese Charaktere. Ruffys Wille seinen Bruder zu retten, machte die Handlung für mich sehr spannend und emotional, obwohl man davon ausgehen musste, dass er eigentlich keine Chance hatte sich gegen all die anwesenden Feinde zu behaupten. Dazu kommt auch noch, dass Ace gar nicht wollte, dass Ruffy ihn rettet. Als der Kommandant der zweiten Division erklärt, dass er seine eigenen Freunde und sein eigenes Abenteuer hat und ruft, dass Ruffy nicht das Recht hat sich darin einzumischen, ruft dieser nur zurück, dass er sein kleiner Bruder ist. Allein diese Tatsache reichte für den Strohhut-Kapitän aus, um sein Leben für Ace' Rettung zu riskieren,.

Schlussendlich gelang es dem Gummimenschen zwar Ace zu befreien, jedoch wurde dieser von Akainu so sehr provoziert, dass er sich auf einen Kampf gegen den Admiral einließ, aus dem klar ersichtlich wurde, dass der Kommandant der zweiten Division unterlegen war. Und dann nutzte Sakazuki auch noch einen unachtsamen Moment von Ruffy aus, um diesen anzugreifen. Jedoch entschied sich Ace dazu dazwischen zu gehen und opferte sich für seinen kleinen Bruder. Dies war für mich ein emotionaler Tiefpunkt dieses Arcs, jedoch war diese Szene eine der wichtigsten Momente des Marineford Arcs. Ich konnte mir nicht einmal ansatzweise vorstellen welchen Schmerz Ruffy in diesem Moment fühlte. Meiner Meinung nach fühlt man in diesem Moment mit allen Charakteren mit. Nach all den Rettungsversuchen hatten sie es endlich geschafft Ace zu retten und dennoch starb er am Ende. Man kann den Schmerz der Charaktere wirklich fühlen und diese Szene ist wirklich sehr schmerzhaft. Ace' Tod lässt auch Ruffys Vergangenheit deutlich trauriger erscheinen, liefert aber auch gleichzeitig den Grund, weshalb der Strohhut-Kapitän seinen Bruder unter allen Umständen retten wollte und, weshalb er sich von niemanden stoppen lassen wollte. Und dies waren nur einige ausgewählte Aktionen von Ruffy, die ich erwähnen wollte.
Es gibt im Marineford Arc noch viele weitere sehr emotionale Momente, die dazu beitragen, dass dieser Arc mein Lieblings-Arc ist. Zum Beispiel der Sturm von Little Oz Jr. Auf das Schafott, um Ace zu befreien, um sich für dessen Hilfe in der Vergangenheit zu revanchieren. Und auch die Momente, wo Ace meint, dass seine Freunde nicht für ihn kämpfen sollen, sind einfach überragend. Gerade diese Szenen machen es im Nachhinein sogar noch schlimmer, dass Ace in den Armen seines kleinen Bruders gestorben ist. Wie oben bereits erwähnt, kommen zu Ace' Tod auch noch die Reaktionen der anderen Charaktere hinzu, welche dafür sorgen, dass dieser Moment sogar noch emotionaler wird.

Wie anfänglich erwähnt, gab es häufiger Wechsel zwischen Kämpfen und emotionalen Momenten. Dazu gehört auch der Moment, wenn Whitebeard nach Ace' Tod wütend anfängt Amok zu laufen und dabei Großteile der Insel zerstört hat.
Aber nicht nur die Wechsel, sondern die Kämpfe generell gefielen mir sehr gut. Wir hatten zur Abwechslung die Chance neue Charaktere mit ihren neuen Fähigkeiten zu sehen, deren Stärke, wie oben bereits beschrieben, deutlich über der von Ruffy liegt. Dieses Ausmaß an Kraft war uns bisher nur von Rayleigh bekannt, der jedoch so gut wie nichts von seinen Fähigkeiten zeigte.
Und auch bereits bekannte Charaktere waren am Krieg der Besten beteiligt, unter anderem Charaktere wie Mihawk und Moria. Von vielen bekannten Charakteren wusste man zwar ein wenig von deren Kraft, aber bei weitem nicht Alles. Als Beispiel möchte ich hier Falkenauge nehmen, dessen Stärke uns zwar ungefähr bekannt war, aber dennoch konnte er in diesem Arc deutlich besser seine Fähigkeiten demonstrieren.
Zudem fand ich es einfach unglaublich, dass die Kommandanten der Whitebeard-Bande mit den Samurais der Meere und der höchsten Kriegsmacht der Marine mithalten konnten, wodurch dieser Krieg den Titel „Krieg der Besten“ wirklich verdient. Die Kämpfe, die während dieses Krieges zustande kamen, zeigten deutlich, dass Ruffy sein zweijähriges Training dringend benötigte, ansonsten hätte er keine Chance gehabt sich in der Neuen Welt mit Gegnern zu messen, die so stark sind, wie die Kontrahenten im Krieg der Besten.
Jedoch muss ich sagen, dass mir ein Kampf nicht gefiel, nämlich der Kampf zwischen Whitebeard und Blackbeard. Ich war zwar ziemlich überrascht über Teachs Auftritt, wollte aber gleichzeitig nicht, dass noch eine weitere Person stirbt. Aber als Newgate schlussendlich doch seinen unzähligen Verletzungen erlag und starb, demonstrierte er noch ein letztes Mal, dass er ein Monster ist und die aktuell herrschende Ära geprägt hat. Am Ende starb er nämlich im Stehen. Selbst im Tod gab sein Körper nicht nach, was ein mehr als würdiger Tod für einen Charakter wie Whitebeard ist.
Nach Newgates Tod folgte dann auch noch die Tatsache, dass Blackbeard sich dessen Erdbeben-Frucht aneignete, wodurch am Ende des Arcs noch sehr viele Fragen im Raum blieben, obwohl während des Krieges sehr viel geklärt wurde.

