Posts mit dem Label Unsere Meinung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Unsere Meinung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 14. Oktober 2016

Unsere Meinung: Namen übersetzen

Im heutigen Artikel geht es um unsere Meinung, ob man Namen von Charakteren übersetzen sollte oder nicht.

Wir sind der Meinung, dass sich die meisten Namen in fremden Sprachen besser anhören. In One Piece sind japanische und englische Namen am häufigsten vertreten. Ein relativ aktuelles Beispiel wären Inuarahsi und Nekomamushi, deren Namen wir sehr cool finden. Sie passen perfekt zu den Charakteren und der Klang spricht uns auch an. Im Englischen wurde ihre Namen in Dogstorm und Catviper übersetzt, was für uns schon weniger ansprechend klingt. Zieht man dies jedoch bis ins Deutsche durch, werden aus den beiden Hundsturm und Katzennatter, was beide Charaktere vollkommen ins Lächerliche zieht.
Dabei wird uns eigentlich durch das Ausbleiben der Übersetzung ein Teil des Witzes geklaut. Denn die Japaner verstehen genau das, was die Übersetzungen uns verstehen lassen: Inuarahsi heißt Hundsturm und Nekomamushi bedeutet Katzennatter. Es wäre also nicht so abwegig, dass die japanischen Fans den Namen in ihrer Sprache auch absurd finden. Jedoch lässt sich unser Problem mit der Übersetzung auch auf den Klang zurückführen. Die Charaktere Paprika, Möhre und Zwiebel sind dafür ein gutes Beispiel. Die drei Namen sind einfach nur wortwörtliche Übersetzungen von Piiman, Ninjin und Tamanegi.

Was jedoch ein weiteres Problem ist, ist die fehlende Kontinuität in der Benennung der Charaktere. Im deutschen Manga und Anime sind die Charakternamen mittlerweile eine Mischung aus Originalnamen, Abwandlungen der Originalnamen, Übersetzungen und vollkommenen Eigenkreationen. Dies macht es teilweise unmöglich auf andere Sprachen umzusteigen, da man die Hälfte der Charaktere gar nicht mehr zuordnen kann. Was bei einer Serie wie One Piece, in der jeder Charakter noch einmal relevant werden kann, sehr problematisch werden kann.
Es scheint so, als wären Charaktere umbenannt worden, solange es sich nicht zu schlecht anhört. Hachi wurde zu Okta und Tsuru zu Kranich übersetzt. Gleichzeitig stammen die Namen von Tashigi, Kuina und Nojiko ebenfalls von Vögeln. Jedoch waren die Übersetzungen zu Bekassine, Rallenvogel und Japanische Gelbe Ammer offensichtlich keine Option. Selbst wenn man Kranich mehr oder weniger als Namen verwenden kann, bereichert es den Leser/Zuschauer nicht zu wissen, dass sie nach einem Vogel benannt ist. Da sind Übersetzungen von Charakteren wie Bartholomew Kuma in Bartholomäus Bär sinnvoller, immerhin ist hier die Verbindung zu dem Tier Bär nicht unwichtig.

Einige Namen wurden auch einfach ins Englische übersetzt. Wie zum Beispiel Kuro, der zu Black wurde. Käpt'n Schwarz wäre auch kein guter Name gewesen. Shirohige und Kurohige wurden zu Whitebeard und Blackbeard, um die Namensgebung besser erkennen zu lassen. Jedoch gibt es auch in diesem Fall Fehler. Portgas. D Ace wurde zu Puma D. Ace umbenannt, da er wie sein Bruder nach einem Tier benannt werden sollte. Während die Übersetzer wenigstens darüber nachgedacht haben, dass es einen Grund dafür geben muss, weshalb er einen anderen Nachnamen trägt und ihn nicht auch Monkey D. genannt haben, wurden trotzdem falsche Schlüsse gezogen, immerhin sind die beiden keine leiblichen Brüder. Konsequenzen hatte die Änderung dennoch nicht.

Dann gibt es aber auch Namen die nicht übersetzt wurden, sondern nur leicht abgewandelt wurden. Selbst bei den Hauptcharakteren ist dies der Fall: Monkey D. Luffy wurde zu Monkey D. Ruffy, Roronoa Zoro zu Lorenor Zorro und Usopp zu Lysop. Vom Sinn her ist keine Veränderung erkennbar, lediglich der Klang ist verändert - die Namen hören sich deutscher an. Leichter auszusprechen sind sie trotzdem nicht und auch das "Eindeutschen" ist relativ sinnlos, wenn es weiterhin englische und japanische Originalnamen gibt.

Während wir bei einigen Charakteren erst die Namensgebung verstehen, verlieren andere allerdings ihre Namensgebung. Sengoku wurde zu Senghok, obwohl er nach einer Kriegsperiode in Japan benannt wurde und Don Krieg trug seinen Namen vermutlich, wegen seines Charakters, der willig war jeden zu vernichten, der in seinen Weg kam. Bei Don Krieg macht es nicht einmal Sinn, da der Klang nicht verändert wurde.
Es führt sogar eher zur Verwirrung, wenn man den Steckbrief im Anime sieht, der in großen Buchstaben den Namen "Krieg" zeigt. "Monkey D. Luffy" und "Roronoa Zoro" sind da ebenfalls keine Ausnahmen. Während im Manga editiert wurde, sind die Originalnamen im Anime immer wieder zu sehen.
Das wird auch problematisch, wenn Witze aufgrund dieser Übersetzung wieder verloren gehen. In Dressrosa wurde aus Luffy kurzzeitig Lucy, ein Spitzname, der bei Ruffy natürlich nicht funktioniert. In Deutschland wurde daraus Ruby. Eine akzeptable Lösung, jedoch kämpft er im Turnier mit Raging Bull zusammen, einem Stier. Das japanische Wort für Stier ist Ucy und ist damit der perfekte Partner für Lucy. Aber nicht für Ruby.
Und während die Umbenennung von Don Quixote Doflamingo in Don Quichotte de Flamingo nicht allzu schlimm ist, ist der Spitznamen Doffy für uns wesentlich besser als Deffy.

Schlussendlich gibt es auch noch den Fall, dass Charaktere den Namen sogar im Deutschen wechseln. Wie oben erwähnt, ist so ein Namenswechsel nicht immer nachvollziehbar, was es ein wenig schwerer macht der Handlung zu folgen. Zum Beispiel wurde aus den Admirälen Blaufasan, Roter Hund und Gelber Affe später Aokiji, Akainu und Kizaru. Ohne Erklärung warum und ohne passende Überleitung. Wer es nicht schafft die Charaktere wieder zuzuordnen, hat dann ein Problem. Vor allem, da zum Zeitpunkt des Namenswechsels Kizaru und Akainu noch nicht zu sehen waren. Im Original hatte Robin die Strohhut-Bande vorgewarnt und man hatte auch als Leser/Zuschauer die Möglichkeit zu wissen, welche Bedrohung auf einem zukommt. Außer man versteht aufgrund des Namenswechsels nicht, weshalb der kommende Charakter so gefürchtet ist.


Alles in allem müssen wir sagen, dass wir viele Namensänderungen nicht gut finden beziehungsweise nicht nachvollziehen können. Es gibt Namen, die übersetzt mehr Sinn ergeben, aber es gibt auch Namen, die man aus dem Original hätte übernehmen können. Vor allem, wenn man wie wir aus dem deutschen Manga/Anime in den japanischen Manga/Anime wechselt, erkennt man einige Namen nicht wieder oder hat Probleme sich an dem Originalnamen zu gewöhnen. Das Resultat ist dann ein Vokabular bestehend aus Originalnamen und Übersetzungen, was bei einigen Charakteren sogar fliegend wechselt.

Was haltet ihr von übersetzten Namen? Welche Übersetzungen könnt ihr nachvollziehen? Und welche sind für euch die schlimmsten?

Beispiele:
- Inuarashi und Nekomamushi
- Paprika, Möhre, Zwiebel

- Fremdsprachen hören sich cooler an
- Wortwitze gehen verloren
- Nicht konsequent: Kranich/Tsuru -> Tashigi, Kuina, Nojiko
- Abgewandelte Namen
-- Ruffy -> Lucy
-- De Flamingo - Deffi
-- Don Krieg
- Namen wechseln sich
-- Blaufasan -> Aokiji

- Bitch please

Freitag, 5. Februar 2016

Unsere Meinung: Filler, Specials und Filme

Aufgrund des kürzlich veröffentlichen Specials Adventure of Nebulandia und dem dieses Jahr erscheinenden Film Gold werden wir im heutigen Artikel unsere Meinung über Filler, Specials und Filme von One Piece äußern.