Aber nicht nur, dass Blackbeard einen überraschenden Auftritt hatte, darüber hinaus tauchte wenig später auch noch Shanks auf, der Corby vor Akainus Angriff beschützte, nachdem Ersterer mit einer emotionalen Rede versuchte den Krieg zu beenden, um noch mehr Opfer zu vermeiden.

Neben den ganzen Kämpfen finde ich auch all die Rettungsversuche unglaublich, bei denen viele Verbündete ihre Fähigkeiten demonstrierten. Darunter waren auch viele neue Teufelskräfte, von denen einige mein Interesse weckten, allen voran die Teufelsfrucht von Marco. Am meisten daran gefällt mir, dass Ruffy mal nicht nur mit seiner Bande kämpft, sondern eben mit diesen neuen Verbündeten.

Ein weiteres Highlight des Marineford Arcs ist für mich der Vergleich der Insel vor dem Krieg mit dem Zustand nach dem Krieg. Das Marinehauptquartier war fast vollkommen zerstört und auch die Insel an sich wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Das zeigt meiner Meinung nach deutlich, wie heftig dieser Krieg war. Und dabei wurde dieser auch noch von Shanks und Sengoku beendet, ansonsten hätte er wahrscheinlich so lange angedauert, bis eine der Seiten komplett besiegt worden wäre. Vermutlich wäre in diesem Fall das Marineford vollkommen zerstört worden.

Mir gefällt auch Ruffys Abschied von Ace, bei dem der Strohhut-Kapitän die Glocke auf dem Marineford läutet. Dies ist in meinen Augen ein perfekter Abschluss dieses epischen Aufeinandertreffens.
Ich habe zwar schon viele Gründe genannt, weshalb ich diesen Arc so sehr mag und habe auch viele meiner Höhepunkte beschrieben, aber im Endeffekt kann ich nicht alle Punkte aufführen, die diesen Arc für mich so perfekt machen.
Es gab auch noch Akainus unfairen Trick, durch den er Squardo dazu brachte Whitebeard anzugreifen. Außerdem gefällt mir auch das Aufeinandertreffen von Bartholomäus Bär und Emporio Ivankov. Es gibt einfach so viele herzzerreißende und spannende Momente in diesem Arc, die ich unmöglich alle aufzählen kann.
Aber einen letzten Moment möchte ich noch nennen. Und zwar, dass Whitebeard kurz vor seinem Tod noch sagte, dass das One Piece existiert. Dadurch wurde die alte Ära von Edward Newgate beendet und eine neue brach an. Und diese neue Ära hat gerade erst angefangen. Ich bin mir sicher, dass in dieser Ära noch sehr viele Dinge passieren werden, die die Welt erschüttern lassen werden.

Letztendlich will ich noch einmal hervorheben, wie sehr ich diesen Arc mag, trotz all der traurigen Momente, die in diesem passiert sind. Ich hatte sehr viel Spaß, als ich den Marineford Arc gesehen hab, wie eigentlich bei jedem Arc in One Piece. Jedoch ist er für mich auch eine Besonderheit, da Ruffy ausnahmsweise mal nicht im Mittelpunkt steht und der Stärkste im Arc ist. Darüber hinaus hat er auch seine Freunde nicht dabei, dafür hat er aber viele neue Freundschaften geschlossen und somit auch Verbündete gewonnen.
Dieser Arc ist aus all diesen Gründen mein Favorit.


Wir haben in unseren Texten einige Momente aus dem Marineford Arc aufgezählt, aber was ist euer Lieblingsmoment? War euer Favorit dabei oder fehlt dieser noch? Und wie fandet ihr den Arc allgemein?

Freitag, 15. Mai 2015

Arc-Review: Arlong Arc

Allgemeines:
Der Arlong Arc ist der fünfte Arc sowohl im Manga, als auch im Anime. Nachdem Nami im Don Creek Arc mit der Flying Lamb geflohen war, erzählt dieser Handlungsabschnitt, wie die Strohhut-Bande die Navigatorin auf die Konomi-Inseln verfolgt, welche zu dem Zeitpunkt von den Arlong-Piraten, eine Piratenbande aus Fischmenschen, beherrscht werden. Nach dem Arlong Arc folgt im Manga der Logue Town Arc, wohingegen im Anime die Cover-Story von Buggy, nach dessen Niederlage, erzählt wird. Der Arc beinhaltet 27 Kapitel beziehungsweise 14 Episoden.

Fabian:
Der Arlong Arc gehört bis heute zu meinen Favoriten. Zum einen war der Einstieg in den Arc meiner Meinung nach bereits ziemlich genial. Denn als Nami zusammen mit der Flying Lamb floh, war ich zuerst ein wenig verwirrt und enttäuscht. Als man aber dann sah, dass die Navigatorin während ihrer Flucht weinte und sie dann auch noch sagte, dass sie die Strohhut-Bande wiedersehen will, war ich sehr an ihrer Hintergrundgeschichte interessiert. Darauf folgte aber erst einmal der Kampf zwischen den Köchen des Baratié und der Don Creek-Bande, wodurch die Spannung auf den Arlong Arc für mich noch einmal deutlich erhöht wurde.

Was mir auch sehr gut gefällt, ist wie Nami in dem Arc herübergebracht wurde. In einem Moment sieht man ihre eiskalte Seite, die es so erscheinen lässt, als ob die Navigatorin wirklich ein vollständiges Mitglied der Arlong-Bande ist und im nächsten Moment sieht man ihre wahre Seite, die niemanden verletzen will und nur versucht ihr Dorf zurückzukaufen. Meiner Meinung nach sieht man das ziemlich deutlich am Anfang des Arcs, wo Nami vor den Toren des Arlong Parks Chabo, ein kleiner Junge, der versucht Arlong anzugreifen, skrupellos zu Boden schlägt. Als sie dann später auf Zorro trifft, der von Lysop und Johnny zurückgelassen und dadurch gefangengenommen wurde, versichert sie ziemlich überzeugend, dass sie ein Mitglied von Arlongs Piratenbande ist. Erst als Zorro sich gefesselt ins Wasser stürzt und von Nami gerettet wird, sieht man erneut ihre wahren Ansichten, auch wenn sie den Schwertkämpfer kurz darauf wieder zu Boden schlug. Auch finde ich sehr gut gelöst, wie die Navigatorin es schafft den Strohhüten insgeheim zu helfen. So befreite sie Zorro aus seiner Zelle und tat so, als ob sie Lysop in einem Kampf erstach, damit die Arlong-Piraten ihn nicht umbrachten. Im letzteren Fall hat sich Nami dabei sogar selbst in den Handrücken gestochen, damit ihr Plan aufgeht.Aber auch Ruffys Verhalten während des Arcs finde ich sehr gut in Szene gesetzt. Sein Verhalten spiegelt meiner Meinung nach auch perfekt Ruffys Charakter wieder. So zeigt er, dass er immer zu seinen Freunden hält, egal was passiert. Obwohl es so aussah, als ob Nami die Strohhut-Bande verraten hatte, man ihm erzählte, dass sie zu den Arlong-Piraten gehört und ihm sogar erklärt wurde, dass die Navigatorin Lysop umgebracht hat, hielt Ruffy zu Nami und wollte all diesen Fakten nicht glauben. Dieses Vertrauen hat sich am Ende des Arcs dann auch endlich bezahlt gemacht. Denn als die Marine Namis Geld beschlagnahmte und damit jegliche Hoffnung, dass die Navigatorin ihr Heimatdorf zurückkaufen könnte, zunichte machte, stellte sich kurz darauf auch heraus, dass dies Arlongs Plan war, der sein Versprechen nicht einlösen wollte und Nami hereinlegte, damit diese die geforderten 100 Millionen Berry nicht aufbringen konnte. Und als dann auch noch die Dorfbewohner von Kokos sich dazu entschieden die Arlong-Bande herauszufordern, war Ruffy immer noch da, um Nami zu helfen. Und als sie dann endlich den Gummimenschen bat ihr zu helfen, machten sich Ruffy, Zorro, Lysop und Sanji auf den Weg zum Arlong Park. Das zeigt meiner Meinung nach deutlich, dass der Zusammenhalt der Strohhut-Bande bereits damals sehr stark war. Aber auch, dass Johnny und Yosaku die Fischmenschen konfrontierten, als sie von Arlongs hinterhältigen Plan erfahren haben, zeigt mir auch, dass die beiden Kopfgeldjäger gute Menschen sind, immerhin haben sie vorher verkündet sich nicht mit Arlong und seiner Bande anlegen zu wollen.

Dies führt mich auch sofort zu meinem nächsten Pluspunkt für diesen Arc: Die Kämpfe zwischen den Strohhüten und den Fischmenschen. Ich finde alle vier Kämpfe hervorragend, wobei ich sagen muss, dass der Kampf zwischen Ruffy und Arlong bis heute einer meiner liebsten Kämpfe ist. Aber auch die anderen Kämpfe haben unglaublich gute Stellen.

Beim Kampf zwischen Zorro und Okta fand ich es sehr beeindruckend, dass sich der Piratenjäger mehr oder weniger problemlos gegen sechs Schwerter gleichzeitig verteidigen konnte und das trotz der Verletzung, die er durch den Kampf gegen Falkenauge hatte.