Anfangen wollen wir damit, dass wir klarstellen, dass wir Filler, Special und Filme allgemein mögen. Natürlich gibt es einzelne Filler-Episoden, die eine Ausnahme darstellen und es gibt auch Specials und Filme, die wir besser finden als andere, aber alles in allem, gefallen uns diese.

Uns gefällt unter anderem, dass der Fokus teilweise auch auf andere Charaktere gelegt wird, mit denen sich der Manga nicht unbedingt stark beschäftigt. Ein Beispiel dafür wäre Episode of Sabo. Während Ruffys Bruder im Dressrosa Arc zwar eine sehr wichtige Rolle spielte und auch häufiger zu sehen war, als andere Charaktere in diesem Arc, war er schlussendlich trotzdem keine Hauptfigur. Hauptsächlich die Strohhüte und Law wurden in diesem Arc besonders hervorgehoben, sowie die Charaktere, die sich bei ihnen befanden. Episode of Sabo fokussierte sich dafür umso mehr auf den Stabschef. Auch wenn das Special hauptsächlich Sabos Aktionen im Arc zusammenfasste, war es dennoch ein sehr netter Tribut an den Revolutionär. Zudem wurden auch einige Szenen ergänzt, die stattfanden, bevor er auf Ruffy traf und noch gar nicht wusste, dass sein Bruder in Dressrosa ist.
Ein weiteres Beispiel für den Fokus auf einen Charakter ist das oben erwähnte Special Adventure of Nebulandia. In diesem wird nämlich Foxy und seine Bande fokussiert. Dazu kommen auch noch die Filler nach dem Long Ring Long Land-Arc, sowie der Spa Island-Filler. Das Special und die Episoden werden dem Silberfuchs und seiner Foxy-Bande gewidmet und bringen diese auch noch in aktuellere Handlungen, während sie eigentlich schon seit dem Davy Back Fight kein Bestandteil des Mangas mehr waren. Es ist schön auch ältere Charaktere wiederzusehen, die Oda möglicherweise nicht mehr für seine Handlung braucht.

Allerdings haben die Charaktere in Fillern, Specials und Filmen häufig nicht genug Auftrittszeit, um sich zu entwickeln. Zwar stecken hinter den meisten Charakteren sehr interessanten Konzepte, wie zum Beispiel deren Vergangenheit oder Fähigkeiten, aber häufig ist nicht genug Zeit da, um diese richtig zu zeigen. Ein Beispiel dafür ist der Antagonist von Film Z Zephyr. Auf Corbys Frage, warum der ehemalige Marineadmiral so handelt, wird durch Garp erklärt, was in seiner Vergangenheit vorgefallen ist und warum er einen Groll gegen die Marine hegt. Diese Erklärung dauert aber nur wenige Minuten und wird mehr oder weniger auch nur durch Bilder veranschaulicht und nicht durch Szenen. Im Gegensatz dazu bekam der Antagonist des Dressrosa Arcs, Don Quichotte de Flamingo, mehrere Kapitel beziehungsweise Episoden, in denen seine Vergangenheit und die Hintergründe seines Handelns beleuchtet werden. Dazu kommen auch noch der Rückblick von Law, in dem De Flamingo ein wichtiger Teil ist, sowie die Vergangenheit Dressrosa, die durch die Übernahme des Himmlischen Dämons stark geprägt ist. Auch wenn wir die fehlende Tiefe in den Vergangenheit stark vermissen, können wir gleichzeitig auch nachvollziehen, warum diese nicht vorhanden ist. Rechnet man die Zeit zusammen, die die Erläuterung einer Vergangenheit im Anime benötigt, kommt man auf circa eine Stunde, was somit die Hälfte eines Specials oder Films ausmachen würde. Theoretisch hätte man in Fillern mehr Zeit, jedoch würde vermutlich auf Dauer das Interesse des Zuschauers nachlassen, welcher immerhin die Haupthandlung des Mangas weiter verfolgen möchte.

Ein weiterer unserer Negativpunkte, der wahrscheinlich ebenfalls mit der begrenzten Zeit zusammenhängt, sind die Kämpfe. Diese fallen meistens viel zu kurz und auch viel zu unspektakulär aus. Häufig bestehen sie aus einigen wenigen Angriffen, bis eine finale Attacke kommt. Hier gibt es allerdings auch deutliche Variationen. Es gibt Specials oder Filme, in denen geht der letzte Kampf zusammengerechnet gerade mal zwischen drei und fünf Minuten und es gibt etwas spektakulärere, die um die zehn Minuten dauern können. Dennoch sind diese im Vergleich mit den Kämpfen aus dem Anime, die aus teilweise 30 bis 40 Minuten Kampfszenen bestehen, deutlich kürzer und enthalten viel weniger Action und Spannung. Aber wie bereits oben erläutert, liegt das an der begrenzten Zeit. Würde man einen Kampf mit einbringen, der so eine Länge hat, würde dieser wieder die Hälfte des Specials oder Films einnehmen.
Jedoch müssen wir zugeben, dass die finalen Attacken der Charaktere sehr oft unglaublich in Szene gesetzt werden und die Kürze des Kampfes dadurch ein wenig wettmachen. Dies gilt aber leider nur für Specials und Filme. Die wenigsten Filler haben spektakuläre Kämpfe. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall: Viele Filler-Episoden haben überhaupt keine Kämpfe. Ein gutes Beispiel ist der G8-Filler, welcher mit dem Vizeadmiral Jonathan zwar einen Antagonisten hatte, aber gegen diesen gab es keinen Kampf, die Strohhut-Bande musste lediglich gegen seine Taktiken ankommen. Das Fehlen dieses Kampfes führte im Endeffekt dazu, dass dieser Arc keinen richtigen Hauptkampf hat, sondern lediglich einige kleine Kämpfe gegen Marinesoldaten.

Dies ist auch ein Argument für unseren nächsten Kritikpunkt: Filler sind häufiger langweiliger als die Haupthandlung. Dies setzt sich aus den oben genannten Punkten zusammen. Die Charakterdarstellung ist häufig viel zu flach oder fehlt teilweise komplett und die Kämpfe sind fast immer unter dem Niveau der Kämpfe der Haupthandlung und fehlen stellenweise komplett. Einige Filler und Specials fokussieren sich häufig auch nur auf Ruffy, sodass dieser der Einzige ist, der einen richtigen Kampf hat. Das lässt die restliche Strohhut-Bande unweigerlich in den Hintergrund rücken, was Etwas ist, dass normalerweise von Oda vermieden wird. Zwar stellt dieser auch nicht jeden Strohhut in jedem Arc komplett in den Mittelpunkt, aber die meisten bekommen doch genug Fokus und häufig auch Kämpfe.

Zu der Tatsache, dass wir Filler häufig langweiliger als die Originalhandlung finden, kommt auch noch der Fakt, dass diese zudem auch noch Fehler enthalten können. Davon sind nicht nur die Filler-Arcs, sondern auch einzelne Episoden in den Canon-Arcs betroffen. So konnte Zorro im Warship Island Arc zu früh Eisen schneiden. Während der Piratenjäger diese Technik erst in Arbana beim Kampf gegen Mr. 1 erlernt, spielt dieser Arc bereits im East Blue. Zudem gibt es eine Filler-Episode im Davy Back Fight Arc, die zeigt, dass Chopper innerhalb von sechs Stunden einen weiteren Rumble Ball ist. Wie später im Enies Lobby Arc gezeigt, hat dies eigentlich schwerwiegende Folgen, da das Rentier in diesem Fall nicht mehr in der Lage ist seine Transformationen zu kontrollieren. Und dies sind nur drei Beispiele für Fehler. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen deutlich sprengen.