Bei dem Kampf von Sanji und Schwarzgurt fand ich es ziemlich interessant zu sehen, wie Fischmenschen unter Wasser kämpfen, so wurde immer betont, dass sie unter Wasser unschlagbar sind. Dafür hat sich Sanji meiner Meinung nach ziemlich gut behauptet. Am besten gefiel mir aber das Ende des Kampfes, wo Schwarzgurt behauptet hat, dass der Koch niemanden beschützen könne und daraufhin von Sanji vernichtend besiegt wurde. Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass dies der erste richtige Kampf von Sanji war. So war sein Duell gegen Perle Eisenschild nicht fair, da er von Gin erpresst wurde und zudem wurde Perle am Ende von Gin besiegt. Und sein Kampf gegen den ersten Offizier der Creek-Piratenbande wurde ja von Don Creek mit seinem MH5 vorzeitig beendet.

Lysops Kampf mag ich von den Drei am meisten, da er deutlich gezeigt hat, dass auch er ein guter Kämpfer ist, wenn er sich anstrengt. Der Moment, als er sich tot stellte, um Kiss zu entgehen, aber sich dann dazu entschied für Nami sein Bestes zu geben und sich Kiss zu stellen, finde ich einfach großartig.

Und schlussendlich der Kampf gegen Arlong, bei dem ich vor allem das Ende im Seekartenzimmer fantastisch finde. Ruffys Wut als er den blutverschmierten Federkiel entdeckt und realisiert, dass Arlong Nami in diesem Zimmer gequält hat. Als der Fischmensch dann auch noch fragt, ob der Strohhut-Kapitän Nami besser „benutzen“ kann, verliert Ruffy vollkommen die Beherrschung und fängt an das Zimmer zu zerstören. Dies rührt Nami, die sich außerhalb den Kampf anschaut, zu Tränen und sie bedankt sich bei Ruffy. Dies ist einer der Gründe, weshalb ich Ruffy so sehr mag. Er kümmert sich sehr um seine Freunde und wusste in diesem Moment genau was er tun muss: Er muss den Raum zerstören, der Namis Vergangenheit bestimmt hat und sie all die Jahre über so gequält hat. Schlussendlich setzt er seinen Plan dann auch in Tat um und zerstört mit einer Gum-Gum-Axt nicht nur den Raum, sondern den gesamten Arlong Park und besiegt dabei auch Arlong. Danach erhebt er sich wieder aus den Trümmern und ruft zu Nami, dass sie zu seiner Bande gehöre, woraufhin die Navigatorin zustimmt und damit wieder der Bande beintritt.

Am Schluss möchte ich noch auf einen Punkt eingehen, der mir ebenfalls stark an diesem Arc gefallen hat: Namis Vergangenheit. Ihre Vergangenheit gehört für mich zu den traurigsten Momenten in One Piece. Zuerst einmal die Tatsache, dass ihr ursprüngliches Heimatdorf vollkommen zerstört wurde, wobei vermutlich auch ihre leiblichen Eltern starben. Aber dass Bellemere in dieser Situation Nami und Nojiko aufnahm, fand ich unglaublich emotional und zeigte mir, dass sie eine sehr warmherzige Mutter ist. Dies machte ihren Tod im späteren Verlauf umso trauriger. Aber am schlimmsten fand ich, dass Nami danach acht Jahre lang für die Arlong-Bande arbeiten musste und gleichzeitig versuchte Geld anzusparen, um ihr Heimatdorf freizukaufen. Auch die Tatsache, dass sie niemanden um Hilfe bitten wollte, da sie Angst hatte jemanden in Gefahr zu bringen, hat mich emotional sehr berührt.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich diesen Arc einfach nur genial finde. Die Atmosphäre, die Charaktere, die Vergangenheit und die Kämpfe haben alle zusammen eine geniale Handlung erschaffen. Und meiner Meinung nach haben es bisher nur wenige andere Arcs geschafft diese Genialität zu erreichen oder zu überbieten. Und so bleibt dieser Arc, wie bereits am Anfang erwähnt, einer meiner liebsten.


Lars: 
Der Arlong Arc ist meiner Meinung nach einer der besten, die es bis jetzt gab. In meinen Augen passte alles zusammen: Die Atmosphäre, der Handlungsverlauf innerhalb des Arcs und auch die Bedeutung für die zukünftige Geschichte. Dies sind aber nicht die einzigen Punkte, die mir während des Aufenthalts in Kokos gefielen. Dazu kommt nämlich noch die Entwicklung der einzelnen Charaktere, insbesondere die von Ruffy und Nami.

Ein weiterer Grund, weshalb dieser Arc zu meinen Favoriten zählt, ist die Tatsache, dass die Handlung von One Piece seit Namis ersten Auftreten bereits einige Aspekte aufgriff, die erst in diesem Arc erklärt wurden. So wurde uns die Navigatorin als Diebin und Piratenhasserin vorgestellt und hat sich auch geweigert Ruffys Piratenbande beizutreten und ist stattdessen nur ein Bündnis mit ihm eingegangen. Als Nami dann während des Don Creek Arcs mitsamt der Flying Lamb floh und sich während der Flucht fragte, ob sie Ruffy und die anderen noch einmal wiedertreffen würde, konnte ich persönlich nicht mehr erahnen, wohin die Handlung noch verlaufen wird. Später kam dann eine Wendung, die mich sehr überrascht hat. Als Lysop vor den Fischmenschen fliehen wollte, kam ein Moment, wo Nami scheinbar Lysop erstach. Diese Szene konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig verstehen, machte die Handlung für mich aber dramatischer. Was mich ebenfalls überraschte, war Ruffys Reaktion auf Namis Tat. Als Johnny, der mit eigenen Augen sah, wie Nami Lysop angriff, erklärte, was passiert war, verteidigte der Strohhut-Kapitän die Navigatorin. Er konnte nicht glauben, dass Nami einen ihrer Freunde angreifen würde. Kurz darauf traf Nami auf Ruffy, Zorro, Sanji, Johnny und Yosaku und teilte den Fünf aggressiv und deutlich mit, dass sie die Insel verlassen sollen. Nachdem die Navigatorin wieder gegangen war, tauchte zu meiner Verwunderung Lysop wieder auf, der erklärte, dass sich Nami in die eigene Hand stach, um ihn vor den Fischmenschen zu beschützen. Denn hätten diese ihn angegriffen, wäre er vermutlich gestorben. Als ich von Namis wahrem Vorgehen erfahren hatte, war ich ziemlich überrascht.

Als später dann Nojiko der Strohhut-Bande, sowie Johnny und Yosaku, erklären wollte, weshalb Nami einen Hass auf Piraten hegt und was allgemein in der Vergangenheit auf der Insel passiert war, trennte sich Ruffy von dem Rest der Gruppe, mit der Begründung, dass er sich dafür nicht interessiert. Bei diesem Verhalten war ich erneut überrascht, da ich den Sinn hinter Ruffys Entscheidung nicht wirklich verstand.
Die Vergangenheit von Nami, ihrer Halbschwester Nojiko und ihrer Stiefmutter Bellemere hat mich emotional sehr berührt. Ich fand bereits die Tatsache, dass Bellemere die beiden Mädchen als ihre Ziehtöchter aufnahm, sehr bewegend. Vor allem wenn man bedenkt, dass die ehemalige Marinesoldatin nur wenig Geld hatte und trotzdem ihr Bestmögliches gab, um Nami und Nojiko aufzuziehen. Zudem finde ich es faszinierend, dass Nami durch Bellemeres Orangenplantage eine so starke Verbindung zu diesem Obst hat.
Allerdings folgte darauf eine Szene, die meiner Meinung nach zu den traurigsten in der gesamten Handlung von One Piece gehört. Gerade weil man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen konnte, wurde diese Szene umso schlimmer. Da Bellemere nicht genug Geld hatte, um sowohl für ihre Töchter, als auch für sich die geforderten Tribute zu zahlen, entschied sie sich dazu, nur das Geld für die beiden Mädchen zu bezahlen. Da sie nun für sich selbst nicht mehr genug Geld hatte, wurde sie von Arlong erschossen, vor den Augen von Nami und Nojiko. Dieser Moment wird sogar noch trauriger, wenn man darüber nachdenkt, dass sich Nami kurz zuvor mit Bellemere gestritten hatte. Ich konnte es nicht fassen, dass eine so gutherzige Person, die sich so sehr für ihre Kinder einsetzt, einfach so umgebracht wurde. Wie bereits erwähnt, gehört diese Szene für mich zu den emotionalsten Momenten in One Piece.
Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass sich Nami kurz darauf Arlong anschloss, um Kokos freikaufen zu können. Das damals noch zehnjährige Mädchen wurde von der Bande gezwungen Seekarten zu zeichnen und musste darüber hinaus auch noch 100 Millionen Berry aufbringen, damit Arlong ihr Heimatdorf in Frieden lässt.
Nachdem ich nun Namis Vergangenheit kannte, konnte ich ihre Lage besser nachvollziehen und konnte nun auch verstehen, weshalb Nami bei ihrem ersten Treffen mit Ruffy so gehandelt hat, wie sie es tat. Außerdem wusste ich nun, weshalb sie einen so großen Hass gegen Piraten hegte und warum sie zu einer Diebin wurde. Durch diese Erfahrungen hat sich bei Nami aber auch ein Hass gegen Fischmenschen gebildet. Dies ist vor allem im weiteren Verlauf der Handlung wichtig. So konnte Nami später sogar Okta verzeihen. Auch wenn dieser Wandel nicht der einzige ist, finde ich ihn dennoch ziemlich beeindruckend. Immerhin gab sie dem Fischmenschen eine zweite Chance, was wahrscheinlich nicht jeder gemacht hätte, wenn man bedenkt, was Nami alles erlebt hat. Ich persönlich hätte es ihr auch nicht übel genommen, wenn sie sich dazu entschieden hätte Okta nicht zu verzeihen.