Eine weitere Sache, die uns stört, ist, dass Specials und Filme häufig zu einem Zeitpunkt entstanden, die der Haupthandlung weit zurückhängt. Das führt unweigerlich dazu, dass wir einige Sachen vermissen. In Adventure of Nebulandia fehlen zum Beispiel Law, Kinemon und Momonosuke, da das Special vor Punk Hazard spielt. Jedoch hat man sich an die Anwesenheit dieser Charaktere bereits gewöhnt und hat automatisch das Gefühl, dass Etwas fehlt.
Dazu kommt auch noch, dass Attacken und Techniken, die erst kürzlich im Manga oder Anime auftauchten niemals in Specials oder Filmen gezeigt werden, auch wenn diese erst Monate später herauskamen. Der Dressrosa Arc, der schon seit längerer Zeit im Manga abgeschlossen ist, hat zum Beispiel Ruffys neue Technik Gear Vier enthüllt und auch gezeigt, dass Zorro in der Lage ist verstärktes Rüstungshaki zu verwenden. Dies wird aber vermutlich in kurz darauffolgenden Specials und Filmen nicht unbedingt gezeigt werden und selbst wenn, wird es dort keine Möglichkeit geben diese Fähigkeiten weiter auszubauen und weiterzuentwickeln, da dies nur in der Haupthandlung möglich ist und somit nur dem Manga und dem Anime vorenthalten bleibt. Dass Filler diese neue Techniken aufgreifen, ist deutlich wahrscheinlicher, jedoch besteht hier die Gefahr, dass diese Techniken leicht verändert werden und unrealistische Eigenschaften erhalten. Im Icehunter Arc wirkte zum Beispiel Ruffys Gum-Gum-Jet-Gatling gegen Don Acchiino viel zu schwach, da sie diesen kaum verletzte, obwohl die Jet-Gatling damals zu den stärksten Attacken des Gummimenschen zählte und sogar in der Lage war Rob Luccis Eisenpanzer mühelos zu durchbrechen.

Was ebenfalls eine Art Rückschritt ist, aber wir dennoch mögen, sind Remakes. Zwar gefällt uns der gezwungene Rückschritt beziehungsweise Stillstand normalerweise nicht, allerdings liegt das daran, dass man sich an einem Zeitpunkt in der Handlung befindet, der dem aktuellen sehr nahe ist. Wenn ein Special aber einen Arc behandelt, der bereits vergangen ist, kann sich auf die damaligen Verhältnisse einstellen. Es geht dabei nicht um die Charakterentwicklung, sondern viel mehr um die Nostalgie und an die Erinnerungen, die man an diese vergangenen Arcs hat.
Bisher gibt es fünf Remakes: Movie 8 - Abenteuer in Alabasta - Die Wüstenprinzessin, was ein Remake des Alabasta Arcs ist, Movie 9 - Chopper und das Wunder der Winterkirschblüte, ein Remake des Drumm Arcs, Episode of Nami, das Remake des Arlong Arcs, Episode of Ruffy, welches zwar eine eigene Handlung hat, aber auch das Remake von Ruffys erster Vergangenheit mit Shanks beinhaltet und Episode of Merry, ein Remake des Water 7 und des Enies Lobby Arcs.
Episode of Sabo ist vermutlich eher kein Remake, da es zwar Szenen aus dem Dressrosa Arc zeigt, aber nicht den Fokus auf die erneute Erzählung dieses Arcs legt, sondern mehr auf Sabos Ankunft auf der Insel, die unter De Flamingos Herrschaft steht. Darüber hinaus wird im TV-Special nicht einmal der gesamte Arc wiedergegeben.
Neben des Nostalgiegefühls, welches man beim Schauen der Remakes bekommt, gefällt uns auch die Tatsache, dass dadurch ältere Arcs in besserer Qualität neu aufgelegt werden. Ruffys Vergangenheit, der Arlong Arc, der Drumm Arc und der Alabasta Arc sind Teile der Handlung, die schon sehr lange zurückliegen, teilweise mehr als zehn Jahre. Lediglich der Water 7 und der Enies Lobby Arc haben teilweise grandiose und überragende Animationen. Dennoch sieht das Remake Episode of Merry ein wenig besser aus.
Zwar leiden auch die Remakes darunter, dass sie zu wenig Zeit haben und dadurch teilweise stark gekürzt werden müssen, was wir zwar schade finden, aber dennoch verstehen und verkraften können. Diese Kürzungen fallen besonders in Episode of Merry auf, in der die Kämpfe gegen die CP9 auf wenige Attacken gekürzt wurden und Großteile fehlen, allerdings wäre ein Special, was die Kämpfe in voller Länge beinhalten würde, wahrscheinlich dreimal so lang wie ein normales Special. Und auch wenn die Kämpfe ein wenig unter dem Zeitmangel leiden, bringen die Remakes das ursprüngliche Gefühl, was man in diesen Arcs hatte trotzdem gut rüber.


Durch die vielen Kritikpunkte mag es zwar so wirken, als würden wir Filler, Specials und Filme nicht so sehr mögen, wie anfangs erwähnt, allerdings haben wir uns auch hier ein wenig auf die negativen Punkte konzentriert, da in den Fillern, Specials und Filmen natürlich auch das typische One Piece-Gefühl aufkommt. Man hat im Endeffekt immer noch die bekannten Charaktere und die Handlung schafft es auch trotz Fehler und weniger gute Kämpfe zu begeistern. Alles in allem sind sie nicht so viel schlechter als die richtige Handlung, auch wenn sie nicht das gleiche Niveau erreichen und vor allem auch die Specials und Filme haben wir uns mehrmals angeschaut, da wir sie grandios finden. Und auch einige Filler-Episoden sind es wert erneut angeschaut zu werden.


Teilt ihr unsere Meinung oder findet ihr Filler, Specials und Filme doch besser oder schlechter als wir? Und was gefällt euch davon am meisten?

Freitag, 4. September 2015

Unsere Meinung: One Piece-Videospiele

In dem heutigen Artikel wollen wir unsere Meinung über One Piece-Videospiele äußern. Dabei werden wir nicht nur auf existierende Videospiele, sondern auch auf unsere Ideen für diese eingehen.

Zuerst wollen wir klarstellen, dass wir One Piece-Videospiele allgemein mögen. Jedoch muss man dabei sagen, dass diese Meinung nur darauf basiert, dass wir große One Piece-Fans sind. Objektiv gesehen, war bisher kein One Piece-Spiel hervorragend und konnte mit den restlichen Blockbuster-Titeln von anderen Spieleherstellern mithalten. Wir kennen uns jedoch mit dem Universum aus, erkennen Charaktere und Schauplätze wieder und falls man die Handlung von One Piece nachspielt, verbinden wir sogar spezielle Emotionen mit der Story des Spiels. Jemand, der nichts von One Piece kennt, wird vermutlich die Spiele nicht mögen, da sie, wie anfänglich erwähnt, keine überragenden Spiele sind. Vor allem wenn man sich nicht mit den Charakteren auskennt, hat man vermutlich Schwierigkeiten sich einen auszusuchen und sich seine Fähigkeiten einzuprägen. Als Fan hat man normalerweise seine Favoriten und kennt auch dessen Attacken und muss eigentlich nur noch verinnerlichen, wie er welche Attacke benutzt - die ungefähre Wirkung ist ja aus dem Manga oder Anime schon bekannt. Es geht in den meisten Spielen also nur darum mit seinen Lieblingscharakteren zu spielen, das reine Gameplay besteht häufig nur daraus Gegnermassen zu besiegen oder teilweise auch Rätsel zu lösen.

Aber kommen wir zu unseren Ideen. Im Speziellen wollen wir zwei Ideen konkret vorstellen. Zum einen die Möglichkeit sich einen eigenen Charakter zu machen und mit ihm die One Piece-Welt zu bereisen. Man kann dabei auch die Orte bereisen, die die Strohhut-Bande bereist haben oder auf die Charaktere treffen, die man aus dem Manga oder Anime kennt. Man kann aber auch andere Schauplätze oder Charaktere treffen, die es noch nicht gibt. Man kann sich seinen eigenen Kampfstil aussuchen und entscheiden, ob man eine Teufelsfrucht essen möchte oder nicht. Die Filler im Anime haben bewiesen, dass die endlos wirkende Welt von One Piece es ermöglicht neue Orte, Charaktere und Teufelskräfte zu erschaffen, ohne die Haupthandlung des Manga zu verfälschen.
Die andere Idee ist das Nachspielen der kompletten Handlung des Manga. Zwar ist diese Idee mit Pirate Warriors 1 und 3 schon teilweise umgesetzt, wir würden uns aber wünschen, dass man auch mit der Flying Lamb oder der Thousand Sunny zwischen den Inseln reisen kann und sich offener in den Gebieten bewegen kann und nicht nur auf vorgegebene Level beschränkt ist. Am besten wäre es, wenn die Schauplätze original nachgebildet würden, man also bestimmte Stellen wiedererkennt und dank dem Manga oder Anime weiß, wo man hin muss beziehungsweise wo welcher Ort liegt. Bisher haben die Levels nur das ungefähre Design der Orte übernommen, aber diese Orte nie originalgetreu wiedergegeben.