Des Weiteren gibt es in dem Arc auch noch einen Moment, der mich ziemlich wütend gemacht hat. Wie sich später herausstellte, hatte sich Arlong mit dem Marinekapitän Ratte zusammengeschlossen. Dabei wurde dieser über Namis Schatz informiert, der zu diesem Zeitpunkt 93 Millionen Berry umfasste. Mit diesem Betrag hatte Nami schon fast das geforderte Geld zusammen, um Kokos freikaufen. Ratte beschlagnahmte nicht nur den gesamten Schatz, sondern verwüstete auf der Suche nach dem Versteck auch noch die Orangenplantagen von Bellemere. Nami war zwar unglaublich sauer, war allerdings machtlos und konnte sich nicht wehren. Als die Dorfbewohner davon erfuhren, entschlossen sie sich dazu Arlong anzugreifen. Denn es stellte sich heraus, dass das gesamte Dorf über Namis Plan Bescheid wusste. Ich fand es ziemlich beeindruckend, dass die Bewohner für Nami kämpfen wollten. Zwar versuchte die Navigatorin die Dorfbewohner aufzuhalten, scheiterte jedoch. Aus Verzweiflung und Wut auf Arlong fing sie an auf ihr Tattoo, welches das Symbol der Arlong-Piratenbande darstellte, einzustechen. Ruffy, der bis zu diesem Zeitpunkt keine große Rolle in der Handlung des Arcs gespielt hatte, hielt sie aber davon ab sich weiter zu verletzen. Dass Nami dann Ruffy um Hilfe bat, fand ich sehr überwältigend. Der Gummimensch setzte seiner Navigatorin seinen Strohhut auf, obwohl normalerweise niemand seinen Hut berühren darf und machte sich mit Zorro, Lysop und Sanji auf den Weg zum Arlong Park.
Der Weg der Bande zum Arlong Park wurde mit dem Soundtrack „Overtaken“ untermalt. Diesen haben wir bereits in einigen anderen Artikeln genannt, dennoch will ich ihn hier nicht unerwähnt lassen. Nicht nur, dass er zu meinen persönlichen Favoriten gehört, er ist meiner Meinung nach auch sehr passend für den Auftakt eines Kampfes, der aufgrund einer so dramatischen und traurigen Vergangenheit zustande gekommen ist. Zudem ist es ein Kampf gegen eine Rasse, die deutlich stärker sein soll als normale Menschen. Für mich passte der Soundtrack perfekt zu der Situation.
Als die Strohhut-Piraten gegen die Arlong-Bande kämpften, gehörte Nami zu den Zuschauern und man konnte ihr anmerken, dass sie froh darüber war, dass Ruffy, Zorro, Lysop und Sanji ihre Freunde waren. Auch Ruffys Rede über seine Freunde, dass er sie braucht, da sie Fähigkeiten haben, die er nicht beherrscht, zeigte mir erneut, dass für den Strohhut-Kapitän seine Freunde am wichtigsten sind und dass er alles für sie macht, damit sie glücklich sind. So kann er auch nicht mitansehen, wie einer seiner Freunde traurig oder unglücklich ist.
Neben den Kampf zwischen Ruffy und Arlong, der zwischendurch unterbrochen wurde, fand ich auch beeindruckend, dass Zorro sich trotz der Verletzung, die er durch Mihawk erlitt, gegen Okta behaupten konnte. Aber auch Lysop hat mich überrascht, so geht man eigentlich davon aus, dass er zu viel Angst hat, um zu kämpfen. Dennoch gelang es dem Schützen mit einigen Tricks Kiss zu bezwingen.
Mein persönliches Highlight war allerdings, dass Ruffy anfing Namis Arbeitszimmer zu zerstören, wobei er sämtliche Seekarten und Möbel aus dem Gebäude herausschleuderte. Dadurch sorgte er dafür, dass Nami ihren Schmerz vergessen konnte, immerhin war der Raum einer der Gründe, weshalb die Navigatorin traurig war. Als Arlong dann auch noch behauptete, dass Nami und er Freunde wären, besiegte Ruffy den Fischmenschen mit einer Gum-Gum-Axt, wodurch er gleichzeitig auch den gesamten Arlong Park zerstörte. Danach rief der Strohhut-Kapitän Nami zu, dass sie Freunde sind und dass er ihr immer helfen wird. Zudem stellte er klar, dass die Navigatorin nun ein Teil seiner Bande ist. Ich fand diesen Moment einfach überwältigend.
Wie ich bereits am Anfang erwähnte, fand ich die Entwicklung von Nami und Ruffy ziemlich gut. Ich denke, dass ich dazu nicht mehr viel sagen muss, da die Entwicklungen für sich selbst sprechen.
Zuletzt will ich noch erwähnen, dass ich es sehr schön fand, dass Nojiko Nami ihren Goldreif übergab. Zudem fand ich die Tatsache, dass Nami die Insel verließ, ohne dass jemand Danke sagen konnte und bei ihrer Abreise auch noch die Geldbeutel aller Dorfbewohner stahl, ebenfalls sehr schön und darüber hinaus passte diesen Verhalten auch sehr gut zu dem Charakter.