Ein weiterer Punkt, der sowohl positiv, als auch negativ ist, ist die Vielfalt der Charaktere. Zum einen ist es zwar gut, dass jeder die Möglichkeit hat mit seinem Lieblingscharakter zu spielen, jedoch wird häufig die Handlung des Spiels so verbogen und ins Absurde geführt, nur damit man möglichst viele bekannte Charaktere einbauen kann. In der Unlimited Cruise-Reihe gab es eine Art Pflanze die Kopien von Charakteren erschuf und in Unlimited World Red konnte der Antagonist Redfield mithilfe der Blätter seines Tanukis Pato ebenfalls Kopien von Charakteren und sogar von Schauplätzen machen. In Pirate Warriors 2 wurde viele Charaktere von einem Dial beherrscht und somit die Feinde der Strohhüte beziehungsweise die Verbündeten von anderen Charakteren. Unlogischerweise leben in Pirate Warriors 2 auch noch Ace und Whitebeard, obwohl das Spiel nach dem Zeitsprung stattfindet. Letzterer wird sogar noch während der Handlung getötet, damit Blackbeard dessen Kräfte übernehmen kann. Jedoch wird das Spiel auch als "Dream Story" gekennzeichnet, was die Differenzen zur Handlung des Manga erklärt.
Nichtsdestotrotz nerven uns solche Unterschiede, die ganz klar der eigentlichen Handlung widersprechen. Dazu zählen auch Kämpfe zwischen zwei Charakteren, die eigentlich kräftemäßig überhaupt nicht zusammenpassen. Dazu gehören auch Kämpfe zwischen Logia-Frucht-Nutzern und Charaktere, die kein Haki besitzen. Uns ist zwar bewusst, dass es die Charakterauswahl und Spielerfreiheit extremst einschränken würde, wenn man nur mit zusammenpassenden Charakteren spielen dürfte, es ist aber als Kenner der Serie unweigerlich komisch und merkwürdig, wenn man sieht, wie Chopper Rob Lucci besiegt oder Lysop problemlos gegen Kizaru bestehen kann.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das Einbauen von Charakteren, die im Manga eigentlich noch nicht sehr aktiv geworden sind. In der Unlimited Cruise-Reihe sind zum Beispiel die Charaktere Whitebeard und De Flamingo deutlich zu früh eingebaut worden. Newgate kämpft im Spiel nur mit seinem Bisento, obwohl sein Kampfstil eigentlich komplett auf seiner Erdbeben-Frucht basiert. Und De Flamingo verlässt sich nur auf die Übernahme der gegnerischen Spieler. Das widerspricht seinem eigentlich Kampfstil im Manga und Anime, wo der Samurai der Meere ein sehr aktiver Kämpfer ist und mit seiner Faden-Frucht fast immer in den Nahkampf geht. Aktuellere Beispiele, bei denen es noch keine konkreten Hinweise zum Kampfstil gibt, sind Shanks und Fujitora. Shanks hat bisher so gut wie noch nie gekämpft, er hat lediglich den Stinkfisch mit seinem Königshaki vertrieben und eine Attacke von Whitebeard und eine Attacke von Akainu geblockt. Das Spiel stellt ihn dennoch als Schwertkämpfer dar mit einem Kampfstil, den man noch nie von ihm gesehen hat. Lediglich sein Königshaki ist eine korrekte Übernahme aus der Handlung. Und Fujitora kann lediglich seinen Gegnern schaden, indem er sie mithilfe von verstärkter Gravitation in den Boden drückt oder indem er Meteoriten beschwört. Das ist aber auf keinen Fall seine volle Kraft beziehungsweise die volle Kraft seiner noch unbekannten Teufelsfrucht. Darüber hinaus gibt es auch noch Charaktere, wie Mihawk, Kuzan, Kizaru und Akainu, die zwar deutlich mehr gezeigt haben, aber von denen trotzdem keine großartiger Kampf zu sehen war.
Schlussendlich werden auch noch Charaktere eingebaut, die nicht einmal wirklich richtig kämpfen können. So kann man zum Beispiel teilweise mit Vivi oder Spandam kämpfen, die Beide in der Serie als Personen bekannt sind, die keine überragende Kampfstärke besitzen.

Als Fazit kann man ziehen, dass sich die Videospiele allgemein für Fans lohnen können, man sie aber auch noch deutlich verbessern könnte. In unseren Augen könnte man ruhig auf einige Charaktere verzichten, wenn man von ihnen noch nicht genügend kämpferische Fähigkeiten gesehen hat beziehungsweise wenn diese Charaktere eigentlich keine Kämpfer sind. Gegen das Problem, dass unpassende Charaktere gegeneinander kämpfen kann man wahrscheinlich jedoch nichts machen, da dadurch die spielerische Freiheit stark eingeschränkt werden würde und viele Leute dann nicht mehr mit ihren Favoriten spielen könnten.

Was ist eure Meinung zu den One Piece-Videospielen? Was hättet ihr für Ideen für eins? Und welches Spiel ist bisher euer Favorit?

Freitag, 20. März 2015

Unsere Meinung: Manga oder Anime?

Heute wollen wir uns mal mit dem Thema "Anime gegen Manga" beschäftigen. Zuerst einmal wollen wir klar stellen, dass es Menschen gibt, die den Manga besser finden und es auch Menschen gibt, die den Anime besser finden. Wir wollen hier keine Ansichten schlecht machen, sondern jediglich unsere persönliche Meinung wiedergeben.

Als erstes Argument, was für den Manga spricht, haben wir, dass der Manga keinerlei Filler enthält. Das heißt, dass alles was im Manga vorkommt, auch so vom Autor, also in diesem Fall Eiichiro Oda, gedacht ist. Allerdings sind Filler natürlich nicht immer fehlerhaft, so wird Oda beispielsweise gefragt, ob Teufelsfrüchte, die in den Fillern verwendet werden sollen, auch benutzt werden dürfen. Das soll wahrscheinlich verhindern, dass man eine Teufelsfrucht verwendet, die eigentlich bereits für einen anderen Charakter eingeplant wurde. Da jede Teufelskraft nur einmal existieren kann, wäre dies ein grober Fehler in der Handlung. Möglicherweise wird aber auch eine Bestätigung eingeholt, um zu überprüfen, ob diese Teufelskraft überhaupt existieren könnte. Wenn jetzt zum Beispiel die Idee aufkommt, eine Zoan-Frucht ähnliche Fähigkeiten zu verleihen, wie die einer Logia-Frucht, würde dies bestimmt abgelehnt werden.
Man sollte die Filler aber nicht nur in Schutz nehmen, so beinhaltet diese teilweise echt grobe Fehler, die die Handlung verfälschen. Zum Beispiel nahm Ruffy im Anime eine zweite Runde beim Davy Back Fight an. Allerdings besagen die Regeln, dass es keine Rückrunde geben darf. Diese Regel wurde sogar im Anime genannt. Außerdem gibt es im Alabasta Arc eine Episode, wo Ruffy, Zorro und Chopper in den Abgrund stürzen und dort ein Porneglyph finden. Nicht nur, dass es in Alabasta nur ein Porneglyph geben kann, darüber hinaus enthalten diese wichtige Informationen zum Verloren Jahrhundert oder zum Antiken Königreich, weswegen man nicht einfach so ein Porneglyph in die Handlung einbauen kann.
Es gibt aber auch durchaus positive Filler. Da wären zum Beispiel die Filler in Logue Town. So war das Duell zwischen Lysop und Daddy Masterson auch im Manga vorgesehen. Allgemein war die komplette Handlung von Lysop in diesem Arc auch für den Manga vorgesehen. Dazu zählt auch Masterons Tochter Carol und der Preis für den Gewinner - die Schützenbrille. Allerdings war im Manga nicht mehr genug Platz für den Handlungsstrang, weswegen dieser einfach ausgelassen wurde. So ist dort die genaue Herkunft von Lysops neuer Brille nicht bekannt.

Das bringt uns auch zum nächsten Punkt: Im Anime werden Inhalte teilweise zensiert und dadurch gefälscht. Ein Beispiel für diese Art von Zensur findet man direkt zu Beginn des Animes. Beim Rückblick zu Ruffys Vergangenheit fehlt die Szene, wo sich dieser mit einem Dolch die Narbe unter seinem linken Auge zufügt, um Shanks damit zu beeindrucken. Die Herkunft dieser Narbe bleibt somit im Anime unbekannt. Neben der Zensur der Handlung, welche so gut wie nie vorkommt, ist im Anime auch die Gewalt ein wenig reduziert. Allgemein ist der Manga blutiger und brutaler als der Anime. Dafür haben wir drei Beispiele:
Im Jaya Arc gibt es eine Szene, wo Bellamy Rossio, den Hinrichter beschuldigt beim Kartenspielen betrogen zu haben. Im Anime benutzt er daraufhin die Attacke "Spring Hopper", um den vermeintlichen Betrüger zu bestrafen. Im Manga rammt Bellamy ihm ein Messer in die Hand und schlägt ihn daraufhin mit einer Flasche Alkohol, wodurch Rossio damit durchtränkt wird. Danach zündet ihn Circies an und der brennende Rossio stürzt aus einem Fenster. In beiden Versionen stirbt Rossio.
Das zweite Beispiel ist eine Szene aus der Schlacht am Marine Ford. Im Verlaufe der Schlacht kommt es zum Kampf zwischen Whitebeard und Akainu. Irgendwann setzt Sakazuki seine Attacke "Meigō" ein und zerstört dadurch Whitebeards halbes Gesicht. Im Anime wurde diese Szene deutlich entschärft: Dort schlägt Akainu dem Kaiser ein weiteres Loch in den Bauch. Danach schlägt der Admiral in Richtung von Whitebeards Gesicht, dieser kann allerdings ausweichen, wodurch nur die linke Hälfte seine Bartes verbrannt wird.
Das letzte Beispiel ist eine Szene aus Dressrosa. Kurz nach dem Ende von Block C unterhalten sich zwei Gladiatoren über Ruffy und, dass dieser nicht in der Lage war Ace beim Krieg der Besten zu retten. Als dieser dann auch noch behauptet dies mit Leichtigkeit schaffen zu können, verliert Bartolomeo, welcher dieses Gespräch mit gehört hat, die Geduld. Er schnappt sich die Zunge des Gladiators, der über Ruffy gelästert hat und droht, dass er seine Zunge abschneiden wird. Im Anime lässt er irgendwann von diesem Vorhaben ab, während er im Manga die Drohung war macht und dem Gladiator die Zunge abschneidet. Dadurch kommt im Manga Bartolomeos Fanatismus gegenüber Ruffy ein wenig besser rüber.

Ein weiterer Pluspunkt für den Manga ist dessen Aktualität, denn dieser ist dem Anime immer vorraus. So ist es durchaus möglich, dass man als reiner Anime-Schauer immer noch gespoilert werden kann, obwohl man sich auf aktuellem Stand von diesem befindet. Ist man allerdings auf dem aktuellsten Stand des Manga kann man nicht mehr gespoilert werden. Das macht es zum Beispiel einfacher in Foren zu diskutieren oder sich Theorien durchzulesen.

Zum Schluss haben wir noch zwei positive Punkte zum Anime. Zum einen wäre da die Musikuntermalung. Wir finden den Soundtrack von One Piece einfach fantastisch und dieser führt auch dazu, dass einige Szenen im Anime emotionaler, spannender oder beeindruckender rüberkommen. Der andere Pluspunkt ist, dass der Anime in Farbe ist. Dies bringt zwar keinen Vorteil für die Stimmung oder die Handlung wirkt aber unserer Meinung nach übersichtlicher. Zudem wird der Manga etwas eintönig, da dieser nur in schwart-weiß ist. Zwar gibt es diesen auch in Farbe, aber üblicherweise ist er nur in schwarz-weiß. Außerdem gibt es die aktuellsten Kapitel nicht sofort farbig. Wir geben allerdings zu, dass der Manga dadurch ein wenig mehr der Fantasie überlasst und man sich dadurch die Charaktere so vorstellen kann, wie sie einem gefallen. Dadurch kann man aber auch enttäuscht werden, wenn man die Farbgebung im Anime sieht.

Letztendlich finden wir aber sowohl den Manga, als auch den Anime gleich gut. Beides hat Vor- und Nachteile sind sich aber dennoch im Kern sehr ähnlich, weswegen man nicht unbedingt immer zwischen den beiden unterscheiden muss.

Soviel zu unserer Meinung, aber wie steht ihr zu diesem Thema? Seit ihr eher der Manga-Leser oder der Anime-Schauer? Oder ist bei euch ebenfalls beides gleich auf?

Freitag, 16. Januar 2015

Unsere Meinung: Wiederkehrende Charakter

Einleitung:
In One Piece tauchen von Zeit zu Zeit immer mal wieder Charaktere auf, welche man bereits vorher kennengelernt hat. Dies geschieht immer mal wieder, aber die Arcs mit dem meisten wiederkehrenden Charakteren sind bisher der Impel Down und Marine Ford Arc, welcher alte Feinde von Ruffy, wie zum Beispiel Buggy und Sir Crocodile, alte Freunde, wie Bentham und Ace, sowie eine Menge Marinemitglieder, wie Borsalino und Kuzan.

Fabian:
Was ich bei diesem Thema persönlich wichtig finde, ist die Einstellung zu wiederkehrenden Charakteren. Ich habe schon oft genug mitbekommen, dass sich Leute darüber beschweren, wenn ein Charakter wieder auftaucht. Häufig begründet sie ihre Meinung damit, dass sie den Charakter nicht mögen oder dass der Charakter hätte tot bleiben sollen, falls er denn für tot gehalten wurde. Ich für meinen Teil finde aber die Rückkehr von Charakteren ist ein gutes Element, immerhin entsteht so nicht das Gefühl, dass eine Person nur für einen Arc benutzt wird und danach wieder unwichtig wird. So etwas finde ich nämlich viel schlimmer.
Von den wiederkehrenden Charakteren habe ich persönlich zwei Favoriten: Sabo und Sir Crocodile. Bei Sabo war mir eigentlich von Anfang an klar, dass er nicht gestorben ist, dafür war der Charakter einfach viel zu interessant. Deswegen habe ich seit dem Rückblick auf seine Rückkehr gewartet. In meinen Augen war sein Auftreten in Dressrosa einer der besten Momente bisher. Vor allem sein Kampfstil, welcher sich hauptsächlich auf die Benutzung von Rüstungshaki und der Feuerfrucht beschränkt, finde ich sehr ansprechend. Aber auch seine neue Position als taktischer Direktor der Revolutionäre und rechte Hand von Dragon ist in meinen Augen eine wohlverdiente Stellung für Ruffys Bruder.
Sir Crocodile hat es durch seinen Auftritt beim Marine Ford geschafft, dass ich meine Meinung über ihn komplett ändere. Damals in Alabasta mochte ich ihn überhaupt nicht, immerhin versuchte er Vivis Königreich an sich zu reißen. Dies änderte sich auch im Impel Down nicht und auch als er Whitebeard am Marine Ford angriff, fand ich sein Verhalten immer noch inakzeptabel. Erst als er Ace rettete, kurz bevor dieser hingerichtet wurde, änderte sich meine Meinung so langsam. Als er dann auch noch anfing anstatt gegen Whitebeard gegen die Marine zu kämpfen und gegen Ende der Krieges sogar noch Ruffy, Jimbei und Buggy vor Akainu rettete, wurde er zu einen meiner Lieblingscharakter auf dem Marine Ford. Seine neue Einstellung, dass er lieber Ruffy und Whitebeard unterstützen will, als zuzulassen, dass die Marine noch einen Erfolg erringt, fand ich unglaublich gut. Und wegen dieser Einstellung könnte ich mir Crocodile sogar als zukünftigen Verbündeten von Ruffy vorstellen.
Aber wie findest du das Konzept der wiederkehrenden Charaktere? Und hast du auch irgendwelche Favoriten?