Abschließend will ich noch einmal betonen, dass ich den Arlong Arc sehr gelungen finde, vor allem die Tatsache, dass die bisherige Handlung auf diesen Arc vorbereitet hat. Ich finde, dass dadurch die Handlung ein wenig dramatischer und spannender wurde. Ich kann mir den Arlong Arc auch mehrmals anschauen, da er meiner Meinung nach eine gute Mischung aus Humor, Spannung und traurigen und dramatischen Szenen bietet.


Was haltet ihr von dem Arlong Arc? Gehört er für euch ebenfalls zu den Favoriten oder mögt ihr ihn eher nicht?

Freitag, 21. November 2014

Arc-Review: Skypia

Allgemeines:
Der Skypia Arc spielt nach dem Jaya Arc, welcher bereits teilweise auf die Sky Island einging. Nach diesem folgte im Manga der Davy Back Fight und im Anime der G8 Filler. Der Skypia Arc ist der zwölfte des Manga beziehungsweise der 18. des Anime. Er umfasst im Manga 67 Kapitel und im Anime 43 Episoden.

Fabian:
Meine Meinung über den Skypia Arc ist zwiegespalten: Zum einen finde ich, dass die namengebende Himmelsinsel Skypia zu den schönsten Orten in One Piece gehört. Sowohl die Sky Island an sich, als auch der Upper Yard sind meiner Meinung nach sehr schön gestaltet.

In meinen Augen wirkte die Handlung dieses Arcs am Anfang sehr stark abgetrennt vom Rest von One Piece. Allerdings erkannte ich später, dass er Grundsteine für sehr viele wichtige Dinge in der Zukunft gelegt hat. So stammen die Diale, welche später vermehrt zum Einsatz kamen, wie zum Beispiel in Namis verbesserten Klimataktstock oder das Impakt-Dial welches von Lysop im Kampf gegen Ruffy benutzt wird. Darüber hinaus sieht Lysop auf dieser Insel den Klabautermann der Flying Lamb, welcher den Geist des Schiffes darstellt. Diese Tatsache wurde im Water 7 Arc erneut aufgegriffen und war am Ende des Enies Lobby Arc auch der Grund warum die Flying Lamb alleine bis zur Justizinsel segeln konnte. Auch offenbart das Porneglyph in der goldenen Glocke von Shandora, dass Gol D. Roger in der Lage war den Inhalt dieser zu verstehen und offensichtlich auch die wahre Geschichte kennt. Diese Erkenntnis brachte Robin dazu nicht mehr nach einem Rio-Porneglyph zu suchen, sondern alle Porneglyphe zusammenhängend zu betrachten.
Zudem finde ich den Überlebenskampf eine gelungene Abwechslung zu der normalen Handlung, wo die Strohhut-Bande oft allein gegen eine Gruppe von Feinden kämpft. Durch diesen Umstand durfte man auch einmal Kämpfe von anderen Charakteren sehen, die nicht zur Strohhut-Bande gehören beziehungsweise mit dieser verbündet sind.

Allerdings ist dies auch einer meiner größten Kritikpunkte: Ich finde die Kämpfe der Strohhüte in diesem Arc nicht sehr gut.
Den Kampf zwischen Robin und dem Obergefreiten Yama fand ich unspektakulär, da sich Robins Kampfstil nicht so gut für ein Duell eignet.
Sanji hat bis auf den finalen Tritt gegen den Priester Satori kaum gekämpft und wurde zwei Mal von Gott Enel besiegt.
Lysop hat gar nicht gekämpft und wurde auch von Enel besiegt.
Namis Kampf gegen Hotori und Kotori bestand auch nur aus einer Attacke, welche Nebel erzeugte und einem Angriff mit einem Impakt-Dial und war für mich dementsprechend genauso irrelevant wie der von Robin.
Choppers Kampf gegen Gedatsu fand ich ganz gut, auch wenn er vorher gegen Shura eindeutig den Kürzeren gezogen hatte.
Auch der Kampf von Zorro gegen Aum war für mich sehr gut, genauso wie der Kampf gegen den Shandia-Kämpfer Braham, vor allem da man in beiden Kämpfen Zorros neue Techniken, die fliegenden Schwerthiebe, bestaunen durfte.
Und zum Schluss der finale Kampf des Arcs: Ruffy gegen Gott Enel. Auch wenn der Anfang sehr lustig war, da Enel zu Beginn des Kampfes große Probleme damit hatte zu verstehen, dass der Strohhut ihn, trotz seiner Logiakraft, treffen konnte. Aber nachdem Enel es schaffte ihn vom Bord der Arche Maxim zu werfen, dachte ich der zweite Kampf zwischen den Beiden würde noch besser. Dieser bestand allerdings nur aus einem Gum-Gum-Gold-Gewehr. Ich persönlich fand es schade, dass es keinen richtigen Kampf gegen Enel in seiner 200 Millionen Volt-Form gab, sondern nur diesen einen Angriff, der den Gott gegen die goldene Glocke schlug und diesen dadurch besiegte.
Ein weiterer Negativpunkt in diesem Arc ist für mich der Rückblick. Zwar erfährt man wie die Himmelsinsel Skypia entstanden ist und warum Maron Noland damals diese nicht wiederfinden konnte, allerdings führte der Fakt, dass die Hauptcharaktere in diesem Rückblick nur Vorfahren von den bereits bekannten Charakteren Maron Noland und Viper zu sehen sind, bei mir für ein wenig Desinteresse, da man davor keine Verbindung zu diesen Charakteren hatte und diese auch danach nicht mehr von Relevanz waren. Das macht für mich die Rückblicke der Strohhut-Bande zu etwas Besonderem: Man hat in den meisten Fällen bereits Bekanntschaft mit der Person gemacht und hat deswegen ein Interesse mehr über diesen zu erfahren. Dies war für mich bei diesem Rückblick nicht gegeben.
Alles in allem war der Skypia Arc nicht schlecht, aber ich persönlich hätte mir ein paar bessere Kämpfe gewünscht.