Lars:
Ich persönlich finde wiederkehrende Charaktere sehr überragend. Nicht nur, weil jeder Charakter etwas Besonderes ist, sondern auch, weil sie den weiteren Handlungsverlauf beeinflussen, wie du bereits sagtest. Auch machen sie für mich die Arcs spannender und außerdem geraten die Personen nicht in Vergessenheit. So kann ich deiner Meinung vollkommen zustimmen.
Als Antwort auf deine Frage, ob ich ebenfalls von der Wiederkehr von einigen Charakteren überrascht war, kann ich sogar drei Beispiele nennen.
Das erste Beispiel ist ebenfalls Sabo. Zwar ähnelt meine Meinung deiner Meinung, aber ich werde dennoch meine Ansicht erläutern und auf ein paar weitere Punkte eingehen, die du noch nicht genannt hast. Ich habe, genauso wie du, bereits mit Sabos Wiederauftreten gerechnet, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass er damals tatsächlich verstorben sein sollte. Darüber hinaus fand ich seinen Auftritt im Corrida Kolosseum einfach unglaublich. Die Tatsache, dass Sabo Ruffys Verkleidung als „Lucy“ übernahm und damit im Kolosseum das Finale bestritt, damit Ruffy Law retten kann, zeigte mir, dass Sabo seinen kleinen Bruder über die Jahre nicht vergessen hat. Allerdings spielte die Feuerfrucht, welche ehemals Ace gehörte, auch eine Rolle. Und das er diese am Ende des Finales auch aß, war für mich das Highlight von Sabos Auftritt. Darüber hinaus finde ich seine Erscheinung, welche sich noch größtenteils mit der aus seiner Kindheit deckt und sein Kampfstil ebenfalls großartig. Außerdem fand ich die Begründung, die er Koala gab, als diese fragte, weshalb Sabo als rechte Hand des Revolutionsanführers gegen einen Admiral kämpft, ebenfalls unglaublich.
Mein zweiter Favorit hatte seinen Auftritt fast zeitgleich mit dem von Sabo. Die Rede ist von der Revolutionärin Koala. Leider kann ich zu ihr nicht so viel sagen, wie zu Sabo, aber trotzdem fand ich ihren Auftritt genauso gut, wie den von Ruffys Bruder. Dies liegt daran, dass für mich das Auftauchen dieses Charakters sehr unerwartet kam. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass sie noch einmal relevant für die Handlung werden würde und habe nicht an einen weiteren Auftritt geglaubt, vor allem nicht als Mitglied der Revolutionäre. Ich hatte bereits sehr viel Mitleid mit ihr, als sie noch ein kleines Kind war. Was ich ebenfalls großartig finde, ist dass sie das Fischmenschenkarate beherrscht. Wenn man jetzt noch den Fakt bedenkt, dass sie damals von Fischmenschen gerettet wurde, finde ich diese Tatsache sogar noch besser.
Mit meinem dritten Favoriten habe ich ebenfalls nicht gerechnet, allerdings kam seine Rückkehr nicht so überraschend, wie die von Koala. Mein letzter Favorit ist Okta, welcher seinen ersten Auftritt im East Blue hatte und erst am Ende der ersten Hälfte der Grandline wieder auftauchte. Dieser Charakter wurde in meinen Augen unglaublich gut in die Handlung mit eingebaut. Von seinem Wiederauftauchen kurz vor dem Sabaody Archipel bis hin zur Fischmenscheninsel fügte er sich perfekt in die Handlung ein. Das Beste an der Rückkehr von diesem Charakter war die Tatsache, dass Nami Okta verziehen hat, trotz ihrer schlimmen Vergangenheit. Sie hatte sogar Angst um den Fischmenschen, als dieser von einen Weltaristokraten niedergeschossen wurde. Was mir ebenfalls gefiel ist, dass die Strohhut-Bande dank ihm auf Rayleigh getroffen ist, welcher ein Schiffsummantler auf dem Sabaody Archipel ist. Durch dieses Treffen wurde der Bande erst die Reise zur Fischmenscheninsel möglich gemacht.
Schlussendlich fällt mir noch eine Frage im Bezug auf die Rückkehr von Charakteren ein. Davon ausgehend, dass in Zukunft keine Charaktere mehr erneut auftauchen. Dies könnte meiner Meinung nach den weiteren Handlungsverlauf komplett verändern. Denkst du in der Zukunft werden auch weiterhin Charaktere zurückkehren, die eine große Bedeutung für die Handlung haben?

Fabian:
Ich denke schon, dass nach dem Dressrosa Arc noch weitere Charaktere auftauchen werden, welche wir bereits kennen und das ist auch gut so. Zu deiner Aussage, dass sich der Verlauf der Geschichte drastisch verändern würde, wenn es keine wiederkehrenden Charaktere gäbe, kann ich nur hinzufügen, dass Oda die Charaktere so nahtlos einbaut, dass man sich kaum vorstellen kann, wie die Story alternativ verlaufen wäre. So führt so ein Wiedertreffen oft auch zu weiteren Ereignissen. Ich werde als Beispiel mal Okta und Kamie nehmen. Zuerst einmal muss ich klarstellen, dass ich bezweifle, dass die Strohhut-Bande nur auf einen von den beiden Charakteren hätte treffen können. In meinen Augen hängen diese beiden Charaktere zusammen. Ohne dieses Treffen hätten sie nie Rayleigh kennengelernt. Aber da dieser nicht der einzige Schiffsummanteler ist, hätte die Strohhut-Bande möglicherweise einen anderen kennengelernt. Aber ohne das Treffen auf den Fischmenschen und der Meerjungfrau wäre der Vorfall im Auktionshaus auch nie passiert. Im Endeffekt wäre Kizaru vielleicht gar nicht auf das Sabaody Archipel gerufen worden und die Strohhüte wären nicht getrennt worden. Aber dennoch wäre es zu diesem Zeitpunkt noch möglich gewesen, dass Ruffy von der Gefangennahme von Ace erfährt und zusammen mit seiner Bande das Impel Down angreift. Im normalen Verlauf der Geschichte ist er aber nur dank Boa Hancocks Hilfe in das Unterwassergefängnis gelangt. Ich denke man kann tausende Verläufe für die Geschichte entwickeln. Und das, obwohl nur ein Charakter nicht wieder aufgetaucht ist und genau das finde ich so unglaublich überwältigend. Ich persönlich begrüße es sehr, dass nur eine einzige Person den Handlungsverlauf so beeinflussen kann.
Was ich auch sehr gut finde ist, dass sich der Charakter der wiederauftauchenden Personen häufig verändert hat oder man generell einfach mehr über diese erfährt. Ein Beispiel für so einen Wandel habe ich bereits am Anfang genannt - Sir Crocodile. Weitere Beispiele sind auch, wie du bereits erwähntest, Okta und Bellamy. Nicht nur, dass deren Persönlichkeit sich verändert hat, so wurden sie auch von der Strohhut-Bande anders behandelt: Wie du schon sagtest, hat Nami Okta verziehen und hatte sogar teilweise Angst um ihn. Und bei Bellamy ist es ähnlich: Obwohl er Ruffy damals so schlecht behandelte und sich nur über ihn lustig gemacht hat, bezeichnet dieser ihn mittlerweile sogar als Freund.
Hast du eigentlich noch Beispiele für Charaktere, welche den Handlungsverlauf maßgeblich beeinflussten? Und welche Charaktere werden deiner Meinung nach nochmal auftauchen?