Lars:
Der Fakt, dass sich die Himmelsinsel Skypia stark von den anderen bereits bekannten Inseln unterscheidet, sorgt bei mir dafür, dass ich sowohl die Idee, als auch den kompletten Arc an sich sehr interessant finde.
Bereits der Anfang mit der umgerüsteten Flying Lamb, welche auf dem Knock Up Stream in den Himmel segelte, war ein dramatischer und zugleich ein gefährlicher Auftakt für diesen Arc.
Ein weiterer positiver Punkt für diesen Arc sind die Diale. Von diesen wurden verschiedene Arten vorgestellt, die zum Teil von den Himmelsbewohnern im Alltag verwendet werden, aber auch Diale, welche für den Kampf geschaffen wurden. So nutzte Viper in seinen Kampf gegen Shura ein Rejekt-Dial. Dies hat auch gut aufgezeigt welche Kräften hinter einem Dial stecken kann. Außerdem sind Lysop und Nami, durch Einsatz von verschiedenen Dialen auch ein wenig stärker geworden.

Meiner Ansicht nach begann die richtige Handlung aber erst nach der Entführung von Zorro, Nami, Robin und Chopper. Darüber hinaus gefiel mir die Idee mit dem Überlebenskampf sehr, vor allem, da Enel behauptete, dass nach drei Stunden nur noch fünf Personen aufrecht stehen werden können. Zusätzlich erhielt man in diesem Arc die Erkenntnis, dass der Upper Yard ursprünglich aus dem Blaumeer stammt, da sich auf diesem die andere Hälfte des Hauses von Maron Cricket befindet, welches am Rande der Insel Jaya liegt. Außerdem machten die verschiedenen Prüfungen der vier Prieser, welche auf der Seite von Enel kämpften, den Upper Yard zu einem sehr gefährlichen Aufenthaltsort für Unbefugte. Auch wurden diese mit in den Überlebenskampf hineingezogen, was die Gesamtsituation, meiner Meinung nach, noch spannender machte. Zudem wurden die Priester nicht, wie üblich, komplett von der Strohhut-Bande besiegt, sondern teilweise auch von Shandia-Kriegen beziehungsweise durch deren Hilfe. Dies brachte zu meiner Freude ein wenig mehr Abwechslung in den Arc, sowie in das Gesamtkonzept von One Piece.
Allerdings lässt mich nicht nur die Gegenwart Skypias den Arc mögen, sondern auch die Vergangenheit von Shandora, sowie Robins Entdeckung eines Porneglyphs, auf dem der Name Gol D. Roger mit einem kleinen Text stand. Was mich in diesem Arc emotinal berührte, war die Szene, wo Lysop denkt den Geist der Flying Lamb zu sehen, welche sich selbst repariert. Tatsächlich stellte sich am nächsten Morgen heraus, dass sie so gut wie möglich repariert wurde. Zudem wird auch nochmal im weiteren Verlauf der Serie in Water 7 auf den Klabautermann eingegangen. Um nochmal auf die Vergangenheit Shandoras zurückzukommen, war es für mich sehr überraschend, dass sich die antike goldene Stadt auch im Himmel befindet. Gerade mit Robins Entdeckung, dass sich die Stadt unter einigen Wolkenschichten befindet, habe ich persönlich überhaupt nicht gerechnet.

Allerdings habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt zu diesem Arc. So fand ich persönlich den Kampf zwischen Ruffy und Enel nicht so gut, wie zum Beispiel den Kampf zwischen Ruffy und Sir Crocodile. Jedoch machte der Umstand, dass Nami von Enel entführt wurde und auch der Fakt, dass die letzte Attacke von Ruffy, das Gum-Gum-Gold-Gewehr, Enel gegen die goldenen Glocke schlug, wodurch dieser nicht nur besiegt wurde, sondern darüber hinaus auch noch die Glocke zum Erklingen gebracht wurde, diesen Kampf wieder zu etwas Besonderem.

Zum Schluss kann ich noch sagen, dass dieser Arc für mich durch Robin sogar noch besser wurde, da dies ihr erstes Abenteuer mit der Strohhut-Bande darstellte.



Wie findet ihr den Skypia Arc? Mögt ihr ihn oder eher nicht? Und was würdet ihr gerne verbessern?