Lars:
Ich bin wirklich beeindruckt von deiner Vorstellung, was passiert wäre, wenn die Strohhüte nie auf Kamie und Okta getroffen wären. Und wie du bereits erwähnt hast, gibt es unendlich viele mögliche Verläufe für den Fall, dass dieses Treffen nie stattgefunden hätte. Dazu fällt mir noch ein weiteres Beispiel ein. Wäre Kizaru nicht auf das Sabaody Archipel gerufen worden, wären die Strohhüte eventuell gar nicht von Bär getrennt worden, immerhin tauchte dieser nur dort auf, um die Strohhut-Bande zu retten. Durch dieses Umstand hätten sie irgendwann die Fischmenscheninsel erreicht, aber ohne das zweijährige Training. Ohne dieses hätte Ruffy auf Rususkaina nie das Haki von Rayleigh erlernt. Infolge dessen hätten die Strohhüte wahrscheinlich große Schwierigkeiten in der Neuen Welt gehabt. Allerdings sind dies nur Spekulationen. Und die Rückkehr von Bär und der Kampf zwischen Rayleigh und Borsalino waren ebenfalls wichtige Elemente für die Handlung. Ohne den Samurai der Meere und den Dunklen König hätten die Strohhüte enorme Probleme auf dem Sabaody Archipel gehabt.
Aber da es, wie schon gesagt, unzählige Handlungsverläufe geben kann, gehe ich nicht weiter darauf ein und komme auf deine Fragen zurück.
Zu deiner Frage, welche Charaktere meiner Meinung nach die Handlung stark beeinflusst haben, habe ich drei Personen als Antwort. Die erste, die ich nennen möchte, ist Portgas D. Ace, welcher in meinen Augen die Handlung sogar sehr stark beeinflusst hat. Denn seine Entscheidung sich dem Willen von „Whitebeard“ Edward Newgate zu widersetzen und auf die Jagd nach Blackbeard zu gehen, sorgte im Endeffekt dafür, dass eine Insel zum Großteil zerstört wurde. Außerdem war diese Entscheidung auch der Auslöser für den Krieg der Besten am Marine Ford. Durch seinen Entschluss, seinen ehemaligen Kameraden zu töten, um Thatch zu rächen, mussten schlussendlich sowohl die Whitebeard-Piraten, als auch die Marine schwere Verluste erleiden. Aber auch der Tod von Whitebeard, sowie der Fakt, dass seine letzten Worte „Das One Piece existiert“ waren, wodurch er darüber hinaus seine Ära beendete und eine neue einläutete, sind alles Folgen von Ace' Entscheidung. All diese Ereignisse wären nicht passiert, hätte er den Rat von Whitebeard befolgt und wäre auf der Moby Dick geblieben.
Die zwei anderen Charaktere kommen ebenfalls auf dem Marine Ford vor und einer sogar bereits im Impel Down. Bei diesen Charakteren handelt es sich um Buggy, den Clown und Corby. Deren Wichtigkeit sehe ich hauptsächlich in ihren Aktionen. So half Buggy Ruffy zum Beispiel durch Level 1 des Unterwassergefängnis, welches Ruffy nicht so einfach hätte überwinden können, da dieser ein Gummimensch ist. Allerdings tat er dies nur, um selber ebenfalls aus dem Gefängnis fliehen zu können. Darüber hinaus ging er mit dem Strohhut-Kapitän ein Geschäft ein. Dieses sah vor, dass Buggy den Armreif von Ruffy erhält, welchen der Strohhut auf der Thriller Bark erhielt. Auch rettete er gegen Ende des Krieges beim Marine Ford sowohl Ruffy als auch Jimbei das Leben, indem er beide zum U-Boot von Trafalgar Law brachte. Auch brachte er Ruffy seinen Strohhut zurück. Buggy wurde letztendlich sogar zum Samurai der Meere ernannt, unter anderem, da sich eine Menge Gefangener aus dem Impel Down ihm anschlossen. Außerdem war er beim Krieg der Besten beteiligt.
Zu meinem letzten Charakter, Corby, kann ich leider nicht so viel sagen. Allerdings fand ich es unglaublich, dass er versucht hat den Krieg zu beenden, indem er Akainus Weg versperrte. Ein Grund dafür war, dass er die Stimmen aller Beteiligten im Krieg hören konnte. Dieses Phänomen stellte sich im Nachhinein als Vorhersehungshaki heraus. Darüber hinaus fand ich es gut, dass Corby sogar versuchte Ruffy aufzuhalten, als dieser auf dem Weg war, um Ace zu retten. Und das sogar, obwohl Corby Ruffy sehr respektierte.
Zu deiner zweiten Frage, bezüglich Charakteren, von deren Rückkehr ich im späteren Verlauf ausgehe, habe ich mir ebenfalls Gedanken gemacht. Ich zähle jetzt allerdings nur Charaktere auf, von denen ich mir eine Wiederkehr am meisten wünsche beziehungsweise welche ich am meisten wiedersehen möchte. Dazu gehört unter anderem Lola von der Rolling-Piratenbande, auf welche die Strohhut-Bande auf der Thriller Bark getroffen ist. Der Grund weshalb ich mir ein Wiedertreffen mit diesem Charakter wünsche, ist die Tatsache, dass sie behauptet hat, dass ihre Mutter eine sehr starke Piratin in der Neuen Welt ist. Des Weiteren haben die Strohhüte von ihr eine Vivre Card von ihrer Mutter erhalten. Zu ihrer Mutter gibt es auch die Theorie, dass es sich bei ihr um Big Mom handelt, weswegen ich ein Wiedertreffen mit ihr, umso mehr erwarte.
Weitere Charaktere, von deren Wiederauftreten ich ausgehe, sind Jimbei und Shanks. Ruffy fragte Jimbei sogar, ob dieser seine Bande beitreten möchte. Dieses Angebot musste er aber ablehnen, da er zu diesem Zeitpunkt noch die Fischmenscheninsel beschützen wollte. Allerdings meinte er, dass er in Zukunft nochmal auf das Angebot eingehen wird. Dies lässt mich hoffen, dass wir Jimbei noch einmal wiedersehen werden und dieser dann möglicherweise sogar der Strohhut-Bande beitritt.
Zu Shanks muss ich wahrscheinlich nicht allzu viel sagen. Er ist der Grund, weswegen Ruffy ein Pirat werden wollte und zudem ist er auch noch das Idol für den Strohhut-Kapitän. Deswegen ist dies auch der Grund, weshalb Ruffys Kleidungsstil auch dem von Shanks ähnelt. So trägt der Gummimensch ebenso wie sein Vorbild Sandalen. Und das Wichtigste für mich ist, dass Shanks seinen Strohhut Ruffy gegeben hat und dass dieser dann versprach Shanks den Hut zurückzugeben, sobald er ein großartiger Pirat geworden ist.
Das ist meine Vorstellung von Personen, welche ein weiteres Mal auftauchen werden, aber von welchen Charakteren gehst du aus? Oder von welchen Personen gehst du gar nicht aus?
Zuletzt möchte ich nochmal kurz auf die Veränderungen eingehen, welche du bereits angesprochen hast. Diese gefallen mir genauso gut wie dir, da sie unter anderem sehr unerwartet sind. Als zum Beispiel Bellamy in Dressrosa wiederauftrat, dachte ich zuerst, dass dort die Situation exakt so eskalieren wird, wie in Mock Town. Aber genau wegen solchen Veränderungen finde ich wiederkehrende Charaktere noch spannender. Außerdem denke ich, dass so Wendungen in der Handlung entstehen können, was mir persönlich gut gefällt. Die besten Beispiele für solche Wendungen hast du mit Bellamy und Okta bereits genannt. Ich persönlich hoffe, dass solche unerwarteten Auftritte noch öfter passieren werden.

Fabian:
Ich werde zuerst einmal auf deine Frage eingehen, von welchen Charakteren ich ein Wiederauftreten unwahrscheinlich finde. Meiner Meinung nach ist es möglich, dass jeder Charakter in One Piece, welcher bislang aufgetaucht ist, erneut auftreten wird. Davon sind natürlich alle Personen ausgenommen, welche ohne Zweifel bereits verstorben sind. Ich begründe meine Aussage damit, dass Oda bisher ein großes Spektrum von Charakteren hat wiederkehren lassen. Von Personen, bei denen es zu erwarten war, dass man sie erneut wiedersehen wird, wie zum Beispiel Sabo bis hin zu Charakteren, an die man nicht einmal mehr denken würde, wie Koala. Deswegen ist die Frage unmöglich zu beantworten. Selbstverständlich werden nicht alle Personen, die bisher aufgetaucht sind, ein weiteres Mal auftreten, aber dennoch besteht bei allen Charakteren eine gewisse Wahrscheinlichkeit.
Aber nun zu deiner anderen Frage, welche Charaktere ich im weiteren Verlauf erneut erwarte. Auch ich werde nur auf meine Favoriten eingehen, da ich ja bereits sagte, dass alle Charaktere wiederkehren könnten.
Zu meinen Favoriten gehört unter anderem Mihawk. Dessen Wiederkehr ist in meinen Augen sogar unumgänglich, immerhin steht das Duell zwischen ihm und Zorro, um den Titel des stärksten Schwertkämpfers der Welt, noch aus. Ich persönlich denke, dass dieser Kampf erst am Ende von One Piece stattfindet, kann mir aber einen Auftritt von ihm zwischendurch trotzdem gut vorstellen.
Darüber hinaus zählt Bartholomäus Bär auch zu den Charakteren, von denen ich denke, dass sie noch einen Auftritt haben werden. Immerhin galt er als loyalster der sieben Samurai der Meere, obwohl er bei den Revolutionären war. Aber mittlerweile wurde er von Dr. Vegapunk komplett zu einem Pacifista umgebaut und steht nun unter dem Befehl der Weltregierung. Und genau deswegen wünsche ich mir eine Rückkehr dieses Charakters. Er gehörte einst zu den Revolutionären und ist jetzt ein Untergebener der Weltregierung. Gleichzeitig hat er aber zwei Jahre lang die Thousand Sunny beschützt, nachdem er bereits zum Pacifista wurde. Oda hat also noch ein paar Fragen offen gelassen, auf deren Antworten ich schon sehr gespannt bin.
Ein weiterer Favorit meinerseits gehört ebenfalls zu den Revolutionären - Monkey D. Dragon, der Anführer dieser Organisation. Zwar ist nicht viel über ihn bekannt, allerdings scheint Dragon es zu akzeptieren, dass sein Sohn ein Pirat geworden ist. Außerdem sagte er, als er herausfand, dass Ruffy ein Pirat ist, dass dieser weiterhin die Welt infrage stellen soll und rettete ihn sogar in Logue Town davor von Smoker gefangen genommen zu werden. Deshalb denke ich, dass Dragon Ruffy sogar bei seinem Traum, Piratenkönig zu werden, unterstützt. Auch denke ich, dass es mittlerweile Zeit wird, dass Ruffy seinen Vater kennenlernt.
Mein letzter Favorit ist erst für kurzem auf Punk Hazard wieder aufgetaucht: Der ehemalige Marineadmiral "Aokiji" Kuzan. Ich mochte diesen Charakter bereits, als er noch zur Marine gehörte. Ich denke, dass er irgendwann auf Ruffys Seite gegen die Weltregierung kämpfen wird, immerhin war er nicht damit einverstanden, dass Sakazuki Großadmiral wird und wird vermutlich immer noch dagegen sein, dass dieser nun die Marine leitet. Aus diesem Grund kann ich mir gut vorstellen, dass Kuzan in einem Krieg gegen die Marine mitkämpfen würde. Des Weiteren ist ein weiterer Auftritt von ihm unumgänglich, falls irgendwann mal aufgeklärt werden soll, was mit Smoker passiert ist, nachdem De Flamingo Punk Hazard verlassen hat.
Aber neben all den Vermutungen gibt es ja bereits einige Charaktere, welche sich bereits in der Neuen Welt befinden und deswegen sich noch einmal relevant werden. Bereits gesehen haben wir dabei unter anderem Sir Crocodile gesehen. Aber auch die Supernovae befindet sich definitiv alle auf der zweiten Hälfte der Grandline. Bis auf Urouge und Capone Bege haben wir sogar alle Rookies ein weiteres Mal gesehen. Und wir wissen sogar, dass Eustass Kid, Killer, Scratchman Apoo und Basil Hawkins eine Allianz gegen einen der vier Kaiser gegründet haben. Ich vermute also, dass wir noch so einiges von diesen Charakteren erwarten können.

Aber nun zu euren Vermutungen. Wer befindet sich eurer Ansicht nach noch alles in der Neuen Welt? Und welche Charaktere würde ihr gerne noch einmal wiedersehen?

Freitag, 5. Dezember 2014

Unsere Meinung: Japanischer oder deutscher Anime?

Da zurzeit der Sender Prosieben Maxx den deutschen Anime von One Piece weiter synchronisieren lässt, kommt für manche Personen möglicherweise die Frage auf, ob sie die den deutsch synchronisierten Anime schauen sollen oder doch lieber den japanischen mit Untertiteln.
Wir stellen euch hier kurz unsere Sichtweise vor.

Zu allererst sei gesagt, dass der deutsche Anime manchmal nicht hunderprozentig korrekt übersetzt wurde, was zu Missverständnissen führen kann. So wurde zum Beispiel Ace in der deutschen Fassung als Vizekapitän der Whitebeard-Bande betitelt, obwohl er lediglich den Titel des Kommandanten der zweiten Division der Whitebeard-Piraten besetzt. Natürlich können solche Übersetzungsfehler auch den Übersetzern, welche den Untertitel für die japanischen Episoden schreiben, passieren, dort ist es uns persönlich aber nicht so stark aufgefallen. Darüber hinaus wurden durch falsche Interpretationen zwei Synchronsprecher falsch besetzt: Sowohl Okta, von der Arlong-Bande, als auch Satori, welche zu den Priestern auf Skypia gehört, wurden fälschlicherweise als Frauen dargestellt und dementsprechend haben diese beiden im Anime weibliche Synchronsprecherinnen erhalten.
Was noch zu den Synchronstimmen zu sagen ist, ist dass uns die japanischen Stimmen deutlich besser gefallen, als ihre deutschen Gegenstücke, vor allem, da diese die Emotionen der Charaktere in unseren Augen viel besser rüberkommen. Zusätzlich behalten im Japanischem wichtige Nebencharaktere ihre Synchronsprecher. So hat Don Quichotte De Flamingo in Japan seit seinem ersten Auftritt den selben Synchronsprecher, wohingegen in Deutschland bereits drei Sprecher diesen Charakter synchronisiert haben.

Außerdem ist beim deutschen Anime teilweise das Bildmaterial, sowie die Dialoge zensiert worden. So fehlte in Deutschland zum Beispiel die Szene, wo Ruffy von Sir Crocodiles Goldhaken durchstoßen wird. Solche Szenen wurden aber in den letzten Jahren auch unzensiert ausgestrahlt, so zum Beispiel auch von Viva. Dennoch sind bei diesen Uncut-Versionen immer noch die Dialogzensur vorhanden. Ein Beispiel hierfür ist Enies Lobby: Im Original ruft Robin Ruffy zu, dass er sie sterben lassen soll, wohingegen sie ihm im deutschen Anime zuruft, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte. Allgemein wurden Dialoge, wo vom Tod oder Sterben die Rede war, zensiert.
Auch ist die Aktualität ein großes Problem: Der japanische Anime ist dem deutschen mittlerweile über 200 Episoden voraus. Da aber viele Fans häufig auf dem Stand des Originals sind, kann man häufig nicht die angesprochenen Themen im Internet nachvollziehen. Da man in Deutschland aber erst mehrere Folgen aus Japan kaufen muss und diese dann erst noch synchronisieren muss, ist es unmöglich, dass der deutsche Anime jemals den japanischen einholen kann.

Beim einem weiteren Negativpunkt kommen wir noch einmal kurz auf die Übersetzung zurück: Es ist häufig so, dass Witze oder Anspielungen beim Übersetzen verloren gehen: Zwei Beispiele dafür: Ruffy nennt Boa Hancock zu Anfang noch "Hammock", was japanisch für Hängematte ist. Zwar wurde dieser Witz genau so ins Deutsche übersetzt, allerdings hat hier das Wort "Hammock" keine Bedeutung und wirkt nur wie ein Versprecher. Das zweite Beispiel ist eine von Zorros Attacken: In Shell Town, wo Zorro gefangen gehalten wurde, benutzt dieser die Attacke "Oni Giri". Diese Attacke kann sowohl "Dämonenschnitt", als auch "Reisbällchen" bedeuten, wobei letztere Übersetzung eine Anspielung auf die Reisbällchen ist, welche Rika für Zorro gemacht hat.
Die Attackennamen sind auch unser letzter Kritikpunkt: Viele Attacken sind im Anime überhaupt nicht benannt worden und einfach durch normalen Dialog ersetzt worden. Bei Zorro ist man sogar dazu übergegangen ein Großteil seiner Attacken einfach "Monsterstrike" zu benennen, so auch der eben erwähnte Angriff "Oni Giri".

Dies kann aber auch gleichzeitig ein Negativpunkt für das Original sein. Da einige Attacken komplett auf japanisch sind, kann es für jemanden, der mit der japanischen Sprache nicht so vertraut ist, schwer sein, sich diese zu merken und wiederzuerkennen.
Auch ist es möglicherweise für Einsteiger sehr schwer sich sowohl auf den Untertitel, als auch auf das Bildmaterial zu konzentrieren.

Wie ihr seht, sind wir persönlich große Fans vom japanischen Anime und ziehen diesen auch dem deutschen vor. Die ersten 400 Episoden haben wir zwar auch nur auf deutsch geschaut, aber als dieser nicht mehr weiterging, haben wir uns entschieden auf japanisch weiterzugucken. Und nach einiger Zeit hat uns dieser mehr überzeugt als die deutsche Synchronisation.
Wobei man dazu sagen muss, dass der deutsche Anime nicht schlecht ist und im Gegensatz zu anderen Anime eine sehr gute Synchronisation besitzt.

Aber wie ist eure Meinung dazu? Wie guckt ihr den Anime? Auf deutsch oder auf japanisch mit Untertiteln? Und wenn ihr beides guckt: Was findet ihr besser?